Wappen - Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen (Bukowina) e.V.
     

bukowinafreunde.de

Verbindungsplattform für Buchenlanddeutsche, deren Nachkommen und 
      an der Bukowina Interessierte weltweit  

 
Portal für Bukowina-Familienforschung   

              
 

 

Bukowinafamilienforschung


Für Buchenländer ist Familienforschung eine interessante Aufgabe und zugleich eine große Herausforderung.  Bei der Suche nach ihren Vorfahren, bei denen es sich um mutige und fleißige Menschen handelte, die als Siedler ein Land urbar machten um es zu bewohnen, stoßen die Nachfahren auf die bewegende geschichtliche Entwicklung der Bukowina.(Siehe Chronologie) Bei der Arbeit auf diesem Gebiet wird man mit vielen neuen Erkenntnissen belohnt. Haben  sich doch die deutschen Bewohner aus verschieden Regionen in der Bukowina angesiedelt, um sich zusammen mit anderen Volksgruppen eine gemeinsame Heimat aufzubauen. Die genealogische Arbeit ist nicht ganz einfach. Die bekannten offiziellen Datenbanken führen in der Regel nur zu Teilergebnissen. So muss man sich nach ersten Erfolgen auf eine mühsame Spurensuche begeben, die häufig darin mündet, dass man sich die nötigen Informationen aus alten Kirchen-, Grund- und Gemeindebüchern oder ähnlichen Dokumenten zusammentragen muss.  

Deutsche Bukowina-Genealogen

In Deutschland hat die inzwischen aufgelöste Raimund-Friedrich-Kaindl-Gesellschaft genealogische Hefte für Familienforscher herausgegeben. Der Arbeitskreis "Bukowiner Familienforscher" ist wieder aktiv. In Unterelchingen beschloss ein Dutzend Genealogen und Ahnenforscher den Arbeitskreis wieder aufzunehmen. In der Ausgabe vom 20.7.2009  haben sich in "DER SÜDOSTDEUTSCHE" die Familienforscher z. T. mit Angabe der Bukowiner Herkunftsorte, an denen sie arbeiten, vorgestellt In  Amerika befasst sich die "Bukovina Society of the Americas" mit Familienforschung  Hier existiert eine genealogische Datenbank, in die ein Teil der deutschen Familienforscher ihre Ergebnisse ebenfalls einstellen. Mitgliedern der Bukovina Society werden diese Daten und weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Jahresbeitrag beträgt 15 $. Es kann auch eine Mitgliedschaft für ein Jahr eingegangen werden. Nach Bezahlung des Beitrages, die auch online erfolgen kann, erhält man durch Zuteilung eines Passwortes den Zugang zur Datenbank.
                           
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Hinweise zu Familienunterlagen im Bundesarchiv

Wichtige Dokumente zur Ge­schichte der Bukowiner Umsiedler - sowohl zu Familiengeschichte als auch zur damaligen Vermögenslage - besitzt das Bundesarchiv in 12174 Berlin, Postfach 450569. Die rele­vanten Unterlagen der damaligen Einwanderungszentrale EWZ wer­den für Betroffene oder Nachkom­men nur dann erteilt, wenn Zweck der Suche, Name und Geburtstag der Antragsteller sowie die Ver­wandtschaft zu den Umsiedlern angegeben sind (ev. Kopie des Per­sonalausweises, der Einbürgerungs­urkunde etc). Für den Suchauftrag und die Kopien sind die Kosten vom Antragsteller zu entrichten (laut Richtlinien der üblichen Archiv-Kostentabelle).    
    Laut damaligen Staatsverträgen wurde das Vermögen der Umsiedler (auch Schmuck, Devisen) dem rumänischen Staat bzw. der Sowjet­union überlassen, die den Gegen­wert an das Reich entrichten sollten bzw. überwiesen haben (Rumänien). Dieses sollte dann die Umsiedler entschädigen bzw. für den Ausgleich oder Gegenwert aufkommen, was infolge der Kriegsereignisse meist nicht geschehen ist. Der Lastenaus­gleich war in diesem Sinne keine Entschädigung für die Umsiedler. Die Dokumentation der Vermögensbestände der Umsiedler wurde von sogenannten Taxatoren vorgenom­men und in zwei Ausführungen fest­gehalten, jeweils ein Exemplar für die deutsche Seite. In Rumänien lie­gen die Zweitschriften im Archiv des Auswärtigen Amtes in Bukarest. 
(L. G.)
Der Südostdeutsche Nr. 10 vom 20.10.2009                 zurück zum Seitenanfang       

Liebe  Bukowinafreunde und Bukowina-Familienforscher,

nachstehend finden Sie eine Übersicht der privaten Deutschen Bukowina-Familienforscher mit ihren Forschungsgebieten. Ebenfalls haben wir unter der unten aufgeführten Adresse (bitte anklicken) ein Forum für Bukowinagenealogie für Sie eingerichtet, das regelmäßig von den Bukowina-Familienforschern besucht wird. Nutzen Sie dieses Forum für Ihre Fragen, aber auch für Ihre Informationen, mit denen Sie anderen Forumsteilnehmern behilflich sein können  h
ttp://bukowinagenealogie.siteboard.eu

   Wenn Sie erfolgreich nach der Herkunft Ihrer Familiennamen aus dem Buchenland (Bukowina) forschen wollen, sollten Sie versuchen Ihre Angaben zu konkretisieren. Bester Ausgangspunkt der Recherche sind gesicherte Lebensdaten, wie Namen und Geburtsnamen, Geburts- oder Sterbedaten, Herkunftsorte und Jahreszahlen sowie Religionszugehörigkeit oder Angaben zur Kirchengemeinde. Obwohl sich die Bukowiner Familienforscher bemühen werden, Ihnen direkt oder indirekt zu helfen, haben wir keinen Einfluss auf das Ergebnis.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Erfolg

Bukowina-Familienforscher

 

 

Name

Vorname

Erforschte Orte

Erforschte Namen

 Augustin

 Michael

Fürstenthal

 

 Baumgartner

 Alfred

Rosch, Manesteriska

 

 Blazy

 Sebastian

Fürstenthal

 

 Czarny

 Reinhold

Czernowitz, Radautz

 

 Fuchs

 Amalia

Althütte

 

 Gabriel

 Peter

Gurahumora, Solka, Eisenau, Radautz, Czern.
Dorna-Watra, Jakobeny, Illischestie, Kirlibaba,
Fürstenthal, Frataut, Manasteriska

GABRIEL-Ruzi(y)czka-Jurkiewicz,HENDEL-Rumpel-Terschanski(y)

 Grunikiewicz

 Peter

Radautz, Arbora, Solka

 

 Hack

 Helmut

Fürstenthal, Frataut, Manasteriska, Rosch,

 

 Harrand

 Kurt

 Glitt, Solka

 

 Heine

 Oliver

Althütte

 

 Holotiuk

 Olaf Dr.

Illischesti, Hliboko

 

 Jaschusch

 Helmut

Pojarita

 

Kappelar

Siegfried

 

 

 Klepsch

 Oskar

Czernowitz

 

 Kreutzinger

 Erna Dr.

Illieschti

 

 Kulczycki

 Angela

 

Kuffner, Aschenbrenner, Kulczycki, Fitz

 Kupferschmied

 Albert

 

Kupferschmied, Eyb/Eib, Krämer, Lazanowski, Theiss

 Lindner

 Philipp

Jakobeny

 Zaharanski, Sawetzki

 Ludwar

 Rüdiger


Czernowitz

 

 Lüth

 Holger

Bukowina

 

 Mirbauer

 Klaus-Dieter

Radautz

 

 Mock

 Edgar

Braschka, Suceava

 

  Müller

  Wilfred

Illischestie, Gurahumora und umliegend

Zachmann, Braun, Kerth, Mai, Scherli, Gaube,
Ast, Irion, Kipper, Ott, Klepsch, Wendling,
Armbrüster u. a.

 Ott

 Franz-Josef

Czernowitz

 

 Prelicz

 Franz

Gurahumora, Czernowitz

Prelicz, Eisenhauer, Uzieblo, Szlapak,

 Radmacher

 Waldemar

Fratautz

 

 Reckmann

 Doug

Schwarzthal, Deutschböhmen

 

 Rein

 Kurt Prof. Dr.

Bukowina

 

 Rügen

 Monika

Neuhütte

 

 Schaper

 Adolf

Pojana Mikuli, Dumbrava

Baumgartner, Beer, Beleka, Binder, Boborowski, Eigner, Flachs, Fuchs, Hable, Hackel, Hackl, Hartinger, Heiden, Herzer, Hoffman, Hones, Kindermann, Kisslinger, Kuffner, Landauer, Lang, Neuberger, Przybilla, Rankel, Rankl, Reitmaier, Reitmajer, Reitmayer, Schindelar, Schuster, Seidel, Seidl, Stöhr, Tischler

 Schwarz-Manasterski

 Gabi

Comarestie, Storojinetz

 

 Slawski

 Erich

Bukowina-Orte: Gura Humora, Arbora, Czernowitz, Derelui, Falticeni, Gura Humora, Hliboka, Kimpolung, Illischestie, Kaczyka, Milleschoutz, Satulmare, Suczeva, Tereblestie,                                

Apafi, Baum, Becker, Brätscher, Britzius, Carius, Decker, Deutscher, Dill, Freyer, Held, Hermann, Heuchert, Huber, Klepsch, Krammer, Linn, ng, Mang, Massier, Mohr, Molnar, Popp, Rangosch, Renner, Schmalenberg, Schrey, Schuh, Sochar, Teuscher, Vetter, Wamsiedler, Weber

 Thielecke

 Hannelore

Eisenau, Kimpolung

 

 Tischler

 Jürgen

 

Tischler, Binder, Fleissner

 Wamsiedler

 Egon

Gurahumora, Radautz, Kaczyka, Jakobeny,
Solka, Glitt, Eisenau

Wamsiedler, Wansiedler, Wansidler, Wahnsiedler, Wamsiedel,   Mirbauer, Mirl, Erbert, Tanda

 Waller

 Karl

Kirlibaba

 

 Zachmann

 Kornelius

Illischesti, Hliboko

Zachmann

 

 Ortsliste der Bukowina (Datenbank)


Akna Schugatag,
auch: Altwerk — Ocna Sugatag
Alexanderdorf — Alexandreri
Alikirlibaba, siehe MarienseeAlt-Rodnau,
Alt-Rodcnau, siehe Rodenau
Alt-Sadowa — Sadova Vcchc
Am Grod – Pe Deal
Am Steinbruch — La Carierâ
Argel — Argel
Arschitzaberg  — Dealul Arşişta
Augustendorf — Mesteccni

Backau — Bacâu
Beierdorf — Crainimât
Banilla — Banila
Billa — Bila
Bistritz — Bistriţa
Bocksthal — Ţapu
Boderlau  — Bâdârlâu
Borscha — Borşa
Botesch — Botuş
Botoscheny — Botoşani
Braaß — Breaza
Brodina —Brodina
Broschteny — Broşteni
Buchaesk — Buhâescu
Buchcnhain — Poiana Micului
Buchenland — Bucovina
Bukarest — Bucureşti
Bukowina — Bucovina
Bukschoja — Bucşoaia
Burgau — Bistriţa Birgâului
Byrschawa — Birjaba

Czernowitz — Cemâuţi

Dadu - Dodu Deesch — Dej
Deja — Deia.
Deutsch-Altfratautz — Frâtâuţii Vechi
Deutsch-Altkimpolung, siehe Kimpolung
Deutsch-Budak — Budacul de Jos
Deutsch-Oberfrassin, siehe Oberfrassin
Deutsch-Putnathal, siehe Putnathal
Deutsch-Tereblestie — Terebleşti
Dorna, Dorna-Watra — Vatra Dornei
Dreihügeln — Trei Movile
Dünnenfluß — Piriul Mic
Dürrthal — Valca Seacâ

Eichenau — Stcjeriş
Eisenau — Prisaca Dornei

Fainen - Fâina
Falken, Falkeu — Falcheiu
Fluturika — Fluturica
Franzthal. FranztaI-Derelui — Dumbrava Roşio
Frauenstein — Pietrele Doamnei
Freudenthal — Valea Stinei
Frumosa — Frumoasa
Fundul, siehe Luisenthal

Glitt - Clit
Goldene Bistritz — Bistriţa Aurie
Große Schander — Şandorul Mare
Großhorn — Şomcuţa Mare
Großillau — liva Mare
Großwardein — Oradea
Gurahumora — Gura Humorului

Hammergraben - Valea Hamâr
Heidendorf — Viile Tecii
Hermannstadt — Sibiu
Hetzeldorf    Aţel
Hiebel — Dealul Hibâl
Himmelwiese — Poaina Raii
Hordau -— Hârdâu
Hurgisch (bei Wama) — Hurghiş-Vama
Hüttenthal (bei Mariensee) —Valea Stinei-Cirlibaba

Iizkany - Iţcani
Jaad — Livezeni
Jakobeny — lacobeni
Jassy — Iaşi
Jedt — Edu

Kandreny — Dorna Candreni
Kapnic — Cavnic
Katschika, Kaczyka — Cacica
Karlsberg — Gura Putnei
Karlsburg — Alba-lulia
Katharinendorf — Catrinieni
Kimpolung —Cimpulung Moldovenesc
Kirlibabatal — Valea CIrlibabei
Kleinberg — Dealul Mic
Kleinbistritz — Dorolea
Klitz - Cliţ
Kolibitz — Colibiţa
Krakauer Bach — Cracâul
Kreuzberg — Dealul Crucii
Kronstadt — Braşov
Kruhl - Cruhla
Kulak - Colac

Lalla - Lala
Lallathal (Ortschaft) — Valea Lalei
Langenau an der Theiß - Cimpulung la Tisa
Lesch — Leşu
Lichtenberg — Dealu Ederii
Ludwigsdorf — Cirlibaba Nouâ
Luisenthal — Fundu Moldovei
Lupeny — Lupen
Lutischina — Lucina
Maierhof — Maieru
Makerlau — Mâcârlâu
Manaillaberg — Decalul Mânâilei
Mardschina — Marginea
Mariensee, Mariasee — Cirlibaba Vcche
Meliesch - Melcş-CebeIâ
Millischoutz — Milişâuţi
Mogury-Graben — Valca Mogurii
Moldauisch-Kimpolung, siehe Kimpolung
Moldawafluß — Piriul Moldova
Moldawitzafluß — Riul  Moldoviţa
Moldawitza — Moldoviţa
Molid — Molid
Melodia, Jungheim — Molodia

 

Neudorf (bei Bistriz) - Satul Nou (Cetatc)
Neufratautz — Frâtâuţii Noi
Neustadt — Baia Mare
Nicolausdorf — Nicolaieni
Nösner Land — Ţinutul Nâsâudului

Oberfrassia — Frasin
Oberhorodnik — Horodnicul de Sus
Oberwikow — Vicovul de Sus
Oberwischau — Vişeul de Sus
Ochsenthal — Paltin
Orth — Ortoaia
Ostrau — Floceni-Ostra

Palamania — Pâlâmânia
Petermannsdorf, siehe Kimpolung        
Petersdorf (bei Bistritz) — Petriş
Petroschen — Petroşani
Pferffcrfeld — Baia Borşa
Pferdgrabcn (bei Luiscnthal) — Piriul Cailor
Piatra — Piatra Neamţ
Plesch — PIeşa
PIeschberg - Dealul PIeş
Pletta — Pleta
Poschoritta, Pozoritta — Pojorita
Praschkaberg — Dealul Praşca
Prißlop — Prislop
Puthnathal  — Valea Putnei

Quellcnthal — Izvoru

Radautz - Râdâuti
Rajbrirg - Dcalul Rai
Rarrau — Rarâu
Rodenau, Rodnau, Rodnn,
Alt-Rodna — Rodna Veche
Rodnaupaß — Pasul Rodnei
Rommelsdorf — Romuli
Rosch  — Roş
Roschia — Roşia
Russaja — Rusaia
Rotunda — Rodunda

Salwa — Salva
Sankt Onufry — Sf. lie
Sawoja — Sâvoia
Schaar — Şarul Dornei
Schantz — Şanţ
Scharpen, Scharpendorf — Sârâpia
Scbepenitz — Şipinţ
Schessu — Şesuri
Schiltal — Valea Jiului
Schokaneschty, Tschokaneschty — Ciocâneşti
Schulligulli, Groß Schulligulli — Şuligul Mare
Schwarzbach — Ncagra
Schwarzdorf — Gura Negrii
Schwarzthal - Vadul Negrilesei
Schwarzwald — Pädurea Neagrâ
Seletin — Seletin
Sereth am Sereth - Siret
Skojcny — Scoieni
Solka — Solca
Stara Obtschina — Stara Obcina
Strascha — Straja
Sulitza — Moldova-Suliţa
Sutschawa — Suceava

Tatarenberg —Tâtarca
Tauschberg — Tâuşa
Tcltsch — Telciu
Toplitz — Topliţa
Trestenberg. Trestenburg — Tâşnad
Tscheremouscher Waldland — Ţinutul Ceremuş

Unterhorodnik — Horodnicul de Jos

Wallendorf — Uniren
Wama — Varna
Wassertal — Valea Vasârului
Wassiliberg - Dealul Vasili
Watra Moldawitza — Vatra Moldoviţa
Weißenbrunn — Izvoru Alb
Weißer Tscheremousch - Ccremuş Alb
Wisnitz, Wiznitz — Vijniţa

Zibau — Ţibâu
Zibauthal — Valea Ţibâului
Ziblescher Berge – Munţii Ţibleşului




aus dem Fundus der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen  (Bukowina) e. V

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 Verzeichnis über Deutsche Kirchenbücher der Bukowina
(Quelle: DER SÜDOSTDEUTSCHE Nr: 4 – 15. 04. 1992
 
I Bei der Deutsche Zentralstelle für  Genealogie,    Georgi-Dimitroff-Platz 1, 0-7010 Leipzig, PDF 947, befinden sich mit davorstehen­den bzw. nachstehenden Abkür­zungen:

a) Taufen             L./m. L. Lücken
b) Trauungen      R./Reg. Register
c) Bestattungen   m. R. mit Register
d) Konfirmation dt. deutsche Gemeinde
e) Aufgebote          ev.=evangelisch
                             kath.=katholisch
f) Abendmahlsteilnehmer             FB Familienbuch
g) Kommunikanten 1. E. letzter Eintrag
S) sonstige Verzeichnisse           PK Protokollbuch
(
BsA nach einzelnen Zeitabschnitten ist nur eine Filmsignatur, die nicht mehr aufgelöst werden konnte.)

Die Kirchenbücher, auch Matriken genannt, aus folgenden Pfarreien:

1. Alt-Fratautz, Kr. Radautz, evang. d) 1921—1940               3597 S) 1869—1919 3596 FB, 1. E. 1919
1910—1939 3598 kirchliche Aus-und Übertritte

2. Althütte, Kr. Storozynetz (bis 1878 Krasna) mit Filialen Banilla, Budenitz, Cziresz, Czudyn, Dawideny, Idzestie, Krasna Ilskie, Korczestie, Kupka, Neuhütte, Opajec, Petroutz, Serecell, Komarestie, Panka, Storozynetz, Slobodzia kath.

a) 1818—1865 3599, 1820—1908 3600 Reg.
1849—1878  3601
b) 1818—1828, 3602 — 1829—1839, 3603 — 1829—1906, 3604 Reg. — 1829—1883, 3607/1— 1867—1877, 3606 Bruchstück —
c) 1820—1828, 3602 — 1829—1906, 3604 Reg. —1829—1883, 3605 — s) 1840—1842, 3607 FB, 1. E. 1843—

3. Arbora, Kreis Radautz, evang.
s) 1862, 3608 FB, 1. E.1905 — 

4. Ballaczana, Kreis Suczawa, Pfarrei Illischestie, evang.
s)1867, 3641 FB, 1. E.1924 — 

5. Czernowitz, Kreis Czernowitz mit Filialen Rosch, Klokutschka, Kalitschanka, Woloka, Molodia, Derelui, Mihaltsche, Kamenna, Kutschurmare, Horetscha, Franzthal, Grazkà, Ostrica, Tschahor, kath.

a) 1788—1793, 3812 — 1797—1817, 3825 ev. — 1825—1894, 3814 — 1825—1893, BsA 192 Kalitschanka — 1825—1893, BsA 193 Klokutschka m. L. — 1854—1870, 3826 ev. — 1863—1875, 3815 — 1865—1871, BsA 181 — 1870—1900, 3816 Reg. — 1873—1882, 3817 — 1879—1888, 3818 — 1880—1881, BsA 182 — 1882—1883, 3819 ev. — 1892—1897, 3819 ev. — 1887—1891, BsA 182 — 1895—1897, 3820 — 1897—1900, BsA 183 — 1901—1902, 3820 — 1903—1907, 3821 — 1904, BsA 184 —
 1907—1908, BsA 184 — 1908, BsA 185 — 1909—1911, 3821 — 1912—1913, BsA 185 — 1914—1919, 3822 — 1918—1921, 3823 — 1920, BsA 194 Klokutschka — 1922—1926, BsA 186 — 1922—1926, BsA 194 Klo­kutschka — 1927—1931, 3823 — 1931—1940, 3824 — 1933—1940, 3822 —
b) 1797—1817, 3825 ev. — 1825—1894, 3845 — 1844—1845, BsA 195 Klokutschka — 1844—1849, BsA 187 — 1849, BsA 195 Klokutsch­ka — 1853—1856, BsA 187 — 1853—1856, BsA 195 Klokutschka — 1865—1869, BsA 187 — 1870—1871, BsA 189 — 1880—1881, BsA 188 — 1887—1891, BsA 188 — 1897—1900, BsA 189 — 1901—1926, 3848 Reg. Bd. l. — 1901—1926,3849 Reg. Bd. II
— 1914—1917, 3850 —
c) 1778—1837, 3841 Reg. — 1797—1817, 3825 ev. — 1819—1873, 3843 ev7'— 1825—1893, 3844 — 1901—1923,   3841   Reg.   — 1914—1917, 3850 —
d) 1847, 3825 —
e) 1789—1801, 3827 — 1818—1819, 3828 -y 1826—1835, 3829 — 1844—1854, 3830 — 1857—1866, 3831 — 1879—1892, 3832 — 1893—1897, 3833 — 1898—1908, 3835 — 1902—1905, 3842 — 1909—1920, 3836 — 1921—1926, 3837 — 1927—1932, 3838 — 1933—1935, 3839 — 1935—1938, 3840 — 1938—1939, 3842 —
s) 1879—1921, 3846 kirchliche Aus und Übertritte ev. — 1920—1940, 3847 kirchliche Aus- und Übertritte ev. — 1929—1932, 3851 Fragmente der Kirchenstatistik

6. Fürstenthai, Kreis Radautz, kath.
a) 1809—1842, 3609 — 1843—1889, 3610—
b) 1823—1842, 3609 — 1843—1889,
3612 — 1900—1936, 3614 Reg. —
c) 1822—1842, 3609 — 1843—1889,
3613 — 1900—1936, 3614 Reg. —
e) 1887—1921, 3611 Aufgebote —
s)
1931—1937, 3617 Firmung — 1800, 3616 FB, 1. E. 1921 — 1900, 3615 FB, 1. E. 1931 —


7. Gurahumora, Kreis Kimpolung, kath.
a) 1777—1799, 3618 — 1799—1811, 3619 — 1811—1821, 3620 — 1821—1836, 3621 — 1847—1912, 3622 Reg. — 1858—1869, 3623 —
b) 1787—1821, 3624 — 1821—1843, 3625 — 1844—1883, 3626 —
c)
1786—1810, 3627 — 1811—1827, 3628 — 1827—1839, 3629 — 1839—1849, 3630 — 1850—1886, 3631 —

8.  Illischestie, Kreis Suczawa, evang.
a) 1840—1858, 3632 — 1858—1866, 3633—
b) 1858—1874, 3634 m. R. —
c) 1858—1873, 3635 m. R.
s) 1860, 3636 FB, 1. E. 1932 Bd. l — 1880, 3637 FB, 1. E. 1935 Bd. II — 1900, 3638 FB, 1. E. 1936 Bd. III — 1860—1900, 3639 Reg. zu den Bän­den l—III — 1880, 3640 FB, 1. E. 1925—1900,3641 FB, 1. E. 1929—

9. Jakobeny, Kreis Kimpolung mit Filiale Dornawatra kath.

a) 1818—1828, 3643 Bd. l — 1818—1939,   3658/1   Reg.   — 1826—1839, 3644 Bd. II m. Reg. — 1839—1848, 3645 Bd. III m. Reg. —
1840—1853, 3646 ev. Bd. l m. Reg. —
1849—1861, 3647 Bd. IV m. Reg. —
1853—1876, 3648 ev. Bd. II —
1861—1900, 3649 Bd. V m. Reg.
1861—1870, 3684 — 1876—1884, 3650 ev. Bd. III m. Reg. — 1884—1899, 3651 ev. Bd. IV m. Reg.— 1899—1914, 3652 ev. Bd. V m. Reg. — 1901—1940, 3653 Bd. VI — 1914—1940, 3654 ev. Bd.  VI m. Reg. — 1934—1940, 3655 Taufscheine —

b) 1818—1828, 3643 Bd. l — 1818—1938,   3658   Reg.   — 1828—1858, 3659 Bd. II m. Reg. —
1853—1912, 3662 ev.
Bd. l m. Reg. —
1859—1906, 3661 Bd. III m. Reg. —
1898—1928, 3664 Mischehen —
1906—1940,  3665 Bd. 
IV —
1913—1930, 3666 ev. Bd. II —
1931—1940, 3667 ev.
Bd. III —
1831—1840, 3668 Trauscheine —
1841—1850, 3669 Trauscheine —
1851—1860, 3670 Trauscheine —
1861—1870, 3684 Trauscheine —
1878—1911, 3671 Trauscheine —
1881—1885, 3672 Trauscheine —
1886—1890, 3673 Trauscheine —
1891—1895, 3674 Trauscheine —
1891—1899, 3675 Trauscheine —
1892—1916, 3676 Trauscheine —
1894,   3677   Trauscheine  
1896—1900, 3678 Trauscheine —
1899,   3679   Trauscheine  
1901—1905, 3680 Trauscheine —
1906—1910, 3681 Trauscheine —
1911—1925, 3682 Trauscheine —
1926—1934, 3683 Trauscheine —
c) 1818—1828, 3643 Bd. l — 1829—1866, 3687 Bd.
II m. Reg. — 1853—1898,3688 ev. Bd. l m. Reg. — 1899-1940, 3690 ev. Bd. II m. Reg. -
e) 1859—1891, 3660 — 1894—1914, 3663—
s) 1816—1826,
3696 Pfarrkorrespon­denzen —1835—1913
3691 Messen-Register — 1857—1898,
3656 Fir­mung — 1859—1914,
3692 Kranken­besuche — 1859,3685 FB, 1. E.1911 m. Reg. — 1869—1889,
3693 Kir­chengesuche — 1870—1899,
3695 Pfarrkorrespondenzen — 1890—1893,
3701 Kirchengesuche— 1894—1897,
3694 Kirchengesuche — 1898—1905,
3702 Kirchengesuche — 1902,
3684/1 Beichtzettel — 1904—1907,
3698 Pfarrkorrespondenzen — 1906,
3700 Übertritte — 1926, 3686 FB, 1. E. 1938 — 1934—1935 3697 Schülerverzeichnis — 1935—1940,
3699 Pfarrkorrespondenzen — 1936,
3655 Firmung —

10. Karlsberg, Kreis Radautz, kath.
a) 1802—1858, 3703 m. L. — 1892—1920, AS 2868 —
b) 1803—1940, 3705 Reg. — 1936—1939, 3706 Aufgebote —
c) 1803—1940, 3705 Reg. — 1803—1888, 3707 —

11. Korlata, Kreis Suczawa, Pfarrei Illischestie, evang.
s) 1860, 3642 FB, 1. E.1931 —

12. Louisenthal, Kreis Kimpolung, kath.
a)
1813—1827, 3713 — 1827—1844, 3714—
b) 1814—1827, 3713 — 1827—1849, 3715—
c) 1813—1827, 3713 — 1827—1896, 3716—
s) 1890, 3717 FB, 1. E. 1939 —
1931—1936, 3718 Firmung —

13. Milleschoutz, Kreis Radautz, mit Filialen Alt-Fratautz, Illischestie, Satulmare, Tereblestie, evang.
a)
1791—1808, 3719 m. Reg. — 1808—1819, 3720 — 1820—1826, 3721 — 1826—1834, 3722 — 1834—1840, 3723 m. Reg. — 1840—1845, 3724 — 1858—1865, 3725—
b) 1796—1848, 3726 Mischehen — 1828—1850, 3727 — 1851—1857, 3728—

c)
1791—1824, 3729 m. Reg. — 1825—1844, 3730 m.
Reg. — 1844—1857, 3731 —
d) 1792—1853, 3732— s) 1796—1829, 3733 Tauf-, Trau- und Totenscheine — 1830—1860, 3734 Tauf-, Trau- und Totenscheine —

14. Neu-ltzkany, Kreis Suczawa, evang.
s)1904, 3735 FB, 1. E. 1937 —

15. Pojana-Mikuli, Kreis Kimpolung (auch Buchenhain) kath.
s) 1926, 3737 FB, 1. E. 1927 — 1927, 3738, FB, 1. E. 1937—

16. Pozoritta, Kreis Kimpolung, evang.
d)
1926—1937, 3739 —
e) 1926—1940, 3740 (mit Kimpolung und Louisenthal) —
s) 1900, 3741 FB, 1. E. 1940, Bruch­stück —

17. Radautz, Kreis Radautz mit Filialen Satulmare, Alt-Fratautz, Milleschoutz, Buria, Badautz, Vadi VIadi-ka, Neu-Fratautz, Andrasfaiva, kath. und evang.
a)
1785—1817, 3742 — 1820—1850, 3760 — 1785—1940, 3743 Reg. (A— H)    1819—1838,  3744 — 1838—1850, 3745 — 1840—1890, 3761 ev. — 1850—1860, 3746 — 1891—1896, AS 2870 ev. —
b) 1786—1817, 3747 — 1802—1827, 3744/1 ev.
(für gesamte Bukowina) — 1817—1836, 3748 — 1817—1940, 3749 Reg. — 1820—1835, 3760 — 1835—1851, 3751 — 1841—1890, 3761 ev. — 1852—1883, 3753 m. Reg. — 1857—1858, 3753/1 —
c) 1790—1816, 3765 — 1817—1940,  , 3766 Reg. — 1820—1831, 3760 — 1841—1890, 3761 —
d) 1858—1890, 3755 —'1890—1939, 3758—
e) 1818—1849, 3750 — 1849—1867, 3752 - 1868-1879,3754 - 1880-1900, 3755 — 1925—1940, 3756 —
s) 1869, 3763 FB, 1. E. 1898 Bruch­stück — 1869, 3764 FB, 1. E. 1893 Bruchstück — 1869—1912,
3770 Kirchenaustritte ev, — 1896—1903,3767 Verkündigungsbuch ev. Bd. l —
1903—1911, 3768 Verkündigungs­buch ev. Bd. II — 1912—1931, 3769 Verkündigungsbuch ev. Bd. III — 1913—1935, 3771 Kirchenaustritte ev. — 1900, 3762 FB, 1. E. 1940 — 1935, 3772 FB, 1. E. 1937 — 1931—1936, 3759 Firmung —

18. Rosch, Kr. Czernowitz, kath. (mit Manasteriska)
e)
  1819—1869,  3773  ev.  — 1820—1824, 3774 — 1825—1871, BsA 190 — 1866—1872, 3774 — 1871—1894, BsA 191

19. Satulmare, Kreis Radautz, ev.
s) 1860, 3775 FB, 1. E. 1898 m. Reg. —

20. Sereth, Kreis Radautz mit Filialen Czerepkautz, Karupczony, Fundesti, Mihuczeni, Droguszanka, Sucea-weny, Hliboka, Tereblesti, St. Onufri, Klimoutz, Bainetz, Kaminka, Preworoki, Baucesti, Serlscheny, Wolczynez, Scherboutz, Synoutz, Pojeny, Balkautz, Stanestie, Negostina, Cancik,  Gura-Malinca, kath.
a)
177—1825, 3776 — 1823—1840, 3777 — 1837—1852, 3778 — 1845—1890,   3779   Reg.   — 1853—1871, 3780—
b) 1782—1823, 3781 — 1824—1849, 3783 — 1902—1940, AS 2869
c) 1777—1836, 3787 — 1837—1876, 3788—
e)
1819—1846, 3782 — 1905—1907, 3784—
s)
1850, 3789 FB, 1.
E. 1867. — 1857—1874, 3785 Eheprotokolle — 1885—1900, 3786 Eheprotokolle — 1890, 3790 FB, 1. E. 1912 — 1931—1937, 3791 Firmung —
21. Solka, Kreis Suczawa, kath.
a)
1856—1865, 3792 — 1856—1940, 3793 Reg. — 1872—1874, 3792 —
b)
1856—1887, 3794 — 1856—1908, 3795 — 1856—1940, 3796 Reg. —
c)
1860—1940, 3797 Reg. —
22. Storozynetz, Kreis Storozynetz, kath.
a)
1864—1897, 3798 —
s)
1931—1937, 3798 Firmung —
23. Stulpikani, Kreis Suczawa, kath.
b)
1896—1920, 3799 —
c)
1896—1940, 3801 — e) 1896—1920, 3800 —
24. Suczawa, Kreis Suczawa, kath.
a)
1776—1801, 3802 — 1802—1818, 3803 — 1819—1840, 3804 — 1840—1866, 3805 —
25. Tereblestie, Kreis Radautz, Pfarrei Sereth, kath
.
e)
1919—1924, 3811 — 1890—1892, 3810 — s) 1875, 3809 FB, 1. E. 1910 ev. —
26. Wama, Kreis Kimpolung mit Filialen Eisenau, Freudenthai, Watra- und russ. Moldawitza kath.
a)
1855—1890, 3852 —
b) 1855—1940, 3853 Reg.

  

II. Im »Bischöflichen Zentralarchiv«, St. Petersweg 13, DW-8400 Regensburg befinden sich aus den röm. kath. Pfarreien einige Kirchenbücher, für die folgende Abkürzungen gewählt wurden:
Fb = Familienbuch, SpB = Sponsalienbuch (= Aufgebotsbuch)StB = Sterbebuch, Tb = Taufbuch und TrB = Trauungsbuch. Diese Abkürzungen werden auch für Kirchenbücher verwendet,   die  sich  außerhalb Deutschlands befinden)

1. Czernowitz: Alphabetisches Register
zu den TB 1871—1883 und 1908—1915, Buchstabe A—P sowie zu den StB 1784—1929, wobei häufige Namen bis 1851, seltenere bis 1900 und ganz seltene bis 1928 reichen. 3 Bände. Fragmente für SpB 1809—1810, 1816, 1822—1824 und StB Ktokutschka 1893 für April bis Oktober.                   ,

2. Dornawatra: Fb mit dem Stand von 1940, 2 Bände.

3. Fürstenthal: Alphabetisches Register zu den TB 1900—1936, Fb die Seiten 1—10, 19—20, 129—130 und 135—136, Firmungsbuch mit den Firmungen 1896,1898,1902,1905 und 1922.

4. Gurahumora: Alphabetische Register zu den
Tb 1785—1928, Band l und 1873—1928 Band III

 5. Karlsberg:
Fb in Kleinformat, Stand 1940: SpB 1857—1858 und 1939—1940. 

6. Jakobeny:
Stb 1901—1940 und Alphabetisches Register zu den StB 1—4 (1818—1938)

7. Radautz: StB 1818—1853 und SpB vom 10. 10. 1920 bis
5. 1. 1923.

III. Im Archiv des Evang. Oberkirchenrates A. und HB, Severingasse, A-1186 Wien, befinden sich aus der evang. Pfarrei Jakobeny: Alle Pfarrmatrikeln ab 1853.

IV. Im Archiv der Erddiözese Posen/ Polen, Adresse: Archivum Archidien-cezjalne w Poznaniu, ul. Lubranskie-go 1, Pl-61-108 Poznan, befinden sich aus den röm: kath. Pfarreien der Nordbukowina:

1. Czernowitz:
 Index der Geborenen
1812—1818, 47 Blätter in Großformat,
1819—1849,   auf   66   Blättern,
1850—1869, 55 Blätter gebunden und 1893—1943, 46 Blätter, die aber mit dem Buchstaben D enden.
Index der Getrauten
1776—1824, 8 Blätter gebunden,
1825—1870, 27 Blätter, zum Teil geheftet und
1870—1900, 55 Blätter z. T. geheftet. Index der StB
1775—1829, 200 Blätter, aber nur 27, 43, 82, 128 beschrieben,
1830—1869, 65 Blätter ungeheftet,
1870—1889, 68 Blätter gebunden,
1890—1900,   67   Blätter   lose,
1901—1923,200 Blätter gebunden und 1924—1944, 176 Blätter gebunden.

2. Hliboka:
Tb 1913—1945, TrB 1913—1944 und StB 1913—1945

3. Kotzmann:
TB 1818 und 4 TB 1827—1945, TrB 1827—1945 und StB 1927—1944

4. Storozynetz:
SpB 1895—1918 und 1931—1946. 

5. Zastawna: TB
1819—1944 in 4 Bänden  und  Reg.  1819;  TrB 1818—1828,    1842—1905    und 1905—1942 sowie Reg. 1902; StB 1818—1944 in 3 Bänden und Reg. 1905—1942;   SpB   1849—1862, 1870—1901 und 1907—1942.

V. In Jugoslawien befinden sich im Archiv des Rim. kat. ured Zednik, Wojwodina, die Kirchenbücher der röm. kath. Pfarrei Andäsfaiva: TB 1802; TrB 1790—1941 und StB 1831—1941.

VI. In Ungarn befinden sich die Matrikeln der röm. kath. Pfarreien

1. Hadikfalva
in Rom. kath. Plebäniahivatal, H-7159 Kisdorog/ToIna m: TB und  StB  1790—1941   und  TrB 1827—1941.

2. Istensegits
in Rom. kath. Plebäniahivatal, H-7191 Högyesz/ToIna m.

3. Joseffaiva
in Rom. kath. Plebäniahivatal, H-7140 Bataszek, Toina m. TB, TrB und StB 1836—1941. 
 

VII. In Rumänien befinden sich:
1. Im Archiv Parohia röm. cat., RO-5116 Cacica, jud. Suczawa: Kaczyka: TB, TrB und StB 1794—1808 ge­meinsam in einem Band. TB 1805—1809, 1820—1831, 1844—1857 und 1860—1866, alle m. L., TrB 1805—1844 und 1851—1862, alle m. L., StB 1806—1822 und 1839—1867, alle m. L.(Lt. schriftlicher Mitteilung des Pfarramtes vom 8. 6. 1991)
2. Im Archiv Parohia röm. cat., str. Tudor VIadimirescu 14, RO-5800 Suczawa, von der röm.kath. Pfarrei.Suczawa: Einige TB, TrB und StB sowie das Fb Stand 1940, die weder der deutschen Umsiedlungskommission noch den rumänischen Behörden aus­gehändigt worden waren. (Mündl. Mitteilung v. Pfr. Schmegner Otto, verstorben 1978. 

VIII. Im Archiv der Stadt Czernowitz/Ukraine
befinden sich It. Mittei­lung von Msgr. Pfarrer Krajewski an Herrn Dr. K. Kausch (»Der Südostdeut­sche«, 1986/12.) »sämtliche Geburts-, Heirats- und Sterbematriken« der röm. kath. Pfarrei Czernowitz ab 1775 bis zu deren Beschlagnahme durch die sowjetischen Behörden nach 1946. Es sind die Originale, von denen nur Du­plikate der Deutschen Umsiedlungskommission im Oktober 1940 übergeben wurden. 

IX. Verschollen bzw. an unbekannten Orten sind:
a) ganz: Die Kirchenbücher der ev. Pfarreien Hliboka, Storozynetz und Tereblestie und der röm. kath. Pfarreien Augustendorf, Czudyn und Molodia, die  It. Aussagen von Zeugen nach Czernowitz zur Umsiedlung 1940 gebracht wurden, aber teilweise schon nicht in Berlin angekommen sind. Sodann die der kath. Pfarreien mit polnischen Gläubigen in der Nordbukowina: Bojan, Sadagura, Waschkoutz und Wiznitz.
b) teilweise: Die Kirchenbücher der röm. kath. Pfarrei Althütte und" Storozynetz in der Nordbukowina und die der röm. kath. Pfarreien der Südbukowina: Dornawatra, Fürstenthal, Gurahumora, Jakobeny, Luisenthai, Karlsberg, Kimpolung, Pojana Mikului, Radautz, Sereth, Solka, Stulpikany und Suczawa; die der ev. Pfarreien: Alt-Fratautz, Eisenau, Illischestie, Neu-Itzkany,    Pozoritta-Luisenthal    und Radautz. 

Mitunter sind es ganze Bände für Jahrzehnte, manchmal nur für einige Jahre, manchmal auch nur wenige Blätter, die fehlen. Die nach der großen politischen Wende in den mittel- und osteuropäischen Ländern vieles wieder zum Vorschein gekommen ist, was man für verloren hielt, dürfen wir auch die leise Hoffnung hegen, dass auch manche Kirchenbücher oder Teile davon irgendwo auftauchen.
 

Uns sind folgende Suchmöglichkeiten bekannt:

Freie Familienforschung Familie Search Seite der Kirche Jesus Christ (Mormonen)

Odessa Datenbank

Die Bukovina Society of the Americas bietet ihren Mitgliedern den Zutritt in eine gemeinsame Datenbank

Kirchenbücher Bukowina Öserreich

Orte in der Bukowina

Familiennamen

Namensuche (International)

Kirchenbücher Pilsen

Orte in der Tschechei

Kirchenbücher Tschechei

Umsiedlerlisten

Onlineportal für Kirchenbücher

Kirchenbücher nach Gemeinden

Czernowitz

Tschecheisuche

Familienforschung

Kirchenbücher

Download Software Vollversion  zur Erstellung eines Familienstammbaumes (Beachten Sie die Nutzungsbedingungen)


Werdegang eines Familienforschers


Buch über Familienforschung
                                                                   
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Einführung in die genealogische Arbeit mit alten Kirchenbüchern

Die in den Teilen 1 bis 5 des veröffentlichten Verzeichnisses enthaltenen Kirchenbücher aus dem Bestand der Leipziger Zentralstelle für Genealogie (Sächsisches Staatsarchiv /Staatsarchiv Leipzig /Deutsche Zentralstelle für Genealogie Schongauer Straße 1 / 04328 Leipzig / Tel. + 49 341/25 555 51 /Fax: + 49 341/25 555 55 – dort auch benutzbar) liegen in Form von Mikrofilmen im Bukowina-Institut in Augsburg vor und können nach Einweisung durch Mitarbeiter des Bukowina-Instituts über ein vorhandenes Lesegerät eingesehen werden. Für eine fachliche Betreuung, die deutlich über eine übliche Einweisung hinaus geht, sind laut Gebührentabelle 15 bzw. 20 Euro pro halbe Stunde zu zahlen. Eine Fotokopie, die über das Lesegerät aus dem Film erstellt werden kann, kostet 50 Cent.

Interessenten sollten mit dem Sekretariat des Instituts Tel. 0821/577067 Mo-Do. von 9-16 und Fr. 9-14 Uhr einen Termin absprechen, um sicherzugehen, dass während dieser Zeit das Lesegerät frei ist und um sich zu vergewissern, ob Frau Neidhart und Herr Geier anwesend sind.

Erfahrungsgemäß sollte man einige Stunden für die Suche einplanen.  Bei dieser Gelegenheit sei den Anfängern gesagt, dass hier ein Stück Arbeit auf sie zukommt, für die Geduld und etwas Geschick erforderlich sind. Man sollte nicht die Illusion haben, dass man ein Buch mit seinen Vorfahren vorfindet. Bester Ausgangspunkt der Recherche sind gesicherte Lebensdaten, der Ort und die Religionszugehörigkeit. Der Schlüssel für das Auffinden des entsprechenden Films ist die nach den Jahreszahlen folgende vierstellige 3000er Nummer im Verzeichnis. Mehrere dieser Nummern befinden sich zusammen auf einer Filmrolle, leider nicht immer in der numerischen Reihenfolge.


Beispiel:



Der Bestand ist aus historischen Gründen lückenhaft. Bei Ortschaften bzw. Zeiträumen, die im Register fehlen, muss man zudem prüfen, ob diese zeitweise anderen Pfarreien als Filiale zugeordnet waren. Bei den Kirchenbüchern selbst handelt es sich um Listen, in die vom Pfarrer in chronologischer Folge entweder Taufen, Firmungen, Konfirmationen, Eheschließungen oder Sterbefälle eingetragen wurden, teils in lateinischer Sprache. Alphabetische Register sind nur gelegentlich vorhanden. Eine Schwierigkeit für den ungeübten Betrachter stellt häufig die Handschrift der Eintragungen dar. In der Regel handelt es sich um eine mehr oder weniger leserlich geschriebene Kurrentschrift (der Sütterlin ähnlich) (hier gegebenenfalls Link auf Beispielseite).  Als weiteres Problem kommt hinzu, dass man es seinerzeit mit der Schreibweise der Namen nicht immer ganz genau genommen hat. So kann der gleiche Name durch verschiedene Sprachen, Übertragungsfehler,  oder Verständigungsschwierigkeiten in sehr unterschiedlichen Versionen vorkommen. Hier muss der Suchende Geschick und Spürsinn beweisen

Alternativ können Sie auf der verlinkten Seite Freie Familienforschung Familie Search - Seite der Kirche Jesus Christ (Mormonen) ebenfalls Filmmaterial anfordern. Wenn Sie auf der Seite Ihre Namen und Orte gefunden haben, können Sie nach Kontaktaufnahme und Bezahlung einer Gebühr sich die Mikrofilme an eine Kirchengemeinde der Mormonen in Ihrer Nähe schicken lassen. Sie erhalten per E Mail Nachricht, wenn die Filme dort eingegangen sind. Nach einer Terminvereinbarung können Sie dann ebenfalls wie zuvor beschrieben die Filme auslesen und Kopien fertigen. Familienforscher machen davon Gebrauch, wenn ihnen der Weg nach Augsburg zu weit ist oder wenn das gesuchte Material dort nicht vorliegt.

Neidhart/Wanza - 01.2010  zurück zum Seitenanfang


                                                                                                                                                                              Umsiedlerliste Althütte von 1940  

Erstellen von persönlichen Familienstammbäumen,
Schreiben von individuellen Familiengeschichten,
Genealogie der Bukowina

Liebe Bukowina-Familienforscher Interessierte,

in diesem Jahr fand das Bundestreffen der Buchenlanddeutschen in Sindelfingen statt. Wir, mein Ehemann, Adolf Schaper, und ich, Irmtraud Schaper, geb. Hartinger haben daran  teilgenommen. Die anwesenden Familienforscher wurden gebeten, über ihre Arbeit zu berichten. Ich stellte unsere Arbeit zur Familienforschung von Pojana Miluli in einem kurzen Bericht  vor. Zusätzlich bat ich die anwesenden Gäste eindringlich, ihre persönlichen Erinnerungen und Kenntnisse zur eigenen  Familiengeschichte an die Nachkommen weiterzugeben, möglichst in schriftlicher Form. Die positive Resonanz auf meine Anregungen hat mich veranlasst, den nachfolgenden Artikel für den SOD über das Sammeln von Informationen zur eigenen Vergangenheit zu schreiben. Wir sind der Überzeugung, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, die Weitergabe von Wissen um die persönliche Familiengeschichte und dem dazugehörigen historischen Umfeld für Alt und Jung ein wichtiges Thema ist.  Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel auch viele von Ihnen, liebe Leser erreichen, die in Sindelfingen nicht dabei waren.

Wir hören immer wieder zwei Stellungnahmen zum Thema der Auseinandersetzung mit der eigenen familiären Vergangenheit:

1.     Die „Alten“ sagen: Unsere Kinder interessiert das Thema nicht. Wozu sollen wir da etwas aufschreiben?

2.     Die „Jungen“ sagen: Unsere Eltern haben uns nichts erzählt, oder: sie haben nicht gern darüber gesprochen.

Was stimmt denn nun von den beiden Aussagen?

Den Alten kann man sagen, dass die eigenen Kinder sich häufig erst im fortgeschrittenen Alter die Zeit für eine intensive Rückschau nehmen. Irgendwann fangen auch die Enkel an, nach den Wurzeln von Oma und Opa zu fragen. Spätestens für diese Generation lohnt es sich und ist es wichtig, sie über die besondere und ungewöhnliche Geschichte ihrer Vorfahren aus der Bukowina zu informieren.

Den jungen Leuten kann man raten, die Alten, nicht nur die Eltern, rechtzeitig zu fragen und sich gezielt Zeit zum Zuhören zu nehmen und die Informationen aufzuschreiben. Eigentlich sind die Alten gern bereit über ihre Erlebnisse zu sprechen, aber eben nicht nur so nebenbei oder auf die Schnelle. Außerdem ist es günstig, sich in kleinen Runden zu treffen. Familienfeiern u. ä. eignen sich für solche Gespräche in den seltensten Fällen. In anderen Familien wurde zwar häufig über die Vergangenheit gesprochen, so dass die Geschichten „einem schon zum Halse heraus hingen“, aber im Laufe der Jahre verblasst die Erinnerung und man wundert sich, dass man sich später kaum noch an relevante Daten und Aussagen erinnern kann. Daher ist das Aufschreiben, das Protokollieren oder Aufnehmen auf Filmen oder Tonband, heute auch auf CD/DVD wichtig, um die Informationen zu fixieren.

Mit diesem Artikel möchte ich anhand  der nachfolgenden Erläuterungen einerseits interessierten Nachkommen, die neu mit der Familienforschung beginnen wollen, den Einstieg erleichtern. Andererseits  möchte ich auch die Schwierigkeiten, die bei Daten sammeln, verwalten und weitergeben entstehen können, darstellen. 

Wie wird man Familienforscher

Irgendwann beginnt jeder einmal, sich mit den Wurzeln seiner Herkunft zu beschäftigen. Häufig konfrontiert uns erst der Tod eines engen Familienmitgliedes bewusst mit der Tatsache des endgültigen Endes von persönlichen Beziehungen. Der/die Verstorbene nimmt viele Informationen mit ins Grab, welche für die lebenden Nachkommen erst im Nachhinein interessant und wichtig werden. Die Nachkommen werden sich dessen bewusst, dass sie nicht so viel über das Leben der Eltern und Großeltern wissen, wie sie zu wissen glaubten.

Auch wir haben uns seinerzeit nicht wirklich für die Vergangenheit unserer Familien interessiert. Viel wichtiger war es, die Gegenwart zu erleben. In jungen Jahren drehte sich alles um Schule und Berufsausbildung, danach um Beruf, Partnerschaft, Kinder und Familienleben, Pflege des Freundeskreises, Karriere, Kennenlernen der Welt usw. 1992 sind wir meinen Eltern zuliebe mit unseren drei Kindern und einigen Verwandten zum ersten Mal nach Rumänien gefahren, um uns die Geburtsorte und die ehemalige Heimat unserer Eltern und Großeltern anzuschauen. Es waren sehr interessante Tage mit zahlreichen neuen Erfahrungen. Aber mit wirklichem Interesse am Leben unserer Vorfahren hatte das noch nichts zu tun. Erst nach dem Tod des Schwiegervaters begannen wir im Jahre 2004 erste genealogische Informationen über unsere Familien zu sammeln. Kurz vor und mit Beginn des Rentenalters nahmen wir uns die Zeit, uns auf unsere familiären Wurzeln zu besinnen. Unsere Kinder waren erwachsen geworden und gingen ihre eigenen Wege.

So wie uns geht es sicher vielen Menschen, die sich auf Spurensuche in die Vergangenheit begeben. Man wird älter und spürt, dass das eigene Leben auch nicht endlos sein wird. Dann stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach dem, was wirklich wichtig war oder nach dem, was übrig bleibt.

Die meisten Vorfahren der Buchenlanddeutschen sind zwischen 1800 und 1840 aus dem Böhmerwald mit Verwandten, Nachbarn und Bekannten in die Bukowina ausgewandert und haben sich dort eine neue Heimat aufgebaut. Ende 1940 folgte die durch Hitler veranlasste Umsiedlung ins Deutsche Reich über verschiedene  Lager nach Polen. Der dortigen Zwangsansiedlung auf polnischen Bauernhöfen folgte 1945 die Flucht in den Westen, wo die Nachkommen heute in einer weiteren neu aufgebauten Heimat leben.

So kann man in wenigen Sätzen die Lebensgeschichte von mehreren Generationen unserer Vorfahren ganz knapp und nüchtern zusammenfassen. Sollte das wirklich alles sein, was am Ende übrig bleibt. Mit diesem Ergebnis wollten wir uns nicht zufrieden geben.

Für jeden von uns ist das eigene Leben besonders wichtig, in jeder Einzelheit. Wir wünschen uns, dass unsere Lebensleistung anerkannt wird, dass man sich gern an uns erinnert. Wir freuen uns, wenn unsere Kinder und Enkel, unsere Verwandten und Freunde unsere Persönlichkeit wertschätzen. Warum sollte das bei unseren Vorfahren anders gewesen sein? Also begannen wir uns ernsthaft mit unseren Vorfahren und ihrer Lebenswelt auseinanderzusetzen. Wir fingen an zu fragen, zuzuhören und aufzuschreiben. Das war der Beginn unserer Familienforschung. 

Erstellen von Stammbäumen

Zuerst interessierten uns vor allem die persönlichen Daten, wie Vornamen, Familiennamen, bei Frauen der Geburtsname (sehr wichtig beim Nachvollziehen der Vorfahren der Frauen), Geburts-, Hochzeits- und Sterbedaten und -orte, manchmal auch die Sterbeursache, manchmal auch der Beruf. Beim Erfassen der Daten hatten wir das Glück, dass es bereits Computerprogramme gab, die für das Erstellen von Familienstammbäumen erfunden worden sind. Die Programme gibt es für relativ wenig Geld zu kaufen oder im Internet zu bestellen. Mit ein wenig Geduld kann man ohne Probleme die persönlichen Daten eingeben und den eigenen Familienstammbaum zusammenstellen und in verschiedenen Varianten ausdrucken.

Die Daten unserer Familien fanden wir in unseren Stammbüchern, in den Ahnenpässen, die zur Hitlerzeit ausgestellt wurden und in anderen Urkunden. Viele Angaben fanden wir in  Familienbüchern, in Geburts-, Heirats- und Sterberegistern der zuständigen kirchlichen Archive. Andere Angaben stammen auch aus persönlichen Gesprächen und Erinnerungen. 

Es ist wichtig, dass man beim Eintragen oder Übernehmen von Daten die Quelle angibt. Je mehr Daten man sammelt, umso weniger kann man sich später  daran erinnern, woher die einzelnen Einträge tatsächlich stammen. Das ist jedoch wichtig für den Nachweis der Richtigkeit der Informationen. Beim Eintippen in den Computer ist große Sorgfalt notwendig. Es kann zu Zahlendrehern kommen, es gibt Fehlinterpretationen beim Lesen von handgeschriebenen Zahlen oder Buchstaben. In den älteren Kirchenbüchern wird häufig die lateinische Sprache benutzt. Viele phonetisch gleichklingende Namen haben verschiedene Schreibweisen, sogar in derselben Familie. Es gibt auch unterschiedliche Daten zur gleichen Person auf verschiedenen Urkunden, die meist durch Übertragungsfehler zustande kommen. In früheren Generationen wurden häufig Geburts- und Taufdatum verwechselt, da sie meist nur wenige Tage auseinander lagen. Daher erheben Familienstammbäume keinen Anspruch auf absolute Fehlerlosigkeit.

Der Vorteil der Stammbäume aus dem Computer besteht darin, dass erkannte Fehler schnell korrigiert werden können. Es gibt allerdings auch verschiedene künstlerisch gestaltete Familienstammbäume zu kaufen, in welche die Daten von Hand eingetragen werden müssen. Dort ist das Korrigieren schwieriger.

Persönliche Interviews

Die zweite Säule in der Familienforschung basiert auf dem Festhalten der persönlichen Erzählungen. Um die obigen Daten und persönlichen Erinnerungen zu erfragen besuchten wir viele Familien persönlich.  Dafür reisten wir durch ganz Deutschland. Wir hatten uns telefonisch angemeldet und sind fast immer auf wohlwollendes Entgegenkommen gestoßen. Mit anderen Personen führten wir interessante, manchmal stundenlange Telefonate.

Die Menschen, die 1940 aus der Bukowina ausgesiedelt wurden, bestanden also nicht nur aus Daten und Orten, sondern hatten eine eigene Geschichte erlebt mit persönlichen, selektiven Erinnerungen, die sie uns gern mitteilten. Die Erzählungen schrieben wir während des Gespräches inhaltlich mit und tippten sie später in den Computer als Gedächtnisprotokoll ein.

Ursprünglich wollten wir nur unsere persönlichen Stammbäume der Familien Hartinger / Lang und Reitmajer / Baumgartner erstellen. Doch je mehr Personen wir erfasst hatten, umso häufiger gab es Verflechtungen der Familien untereinander. Wir hatten das Glück, ab 2004  relativ rechtzeitig mit unseren Nachforschungen begonnen zu haben, so dass wir noch viele ältere Zeitzeugen befragen konnten. Die meisten Befragten meinten aber trotzdem, dass wir mindestens 10 Jahre zu spät gekommen seien, denn ihre Eltern hätten noch so viel gewusst, aber die seien nun leider schon gestorben. Wir haben jedoch festgestellt, dass es nie zu spät ist Fragen zu stellen. Es gelang uns, aus vielen Puzzleteilen von etwa 100 Interviews ein relativ klares und umfangreiches Bild der Lebenswelt unserer Vorfahren aus Pojana Mikuli und Dumbrava zusammenzustellen. Viel Fleißarbeit war erforderlich um die Dorfpläne der beiden Orte und deren Umsiedlerlisten mit dem Stand von 1940 zu erstellen.

Historische Recherche  

Die dritte Säule einer umfassenden Familienforschung besteht aus der historischen Recherche. Bis hierher hatten wir die individuellen Daten der Menschen und ihre persönlichen Geschichten erfasst. Die Einordnung unserer Ahnen in ihre Welt wurde von den historischen und politischen Rahmenbedingungen bestimmt. Diese hatten im Laufe der Jahrhunderte einen besonders wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Familiengeschichte unserer Vorfahren. Besonders deutlich wird das erst in der  Rückschau auf die Ereignisse. Für  uns begann eine intensive Zeit der Recherche in Büchern, in Bibliotheken und im Internet. Wir setzten uns mit der Geschichte des Böhmerwaldes und des Kaiserreiches Österreich-Ungarn auseinander. Die Geschehnisse um den ersten Weltkrieg mit den Ergebnissen der Friedensverträge von Versailles hatten einen großen Einfluss auf die Geschichte unserer Ahnen. Die Bukowina wurde Teil des Königreiches Rumänien. 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Die Umsetzung des Hitler–Stalin Paktes von 1939 beeinflusste wiederum die Familiengeschichte der Deutschen in der Bukowina. Wir beschäftigten uns zum ersten Mal intensiv mit dem Nationalsozialismus, Hitlers Ideologie  und den Organisationsformen im Dritten Reich. Konzentrationslager und Generalgouvernement lernten wir genauer kennen. Wir informierten uns über die Geschichte Polens. 1945 folgten die Flucht vor der russischen Front aus Polen und der sogenannte „Umsturz“. Die Bundesrepublik und die DDR entstanden. Seit 1989 gibt es ein wiedervereinigtes Deutschland. Die vorstehende Auflistung der Ereignisse erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll nur auf die vielfältigen Einflüsse hinweisen, denen unsere Vorfahren ausgesetzt waren. Uns hat die Auseinandersetzung mit diesen Rahmenbedingungen, welche die Lebenswelt unserer Ahnen bis in unsere Generation bestimmt haben, sehr beeindruckt.

Lektüre für die Nachkommen

Wir empfehlen jedem, der seinen Nachkommen die Familiengeschichte seiner Vorfahren hinterlassen möchte, eine Informationssammlung aus oben erwähnten Daten, persönlichen Aufzeichnungen und Erinnerungen an äußere Einflüsse  zu erstellen. Es muss kein gebundenes Buch sein. Wir haben uns beispielsweise sehr über handgeschriebene Blätter gefreut, wobei es praktisch ist, wenn die einzelnen Seiten fortlaufend nummeriert sind. Auch alte Fotos können sehr informativ sein, besonders, wenn sie auf der Rückseite entsprechend beschriftet sind. Man kann seine Kinder oder Enkel bitten, die Erzählungen aufzuschreiben oder Fotos zu beschriften. Umgekehrt können aber auch die interessierten Kinder und Enkel die Eltern oder Großeltern bitten, ihre Geschichte zu erzählen und sie während des Gespräches aufzuschreiben oder wenigstens elektronisch aufzuzeichnen. Daraus kann man später ohne Zeitdruck ein Buch machen mit den Inhalten, die man für wichtig hält, u. a. Texte, Fotos, Urkunden, Tabellen usw. Ein Buch muss nicht unbedingt von einem professionellen Verlag herausgegeben werden. Das kann mit hohen Vorlaufkosten verbunden sein, die sich für eine kleine Auflage nicht lohnen.  Man kann auch mit Copyshops zusammen arbeiten, die ebenfalls Bücher mit einem festen Einband herstellen können.

 Wir fanden durch das Sammeln von Daten und Geschichten eine sehr große Familie, nämlich die Bewohner von zwei Dörfern aus der Bukowina, Pojana Mikuli (Buchenhain) und Dumbrava. Während unserer Recherchen stellte sich schnell heraus, dass die Dorfbewohner über mehrere Generationen hinweg fast alle miteinander verwandt waren. Daher schrieben wir nicht nur ein Buch über unsere unmittelbare Familie, sondern nahmen den Nachkommen der Dorfbewohner die Arbeit teilweise ab und schrieben die allgemeine Geschichte ihrer Vorfahren auf. Das Buch heißt: „…, das war doch alles ganz normal!?“ Die Aussage (mit Rufzeichen) stammt von meiner Mutter, die so auf meine Bitte reagiert hat, ihre Lebensereignisse aufzuschreiben: Was soll ich denn aufschreiben, das war doch alles ganz normal! Die Aussage mit dem Fragezeichen stammt von uns, den Nachgeborenen, für die die vielen Lebensgeschichten, die wir aufgezeichnet hatten, durchaus nicht normal waren. Diese unnormalen Erlebnisse waren es wert, kompakt für die Nachkommen und alle anderen, die an der Geschichte der Bukowina interessiert sind aufgeschrieben zu werden. Im Laufe der Zeit bekamen wir immer mehr Informationen über die Umstände der Umsiedlung auch von Bewohnern anderer Dörfer. Man könnte noch viele Bücher über zahlreiche Einzelfälle schreiben. Aber das sollen Sie, liebe Leser dieses Artikels selber tun!

Genealogie als Forschungsfeld

Wenn Sie obige Anregungen umsetzen, gehören sie zum Kreis von Genealogen, wie man Familienforscher im Fachjargon nennt. Der Fachbegriff für Familienforschung heißt Genealogie. Bei ihr handelt es sich nicht um eine  selbständige Wissenschaft, sondern um die Einstufung als Hilfswissenschaft für die Geschichtswissenschaften und als privates Hobby. Je nach Art und Umfang der Forschungsinhalte können die Sozial- und Geisteswissenschaften in unserer Gesellschaft sehr wohl von den Ergebnissen der Genealogen profitieren.

Seit vielen Jahren gibt es zahlreiche Personen, die an der Erforschung ihrer Vorfahren aus der Bukowina interessiert sind und diesem Thema einen Großteil ihrer Freizeit widmen.

In der Regel suchen die „Hobbyforscher“ nach Personen der eigenen Familie, väterlicher und mütterlicherseits. In seltenen Fällen werden die Bewohner eines ganzen Dorfes oder eines Gebietes erfasst. Wir haben beispielsweise die Einwohner der Dörfer Pojana Mikuli (Buchenhain) und Dumbrava aus der Bukowina weitestgehend komplett erfasst. Ein anderer Forscher hat sich dem Dorf Schwarzthal gewidmet. Eine weitere Forscherin beschäftigt sich speziell mit den böhmischen Vorfahren der Familien, die in die Bukowina ausgewandert sind.

Was können Familienforscher leisten

Herr Luzian Geier hat sich im SOD, Ausgabe Oktober 2011, Seite 8 kritisch zu den derzeitigen Buchenlanddeutschen Familienforscher geäußert (Anm. der Red.: Nicht zu den Leistungen, sondern zur Öffentlichkeits- und Gemeinschaftsarbeit, die zu wenig geboten wird.). Es ist richtig, dass es bisher keinen Verein gibt. Das heißt aber nicht, dass die aktiven Forscher nicht willens seien, Anfänger oder andere an ihren Vorfahren interessierte Personen mit Rat und Tat zu unterstützen. Die Bukowinafamilienforscher forschen zwar individuell zu ihren Spezialgebieten,  pflegen jedoch untereinander Kontakt und tauschen sich aus.

Eine Zusammenfassung aller Forschungsergebnisse von den Deutschböhmen in der Bukowina in einer Datei ist aufgrund ihrer Komplexität nicht praktikabel. Sie könnte auf Dauer auch nicht zuverlässig gepflegt werden. Daher wird es bei individuellen Einzelprojekten von interessierten Forschern bleiben. Die Forscher können nur Daten weitergeben, die vorhanden sind. Wenn in bestimmten Gegenden oder nach bestimmten Namen niemand forscht, sind auch keine Daten erfasst.  

Allerdings soll sich jeder, der ein berechtigtes Interesse durch Angaben von eigenen Daten nachweisen kann, über eventuell vorhandene Daten zu seinen Vorfahren informieren können.

Für Informationen und Beantwortung von Fragen werden keine Gebühren oder Kosten in Rechnung gestellt. Mit den gesammelten Daten wird nicht gehandelt. Über eine Aufwandsentschädigung für Druck- und Portokosten, über  ein Dankeschön für die erbrachten Leistungen würden sich die Forscher aber sehr freuen.

Das Erstellen der Stammbäume über das individuelle Maß hinaus kostet sehr, sehr viel Zeit, Mühe und Engagement. Die Recherchearbeit besteht z. B. aus Telefonieren, aus vielen persönlichen Gesprächen, aus dem Sichten und Kopieren von häufig sehr schwer lesbaren Kirchenbüchern in Archiven, aus der Sichtung von Familienbüchern, Stammbüchern, zahlreichen Urkunden usw. Häufig sind damit Kosten für Reisen und Hotel verbunden. Weitere Kosten entstehen, abgesehen von der Anschaffung eines PC oder Laptop auch für Strom, Papier, Druckerpatronen, Porto, Telefon, Gebühren für die Arbeit in Archiven u. ä.

Auskünfte zu persönlichen Familienstammbäumen aus der Bukowina haben nichts zu tun mit den teuren Angeboten von Büchern über die Geschichte von Familiennamen, die im Handel angeboten werden!

Weitere Bukowinaforscher mit bekannten oder bisher noch nicht behandelten Sachgebieten (Namen oder Dörfern) sind herzlich willkommen. Sie können sich gern per E-Mail an uns (adolf.schaper@t-online.de ) oder an buchenland@bukowinafreunde.de wenden, der die Seite der Bukowinafreunde im Internet pflegt.

Genealogieanfänger und andere an ihren Vorfahren interessierten Nachkommen von

Buchenlanddeutschen können sich gern an die bereits etablierten Familienforscher über die Internetseite www.bukowinafreunde.de wenden. Dort gibt es weitere zahlreiche interessante Informationen rund um das Thema Bukowina. Eine weitere Anlaufstelle zum Thema Bukowina findet man unter www.bukovinasociety.org.  Darüber hinaus gibt es für angehende und fortgeschrittene Familienforscher eine Vielzahl von literarischen Ratgebern die im Internet oder im Buchhandel angeboten werden.

     

Irmtraud Schaper
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  Meine Erfahrungen aus der Erarbeitung meiner Familienchronik
von Willi Kosiul

Was mich zur Familienforschung veranlasst hatte?

Angeregt durch den Artikel der buchenlanddeutschen Familienforscherin Frau Irmtraud Schaper, in unserer Heimatzeitung vom 20. Januar 2012 „Der Südostdeutscher“ Nr. 1 / 2012, Seite 5, unter der Überschrift „Erstellen von persönlichen Familienstammbäumen“, möchte ich zu dieser Thematik auch einige meiner Auffassungen und Erfahrungen darlegen.

Zunächst möchte ich den Erfahrungen und Auffassungen der Frau Schaper vollinhaltlich zustimmen und bekräftigen, weil auch ich persönlich genau solche Erfahrungen gemacht hatte.

Ich wurde im Jahre 1930 in Czudyn Kreis Storozynetz in der nördlichen Bukowina, in einer armen und kinderreichen multinationalen Familie geboren, die dort der deutschen Volksgruppe angehörte.

Willi Kosiul und seine FamilienchronikIm Oktober 1940 erlebte ich als 10-jähriger Junge unsere Umsiedlung aus der sowjetisch besetzten Bukowina in das damalige Deutsche Reich, hier das Lagerleben, die Durchschleusung und Einbürgerung sowie mit der erhaltenen Ansatzentscheidung „A“ die Ansiedlung 1941 im Altreich.

Erst nach mehreren Bittgesuchen an die zentrale Führungsstelle in Berlin sowie an die Einwanderungszentrale in Litzmannstadt wurde unsere erhaltene Ansatzentscheidung „A“ in „O“ umgeändert und wir wurden danach 1943 in Oberschlesien als Bauern angesiedelt.

Schon nach nur zwei Jahren, mussten wir - wegen der heran nahenden Ostfront - im Januar 1945, im strengen Winter mit unserem Pferdewagen, von dort in Richtung Westen - ins Erzgebirge - flüchten.


Nach Kriegsende 1945 wurden wir durch die Sowjetarmee - unter militärischer Bewachung - in einem Transport nach Rumänien gebracht, dort in Radautz und danach in Oradea als Deutsche interniert und im Frühjahr 1946 der Sowjetarmee übergeben, um in die Sowjetunion deportiert zu werden.

Doch da angeblich dieser deutsche Interniertentransport zu wenig arbeitsfähige Leute hatte, weil er überwiegend aus Frauen mit vielen kleinen Kindern und alten sowie kranken Leuten bestand, wurden wir im Juni 1946 nicht nach Sibirien sondern wieder nach Deutschland - nach Riesa bei Leipzig - zurück gebracht.

Solche Schicksale hören sich heute wie Märchen an und der sie nicht kennt, zweifelt sie manchmal vielleicht auch an.

ier nur auszugsweise einige sinngemäße Feststellung sowie Hinweise der buchenlanddeutschen Familienforscherin Frau Schaper, von mir nur angedeutet, die auch bei mir vollinhaltlich zutreffen, bzw. in meiner Familienforschungsarbeit voll zugetroffen hatten.

Auch ich hatte in meinen jüngeren Jahren keine Zeit und auch kein so umfangreiches Interesse, mich mit meiner Herkunft und meiner Vergangenheit zu beschäftigen, weil da die Gegenwart und Zukunft mich zwingend beschäftigt hatte.

Mein berufliche Tätigkeit sowie meine damalige notwendige Weiterbildung, als ein buchenlanddeutsches Umsiedlerkind, mit einer nur sehr schwachen deutschen schulischen Allgemeinbildung, hatten mich damals voll in Anspruch genommen um meine damalige Existenz zu sichern.

Dazu kam das Ehe- und Familienleben, die Erziehung und Bildung unserer Kinder sowie die Interessen der Freizeitgestaltung und die Urlaubsreisen, die mich damals voll ausgelastet hatten.

Erst als unsere Kinder erwachsen waren und selber Familien hatten sowie ganz besonders nach dem frühzeitigen Tod meiner Ehefrau 1995, kam bei mir - als jetzt einsamer und allein stehender Rentner - der Gedanke und auch die Sehnsucht auf, die Herkunft meiner Vorfahren sowie auch meine eigene Vergangenheit zu erforschen.

In dieser traurigen Einsamkeit wurde ich neugierig und wollte über alle diese Fakten viel mehr wissen, als es bisher der Fall war.

Dabei sollten auch die Vorfahren und die Vergangenheit meiner verstorbenen Ehefrau ebenfalls erforscht werden.

Es ist in der Tat auch bei mir so, dass meine Kinder und auch die Enkelkinder in der heutigen Zeit, in ihrem Berufsleben und ihrer Familie sowie ihrer Zukunft so beschäftigt sind, dass sie weder die Zeit noch das Interesse haben, sich mit der historischen Vergangenheit zu beschäftigen.

Doch dieser Tag der Besinnung kommt früher oder später - wie es auch bei mir der Fall war - und erreicht dann auch die heutige junge Generation, wenn auch erst im Rentenalter.

Unsere Erlebnisgeneration der Buchenlanddeutschen, ist heute schon sehr stark im „Auslaufen“ begriffen und in nur noch einigen Jahren wird es sie überhaupt nicht mehr geben.

Dadurch besteht die Gefahr, dass dann alles in Vergessenheit geraten könnte und wenn wir heute darüber unserer Nachwelt nichts Schriftliches hinterlassen, dann wird es auch vergessen werden.

Daher schreibe ich heute sehr vieles über die Herkunft und das Leben meiner Familie sowie auch über die Geschichte unserer ehemaligen alten Heimat - der Bukowina - auf, was meine Kinder dann einst zu gegebener Zeit, auch zur Kenntnis nehmen werden.

In unserer Familienchronik habe ich nicht nur meine Vorfahren und die Vergangenheit schriftlich festgehalten, sondern auch die heutige Zeit, die Entwicklung und das Leben meiner Kinder sowie auch der Enkelkinder und auch mein Leben als Alleinstehender Rentner bis in das Jahr 2011, damit auch dieses schriftlich verewigt wird.

Eines Tages werden wir - als die Zeitzeugen - nicht mehr leben, aber unser historisches Schriftgut wird unseren Nachkommen dann sehr informativ und nützlich sein. zurück zum Seitenanfang 

Meine Familienforschung erwies sich als sehr kompliziert

Willi Kosiul und seine FamilienchronikSo hatte ich mir bereits im Jahre 1996 - als vollkommen Unerfahrener in dieser Angelegenheit und dazu mit sehr akuten Herzrhythmusstörungen belastet, diese Familien-Nachforschungsaufgabe vorgenommen, ohne zu wissen wie umfangreich und kompliziert sie (bei meiner Familie) sein wird.

Doch mein fester Wille, die Entschlossenheit und Ausdauer waren unbeugsam vorhanden, dieses Ziel unbedingt zu erreichen.

Dabei verfolgte ich auch schon ab 1996 das Ziel, im Zuge dieser Ermittlungstätigkeit, nicht nur die Herkunft meiner Familie zu erforschen sondern dabei auch gleichzeitig etwas mehr über meine ehemalige alte Heimat die Bukowina und ihre Buchenlanddeutschen (einschließlich deren Umsiedlung 1940) in Erfahrung zu bringen.Meine umfangreiche Familienforschung war zu Beginn meiner Arbeit, nicht wegen meiner Unerfahrenheit so kompliziert, sondern wegen der Probleme die dabei vorhanden waren.

Da unserer Familie auf der Flucht 1945 der Koffer vom Pferdewagen gestohlen wurde, worin sich alle unsere Urkunden, der Ahnenpass von der Umsiedlung, die Ausweise usw. befanden, hatte ich keinerlei schriftliche Nachweise und Daten über unsere gesamte Familie. Dadurch war alles in Verlust geraten. Danach besaß ich

nicht einmal meine eigene Geburtsurkunde.

Deswegen musste ich bei der Erstellung meiner Ahnentafel - nach dem Gedächtnis, bei Null und zuerst bei mir, meinen Eltern und Geschwistern anfangen bis ich den Stammbaum weiter hinauf kam.

Da ich in unserer Familie - mit großem Abstand zu meinen Geschwistern - der Jüngste bin, waren unsere Familienmitglieder zu dieser Zeit bereits alle verstorben und deswegen konnte ich dazu nur entfernte Verwandte - wie Cousins - befragen, was mir auch nur wenig an Informationen einbrachte.

Meine Vorfahren stammten aus dem polnischen West-Galizien, aus der Pfalz und Bayern sowie aus Böhmen und dem Egerland. Dadurch hatte ich ein breites sowie vielfältiges Nachforschungsgebiet, wo man auch nicht überall persönlich hinkam, um dort selber vor Ort zu forschen. Oft war ich auf fremde Hilfe angewiesen, mit denen postalisch oder telefonisch alles besprochen und abgewickelt wurde.

Einige Familiennamen meiner Vorfahren waren in verschiedener Schreibweise vorhanden, was auch die Nachforschung erschwerte. So z. B. gab es in der einen Familie die Schreibweise Koziel, Koziol, Koziul, und auch Kosiol und Kosiul, in einer anderen Familie nannten sie sich Staats, Stats, Staatz und auch Statz.

Mit der verschiedenen Schreibweisen dieser Familiennamen hatte ich von ihrem Herkunftsgebiet bis in die Bukowina zu tun, um auch alles richtig einzuordnen.

Diese unterschiedliche Schreibweise ist in unserer Verwandtschaft bis heute noch vorhanden.

Auch manche Vornamen der früheren Jahre erschwerten mir die Arbeit. Der eine Vorfahre hieß Heinrich, der andere hieß Johann Heinrich oder auch Heinrich Johann bzw. nur Johann. Dadurch wusste man nicht wer der Vater und wer der Sohn oder Bruder war. Nur durch die Geburtsdaten konnte man diese Personen einordnen.

Die Familie meiner Ehefrau stammte aus Ostpreußen und dazu wa ihr Großvater aus Pommern zugewandert.

Dadurch hatte ich auch in der Ahnenlinie meiner Ehefrau ein territorial breites Betätigungsfeld, um alle diese Namen, Daten und Fakten zu ermitteln und zu erfassen.

Doch am Ende hatte sich meine langwierige und geduldige sowie zielstrebige Arbeit doch noch gelohnt.

Als ich im Jahre 1996 daran ging mir eine Ahnentafel und eine Familienchronik zu erarbeiten suchte ich zunächst hinweisende Literatur und Materialien über die Wege zur Erstellung einer Ahnentafel und der Familienforschung. Auch suchte in nach der Methode sowie dem Format für die Erstellung einer Ahnentafel für meine ganze Familie, einschließlich der Vorfahren meiner Ehefrau.

Dabei blieb ich aber nur bei der Erforschung der Namen meiner Vorfahren und die meiner Ehefrau und deren Wohnorte, um mich in meiner Nachforschungsarbeit einzugrenzen und dabei nicht zu stark in die Breite zu gehen.

So begann ich im Jahre 1996 diese schwere und auch sehr langwierige geduldige Arbeit eine Ahnentafel über mich und eine Ahnentafel über meine Frau - für meine beiden Kinder zu erstellen, worin auch schon meine Enkelkinder darin erfasst wurden, damit meine gesamte Familie darin dokumentiert werden konnte.

Meine Vorfahren stammten mehr aus den südlichen Gebieten, wie der Pfalz, Bayern, Böhmen und der Bukowina. Doch die meiner Ehefrau stammten aus den nördlichen Gebieten wie Ostpreußen und Pommern.

Dadurch waren auch deren Nachforschungen in allen diesen Richtungen für mich nicht gerade einfach.

Deswegen habe ich auch nicht alles erreicht, was ich wollte. Jedoch viele Daten, Namen und Fakten dieser Personen zusammen bekommen und damit muss man zufrieden sein.

Mehr war da nicht möglich und deswegen hatte ich - nach jahrelanger Arbeit im Jahre 2006 die Erarbeitung meiner Familienchronik - auch in ihrer Erarbeitung mit der Schreibarbeit im Computer abgeschlossen und damit meine Familienforschung für immer beendet. zurück zum Seitenanfang 

Über den Beginn meine Nachforschungsarbeit für die Familienchronik

So ging ich bereits 1996 alleine daran, über meine Familie eine Ahnentafel und eine umfangreiche Chronik zu erstellen. Dabei konzentrierte ich mich bei meiner Suche - z. B. meiner Vorfahren - nur auf unsere Familiennamen wie z.B. auf Kosiul, Staats, Hofbauer, Gruber, Derczek und Drosdek, deren Gebiete und deren Herkunft, ihr Leben in der Bukowina und ihre Umsiedlung 1940 in das damalige Deutsche Reich.

Alle anderen Namen waren für mich und meine Nachforschungsarbeit unwichtig.

Da ich nur diese meine Ahnenlinien erforscht habe, soweit es mir - trotz meines sehr großen Aufwandes - möglich war, kann ich Familienforschern die andere Ahnenlinien verfolgen, auch mit konkreten Namen und Daten, leider nicht helfen sondern höchstens nur Hinweise geben, wo, welche Möglichkeiten der Nachforschung sein könnten.

Zu Beginn meiner Nachforschungsarbeiten 1996 benötigte ich zuerst einige ersten Hinweise, wie ich an diese Nachforschungsarbeit heran gehen musste, wo ich was suchen und vielleicht auch finden könnte, usw.

Zunächst suchte ich mir dafür brauchbare Literatur über die Familienforschung, studierte diese intensiv und entnahm mir daraus die dafür notwendige Anleitung für meine Arbeit.

Im Verlaufe meiner Nachforschungsarbeit fand ich auch noch das Buch: „Familien-Chronik - Den Ahnen auf der Spur“ von Anke Fischer - , ISBN 3-89736-314-3, was mir als unerfahrenen Familienforscher gut geholfen hatte und ich deshalb es auch jedem Anfänger empfehlen kann.

Auch suchte ich Verbindungen zu schon tätigen buchenlanddeutschen Familienforschern, um von ihnen - für mich - brauchbare Hinweise zu bekommen.

Auf diesem Wege bekam ich einen Vordruck einer „Ahnentafel der Familie“, was mir sofort den Anfang meiner Arbeit ermöglichte.

Dieser Vordruck der Ahnentafel ist größer als das Format DIN A 2 (hat 67 x 49 cm), und hat als Untergrund einen großen stämmigen und weit verzweigten Baum, - als Zeichen eines Stammbaumes - der durch Blätterornamente sehr hübsch eingefasst ist. Muster Ahnentavel

Auf diesem Vordruck der Ahnentafel befinden sich 63 weiße Kästchen (je in der Größe 5,3 x 3,8 cm), in sechs Reihen untereinander angeordnet, für sechs Generationen vorgesehen, mit den laufenden Nummern von 1 bis 63, wo die Namen und Daten der jeweiligen Personen eingetragen werden sollen.

Die Schreibflächenfelder sind nummeriert - Generationsweise, in den Reihen von unten nach oben - von 1 bis 63 .

Die Nummer 1 - ganz unten - ist der Familienforscher selber, die 2 der Vater, die 3 die Mutter, usw. was sich in den aufsteigenden Reihen jeweils in der Anzahl verdoppelt. Die geraden Zahlen wie 2, 4, 6 usw. sind immer die Männer und die ungeraden Zahlen - wie 3, 5, 7, usw. sind immer die Frauen, bis zum Kästchen Nr. 63 = für die Ur-Ur-Ur-Großmutter.

Wer nicht alle Ahnenlinien vollständig erforschen kann, der benutzt nur fünf Ahnenreihen = nur fünf Generationen, bis Nr. 31 = der Ur-Ur-Großmutter, damit in der 6. Reihe nicht so viele Felder leer bleiben und erfasst die wenigen darüber folgenden Ahnen der 6. Reihe, nur im Text der Familienchronik.

Da diese Kästchen der Ahnentafel klein sind, passt da nur der Familienname, Vorname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, geheiratet am und in? sowie verstorben am und in?, rein.

Doch da diese Kästchen sich von unten nach oben jeweils verdoppeln, werden sie - aus Platzmangel - nach oben auch immer kleiner und bieten immer weniger Platz für den Eintrag.

Mehr Platz der Schreibfläche ist da nicht vorhanden und auch nicht notwendig, da es so - auf einem Blick - auch gut übersichtlich sein soll.

Alle weiteren Daten, Fakten und Erläuterungen gehören in die Textverarbeitung und den dazu notwendigen Erläuterungen in die Familienchronik hinein. Da hier in der Familienchronik genügend Platz und Schreibfläche für die weitere Schilderung ist.

Die Eintragungen der Namen und Daten dieser Personen in den jeweiligen Kästchen können per Handschrift erfolgen oder auch im Computer erst aufbereitet und ausgedruckt, danach in dieser Kästchengröße entsprechend ausgeschnitten und an der jeweiligen Stelle aufgeklebt werden, als eine Montage.

Wer danach die gesamte Ahnentafel in dieser Größer insgesamt noch einmal ablichtet der hat seine Ahnentafel im Original in bester Qualität zur Verfügung.

Sobald man als Anfänger solch einen Vordruck der Ahnentafel besitzt, hat man damit schon einen Teil seiner Arbeit.

Zuerst hatte ich diesen noch leeren Vordruck der Ahnentafel kopiert und mir dadurch ein einfaches Arbeitsmaterial verschafft, wo ich darin mit Bleistift meine Eintragungen machen und dadurch darin arbeiten konnte.

Dann hatte ich zunächst damit begonnen, alle Namen und Daten, die mir persönlich bekannt waren in diese Kästchen der Ahnentafel einzutragen und so nach und nach die Ahnentafel aufzubereiten.

Wer noch alte Familiendokumente besitzt, oder auch noch seine Eltern, Großeltern und ältere Geschwister vorhanden sind, die durch Informationen einem dabei helfen können, der sollte das voll ausnutzen.

Doch ich hatte selber leider solche Möglichkeiten nicht. Ich war mit Abstand der jüngste und letzte noch Lebender in unserer Familie. Alle meine Familienmitglieder waren da bereits seit langem verstorben und deshalb hatte ich auch keinerlei familiäre Hilfe. Daher war ich nur auf mich und meine Kenntnisse sowie meiner zielstrebigen unermüdlichen Nachforschungsarbeit alleine angewiesen.

In dieser Anfangsphase hatte ich große Schwierigkeiten, alleine, ohne familiäre Hilfe und auch ohne jegliche alte Familienunterlagen, die ersten Daten meiner Vorfahren zu ermitteln, um erst eine Ausgangsbasis zu haben.

Da meine Vorfahren zwischen 1782 und 1840 aus der Pfalz und Bayern, sowie aus dem Böhmerwald und Egerland und auch aus Galizien / Polen in die Bukowina kamen, hatte ich dabei ein breites territoriales Betätigungsfeld. Die Pfälzer Ahnen waren 1782 zuerst nach Galizien ausgewandert und hatten sich bereits dort angesiedelt, dort geheiratet und auch Kinder gekommen. Erst 1812 waren sie dann aus Galizien in die Bukowina

weitergewandert und sich hier in Neuhütte bei Czudyn für immer angesiedelt.

Das waren schon Schwierigkeitsgrade in meiner Nachforschungsarbeit, dort überall zu suchen.

Diese ganze „Spur“ der Wanderung aller meiner Vorfahren musste ich erforschen sowie nachvollziehen. Dort hatte ich überall nach ihrer Herkunft und ihrer damaligen Einwanderung in die Bukowina, ihr dortiges Leben sowie ihre Umsiedlung 1940 in das damalige Deutsche Reich abgesucht und auch gefunden.

Ich stellte mir zuerst einen Fragekatalog auf, mit den Hinweisen wo sowie was dazu noch zu erforschen ist und wo ich was dazu erfahren könnte, als einen „Fahrplan“ für meine weitere Ermittlungstätigkeit und ging danach auf Suche.

Über meine operative Nachforschungs- und Ermittlungsarbeit

Danach meldete ich mich langfristig zum Besuch bei meinen Verwandten mit diesem Anliegen an, mit der Bitte, alle ihre Familiendokumente dazu heraus zu suchen und diese für diesen Besuch bereit zu halten.

Zu diesem Besuch hatte ich mein einfaches Arbeitsmaterial der Familienchronik mitgenommen und dann ging ich bei den jeweiligen Besuchen mit diesen Verwandten gemeinsam ans Werk, meine angefangene Ahnentafel und Familienchronik mit ihren Unterlagen und Angaben auf Übereinstimmung zu prüfen und was hier möglich war, auch noch weiter zu ergänzen.

Da ich damals noch fahrtüchtig war und auch mein eigenes Auto besaß, ging ich bis fern meines Wohnortes,

jeweils für mehrere Tage - als Alleinstehender Rentner - auf Nachforschungsreise und besuchte - mit Voranmeldung und der Bestellung des gesuchten Materialien - verschiedene Archive.

Im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig war ich mehrere Tage tätig, mit dortiger Hotelübernachtung durchsuchte ich dort die Kirchenbücher der Kindtaufen, der Trauungen und der Sterbefälle, mehrerer Pfarreien der Bukowina. Auch hier fand ich einige Angaben die ich gesucht hatte, jedoch auch nicht alles.

Dann war ich drei volle Arbeitswochen im Bundesarchiv in Berlin - ebenfalls mit Voranmeldung und der Bestellung der von mir gewünschten Materialien - und hatte dort die gesamten Mikrofilme über die Umsiedlung der gesamten Bukowina durchgesucht und mir dabei sofort selber davon die gewollten Ablichtungen angefertigt und gegen eine Gebühr nachhause mitgenommen.

Dadurch konnte ich dann zuhause in aller Ruhe meine Unterlagen vergleichen und ergänzen.Auf schriftlichen Antrag hatte ich dort im Bundesarchiv auch Ablichtungen der personengebundenen Daten für unsere gesamte Familie - einschließlich der Geschwister meiner Eltern und deren Familien - die ja unter Datenschutz stehen - erhalten. Das waren die personengebundenen Daten der Durchschleusung und Einbürgerung unserer Familie sowie der Ansiedlung, mit den vier Stammblättern der Durchschleusung und darauf das jeweilige Ergebnis. Auch allen dazugehörenden Schriftverkehr von 1941 und 1942 hatte ich dort erhalten.

Dadurch konnte ich dort im Bundesarchiv, aus den Umsiedlungsunterlagen sehr viele Namen, Daten und Fakten für meine Ahnentafel und Familienchronik entnehmen sowie auch für meine literarische Arbeit über die Bukowina und ihre Buchenlanddeutschen.

Diese Suche im Bundesarchiv war für mich sehr nützlich und auch erfolgreich.

Hier im Bundesarchiv hatte ich in diesen Tagen meinen dort mir zugewiesenen festen Arbeitsplatz am Lesegerät, alle vorher bestellten Themen über die Umsiedlung und Durchschleusung auf Mikrofilmen erhalten und die Lesegeräte besaßen einen Drucker. Dadurch konnte ich während der Durchsicht der Mikrofilme, bei Bedarf bzw. Wunsch auf den Auslöser drücken und schon hatte ich z. B. das Originaldokument von 1941 als Ausdruck in meiner Hand.

Auch hier in Berlin hatte ich mich in der Nähe des Bundesarchivs, für diese Zeiten in einem Hotel einquartiert, um dort die ganzen Tage voll tätig sein zu können.

Ebenfalls die „Forschungsstelle zur Genealogie im ehem. Herzogtum Bukowina“ in Riegelsberg, des bereits 

verstorbenen Dr. Claudius von Teutul, hatte mir bereits 1998 mit sehr vielen Angaben zu meinen Vorfahren geholfen und mir meine Nachforschungsergebnisse bedeutend vergrößert.

Der bereits verstorbene buchenlanddeutscher Pfarrer aus Radautz, Norbert Gaschler aus Regensburg, gab mir dazu 1998 - durch einen regen Briefwechsel - viele Hinweise und Ratschläge für meine Familienforschungsarbeit.

Hier bei uns in Neubrandenburg gibt es eine Genealogie-Forschungsstelle der Mormonen, die auch für Nichtmitglieder - zu bestimmten Öffnungszeiten - zugänglich ist und kostenlos durch jedermann genutzt werden kann.

Sie haben dort einen Arbeitsraum mit vier Lesegeräten (leider ohne Drucker), wo man jeden Vormittag, ohne eine Anmeldung darin arbeiten kann.

Nach einem dort vorhandenen Index ihres Bestandes in den USA, kann man sich die Mikrofilme mit dem gesuchten Thema heraussuchen und bestellen. In etwa zwei Wochen werden diese bestellten Mikrofilm-Rollen für je 5 Euro angeliefert und danach hat man die Möglichkeit sie vier Wochen lang zu sichten. Sind die vier Wochen rum, dann sind auch Verlängerungen für 5 Euro für weitere vier Wochen möglich.

Das dortige Themenangebot ist sehr vielfältig, von den Kirchenbüchern der Bukowina, über die Umsiedlungs- und Einbürgerungsunterlagen bis zu Karteikarten über die Einwanderung und Ansiedlung der Deutschen um 1800 in Galizien, in der Bukowina, usw.

Ich hatte dort in verschiedenen Themen, mehrere Monate gesucht und geforscht, weil es für mich örtlich günstig sowie billig war und hatte auch viele Erkenntnisse dabei gewonnen und auch Ergebnisse für meine Familienchronik sowie auch für meine literarische Arbeit erreicht.

Der Nachteil bestand bei den Mormonen nur darin, dass sie dort keine Ausdruckmöglichkeit hatten. Ich konnte die Mikro-Rollfilme an den Lesegeräten nur sichten und die für mich interessanten Daten und Fakten musste man sich per Hand aufschreiben, was ja für den Forscher zeitaufwendig und belastend ist.

Nach der „Bibliographie zur Landeskunde der Bukowina“ von Dr. Erich Beck und auch anderen Quellen, hatte ich mir laufend Literatur über die Auswanderung der Deutschen aus dem südwestdeutschen Raum und Böhmen nach Galizien und in die Bukowina, über die Fernleihe unserer Regionalbibliothek bestellt und ganz intensiv studiert.

Auch aus den vielen ausgeborgten Bücher über die Ansiedlung und das Leben der Deutschen in der Bukowina, ihre Umsiedlung 1940, die Durchschleusung und Ansiedlung, usw. habe ich viele Erkenntnisse, Zahlen und Fakten für meine Familienchronik sowie auch für meine literarische Arbeit entnommen.

Ich hatte auch sehr viel Literatur über die Auswanderung der Deutschen aus dem südwestdeutschen Raum nach Galizien und in die Bukowina, die Auswanderung aus Böhmen und dem Egerland und ihre Einwanderung in die Bukowina, über die Bukowina und die Buchenlanddeutschen, über die Österreichische Monarchie usw. studiert sowie durchgearbeitet und daraus auch sehr viele verschiedene Informationen entnommen.

So habe ich sehr viele Möglichkeiten gesucht und auch genutzt und alle diese für mich möglichen Namen, Daten. Zahlen und Fakten für meine Familienchronik mühsam und aufwendig zusammen gesammelt.

Doch auch hier waren überall Ausleih- und Verwaltungsgebühren zu zahlen, die im Einzelnen nur gering waren, jedoch in der Masse dabei auch einige finanzielle Ausgaben zustande kamen.

Meine schriftlichen Nachforschungen in den tschechischen staatlichen Archiven von Pilsen, über Tabor und Budweis bis Prag, Brünn und Olmütz über das damalige dortige Leben und ihre Auswanderung auf diesen Auswanderungsweg nach Galizien sowie in die Bukowina waren alle ergebnislos.

Auch die von mir dort beauftragten örtlichen deutschen Ermittler der deutschböhmischen Organisationen, gegen Zusicherung von Honorar, brachten mir gar kein Ergebnis.

Das gleiche war auch bei den polnischen staatlichen Archiven der Fall. „Außer Spesen nichts gewesen!“

Auch meine Suche nach den Kirchenbüchern der Pfarrei Althütte, die Ende Juni 1940 von dem polnischen Pfarrer Szurgot auf seiner Flucht vor dem Einmarsch der Russen nach Rumänien mitgenommen wurden, konnte ich weder in Gurahumora, wo Szurgot danach als Pfarrer tätig war, noch in Suczawa oder in Jassy, war erfolglos.

In den Jahren 1996, 1997, 1999 sowie 2002 war ich persönlich mit unseren Landsleuten und Reisebuss in der Bukowina, von Czernowitz über Suczawa bis Dorna Watra. Dort war ich täglich in den einzelnen Orten alleine, mit einem PKW, einem örtlichen Kraftfahrer und Dolmetscher unterwegs und hatte da ganz aktive Familien- und Geschichtsforschung betrieben, was finanziell kostspielig war, mir aber viele Erkenntnisse und Fakten für beide Fachgebiete eingebracht hatte.

Im ukrainischen staatlichen Archiv in  Czernowitz erhielt ich z. B. amtliche schriftliche Auszüge bestimmter Jahre aus den dortigen Zweitschriften der Kirchenbücher der Pfarrei Althütte gegen Verwaltungsgebühren in Dollar.

In meinem Geburts- und dortigen damaligen Wohnort Czudyn erhielt ich in der Gemeindeverwaltung - für D-Mark -

Einblick in alte Archivunterlagen der Gemeinde, die sehr neu und wichtig für meine Familienchronik waren.

Manche hier und da erhaltene Informationen aus dem Archivgut, hatten sich auch zuhause - bei der Vergleichsarbeit - als Doppelte bzw. Wiederholungen erwiesen. Doch auch diese Fälle soll man nicht als unnützlich betrachten, weil sie bei Übereinstimmung der Namen und Daten eine Bestätigung darstellen und mich als Familienforscher diese Daten schon vorhandene bestätigen und mich dadurch in meiner Arbeit sicherer machten.

In meiner Ermittlungstätigkeit vor Ort in der Bukowina, bei den alten Bukowina Zeitzeugen von damals, die ich von Haus zu Haus aufgesucht hatte, erhielt ich auch - für einige D-Mark - sehr viele brauchbare Informationen für beide meiner Forschungsgebiete.

So suchte auch ich hartnäckig sowie zielstrebig alle Möglichkeiten in Deutschland, Böhmen, Polen, Rumänien und in der Ukraine ab, um für mich brauchbare Informationen zu erhalten.

Doch alle Anstrengungen waren sehr zeitaufwendig und oft war „außer Spesen – nichts gewesen!“

Doch ich hatte es nie aufgegeben, sondern immer wieder nach neuen Wegen gesucht und überall wo es möglich war, versucht etwas zu erreichen sowie bei Misserfolgen nicht zu verzagen.

So hatte ich auf verschiedenen Gebieten und an verschiedenen Stellen - in den Jahren von 1996 bis 2006, sehr zielstrebig und ehrgeizig sehr viel Nachforschungsarbeit betrieben, viel Zeit dabei verbracht und dafür auch -insgesamt gesehen - eine hohe Geldsumme großzügig ausgegeben, um mein Vorhaben und vielleicht auch meine letzte Lebensaufgabe auf dieser Welt zu erfüllen.

Heute freue ich mich, dass es mir gelungen ist, solch eine umfangreiche Familienchronik - als Nachlass für meine beiden Kinder - zu besitzen, auch wenn sie in einigen Ahnenlinien in der sechsten Generation und noch mehr den nachfolgenden Generationen einige Lücken aufweisen und damit „weiße Stellen“ hat.

Mehr und weiter war - trotz der jahrelangen Nachforschungsarbeit und des unermüdlichen Ehrgeizes - leider nicht möglich.

Wenn nichts mehr zu erforschen geht, dann soll man als Familienforscher auch den Mut aufbringen, damit aufzuhören bevor man verzagt und sich entschließen, die Familienchronik auch mit einigen Lücken bzw. „weißen Stellen“ zu vollenden und zu schließen.  zurück zum Seitenanfang 

Meine umfangreiche Familienchronik habe ich im Februar 2012 vollendet und geschlossen

Ich wollte meine gesamte Familienchronik in nur einem Buch erarbeiten und darin alles unterbringen.

Die Buchgröße sollte wie das Schreib- und Drucker-Papier im Format DIN A 4 (30 x 21 cm groß) seien, selber im Computer in der Schriftgröße 11 geschrieben, damit auch alte Leute und Brillenträger es gut lesen können.

Das Druckerpapier sollte ein gutes und festes „Universalpapier“ von 100 g/qm sein, was ja sehr viele Jahre haltbar sein soll.

Der Buchdeckel-Umschlag ist mit den 300 Blättern fest verbunden und besteht aus harter sowie fester Pappe mit Kunstleder eingebunden, damit es meine Kinder sowie auch Enkelkinder gut überlebt.

Da ich in unserer Familienchronik nicht nur meine Ahnentafel, sondern auch die Ahnentafel meiner Ehefrau verarbeitet und das Leben meiner Familie bis 2011 schriftlich verewigt habe, waren zuerst daraus zwei Bücher und am Ende sind es heute - für jedes meiner beider Kinder - sechs Bände geworden.

Diese heute vollendete und geschlossene umfassende Familienchronik in Wort und Bild, in sechs Bänden, beinhaltet die gesamte Geschichte unserer ganzen Familie, die Geschichte meiner Linie und auch die Linie meiner Ehefrau. Sie beinhaltet auch die Lebensläufe der einzelnen Personen unserer Familien soweit es mir bei den Nachforschungen gelungen war, vom Ur-Ur-Ur-Großvater bis zu meinen Enkelkindern und mir heute als Alleinstehender Rentner.

Dadurch sind diese meine intern erarbeiteten Bücher mehr als nur eine Familienchronik.

So habe ich das Leben meiner Familie sowie auch mein Leben in dieser umfangreichen Familienchronik schriftlich verewigt und kann es meiner familiären Nachwelt hinterlassen.

Alle sechs  Bände haben die gleiche Größe im DIN A 4 Format, sehen alle äußerlich gleich aus und wurden im Computer durch mich persönlich in der Schriftgröße 11, mit je um die 300 Blätter, nur einseitig beschrieben und ausgedruckt. Fast unsere gesamten Familienbilder (aus Fotos und DIAS) von 2.100 Stück mit ausführlichen Untertiteln wurden darin verarbeitet und verewigt.

Somit ist meine Familienchronik in einem großen Buchformat mit einem harten und festen Deckel, im Kunstledereinband durch die Buchbinderei fest eingebunden sowie erstellt worden und dadurch auch viele Jahre haltbar.

Band 1 und Band 2 beinhalten - laut Inhaltsverzeichnis fortlaufend in 19 Abschnitten - den kompletten Textteil der Familienchronik über alle unsere Familienmitglieder, von unseren Vorfahren bis heute.

Band 1 beinhaltet:

1. Das Vorwort zur Familienchronik,

2. Die Ahnen = Vorfahren der Stammlinie Willi Kosiul im Text,

3. Über meine Person Willi Kosiul, von meiner Geburt und meinem Elternhaus bis zu meinem Ruhestand,

4. Meine Geschwister und ihre Familien,

5. Meine Eltern und ihre Geschwister sowie deren Familien,

6. Meine Großeltern mit ihren Familien sowie deren Geschwister,

7. Meine Ur-Großeltern sowie meine Ur-Ur-Großeltern und ihre Familien,

8. Zum Stamm-Namen Kosiul, (meines Vater), seine Bedeutung und seine Herkunft,

9. Zum Stamm-Namen Staats, (meiner Mutter), seine Bedeutung und seine Herkunft

    und ganz am Ende der Blätter - als Anhang - die fest eingebundene Ahnentafel, als ein großes Faltblatt.

Band 2 beinhaltet:

10. Die Ahnen = Vorfahren meiner Ehefrau Gerda Kosiul geborene Thode,

11. Zur Person meiner Ehefrau Gerda, von ihrer Geburt und ihrem Elternhaus bis zu ihrem Ableben.

12. Die Geschwister meiner Ehefrau und ihre Familien.

13. Die Eltern meiner Ehefrau und ihre Geschwister sowie deren Familien.

14. Die Großeltern, Ur-Großeltern und Ur-Ur-Großeltern meiner Ehefrau und ihre Familien.

15. Unser Eheleben Willi und Gerda Kosiul sowie unsere Kinder und Enkelkinder.

16. Die Urlaubsreisen und Urlaubserlebnisse unserer Familie in den Jahren von 1960 bis 1993 .

17. Mein Leben als Witwer von 1995 bis 2011.

18. Zum Stamm-Namen meiner Ehefrau sowie seiner Herkunft.

19. Einige Angaben über das Land und den Ort meiner Herkunft aus der Bukowina und der Herkunft meiner Frau aus Ostpreußen.

Band 3a, 3b und 3c sind Bildbände –zu Band 1 und Band 2- in der gleichen Form und Größe sowie des Umschlages, auch nach dem Inhaltsverzeichnis von Band 1 und Band 2 gestaltet, jedoch mit insgesamt 2.100 eingescannten Bildern unserer ganzen Familie - in verschiedenen Größen und Formen - und den jeweiligen ausführlichen Untertitel dazu.

Diese 3 Bildbände mit den insgesamt 2.100 Bildern in verschiedenen Größen (Fotos und DIAS) waren in der Herstellung mit der meisten Arbeitszeit verbunden. Die Bilder mussten nach den Abschnitten sortiert und geordnet sowie danach im Computer eingescannt werden. Danach die Bilder nach Bildband und Abschnitt auf den jeweiligen Seiten der Bücher platziert sowie geordnet und dann unter jedes Bild auch den richtigen Untertitel zuordnen bzw. dazu schreiben.

 Durch einige meiner akuten ernsthaften Erkrankungen und anderen wichtigen Aufgaben musste ich diese Arbeit der Vollendung am Band 3c für einige Jahre unterbrechen und konnte dadurch diesen meinen  letzten Band erst im Januar 2012 vollenden.

Dadurch hatte ich aber jetzt die Möglichkeit diese Zeit meines Lebens -von 2007 bis 2011-, und des Lebens meiner Kinder sowie Enkelkinder bis Ende 2011 in diesem letzten Bildband 3c -in Wort und Bild- noch zu ergänzen und zu erweitern.

Band 4, ist eine Ergänzung zu meinem Leben im Band 1 und beinhaltet meine umfangreichen Erlebnisberichte meines Schicksals von 1945 und 1946 sowie meine vier Reiseberichte in die Bukowina von 1996, 1997, 1999 und 2002 in Wort und Bild. zurück zum Seitenanfang 

Parallel dazu hatte ich noch zwei Ortschroniken erarbeitet, wo meine Familie und Verwandtschaft lebte

Diese meine schon so umfangreiche Familienchronik hatte ich noch durch zwei weitere Bücher ergänzt, weil diese Zeiten und Wohnorte für mein damals noch junges Leben und das unserer Familie sowie eines Teils unserer Verwandtschaft so bedeutsam und lebensnotwendig waren.

Bis November 2003 hatte ich eine Dorfchronik erarbeitet, über das mecklenburgische Dorf Wrodow bei Penzlin und Neubrandenburg, welches uns im August 1947 als buchenlanddeutsche Umsiedler und Flüchtlinge, erstmals –
nach dem Zweiten Weltkrieg- eine neue und sichere Heimat geboten hatte und uns gerne willkommen aufnahmen.

In Sachsen und Sachsen-Anhalt waren wir damals nach 1945 nur Flüchtlinge die die Gemeinden und die dortigen Alteinwohner belastet und auch wohnlich eingeengt hatten. Dadurch waren wir damals dort nur zeitweilig geduldete Menschen

och hier in Mecklenburg waren wir als buchenlanddeutsche Umsiedler und Flüchtlinge (z. T. auch noch als Pferde- und Wagen-Besitzer, wo manche dortige Bauern ihre Kühe vor den Wagen und Pflug spannten) für ihre Dörfer und den großen Felder willkommene Zuwanderer und „Neusiedler“.

Dort erst waren wir buchenlanddeutsche Umsiedler und Flüchtlinge mit den dort schon anwesenden Bessarabiendeutschen Umsiedlern und Flüchtlingen sowie den Alteinwohnern gleichberechtigte Bewohner.

Beide Umsiedlergruppen zusammen waren sogar in der großen Mehrzahl im Dorf, die danach bei den Gemeindewahlen auch den Bürgermeister stellten.

Da ich in diesem kleinen und so abseits gelegenen Dorf, ohne feste Zufahrtstraßen - mit meiner Mutter und unserer Verwandtschaft - mehrere Jahre meiner Jugend verbracht hatte, die auch hart aber erlebnis- sowie lehrreich waren, hatte ich zu Ehren dieses kleinen Dorfes eine interne Dorfchronik, mit darin meinem dortigen Leben, erarbeitet.

Das ehemalige Gutsdorf hatte im August 1947 - bei unserer dortigen Zuwanderung - damals 135 Einwohnern, mit den bereits vielen zugewanderten Bessarabiendeutschen und da wurden wir auch noch willkommen empfangen.

Diese Gründe bewegten mich dieses Buch zu schreiben und darin ein Teil meines Lebens und meine Vergangenheit schriftlich festzuhalten und zu verewigen.

Der Buchtitel lautet: „Eine kleine Dorfchronik über Wrodow bei Penzlin vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit im Jahre 2003 -“.

Es beinhaltet die Entstehung dieser damals slawischen Wohnsiedlung, die Namen und Daten der Bewohner bis 1945, vom Gutsbesitzer bis zu seinem letzten Gutsarbeiter, die Personalien der nach 1945 zugewanderten Flüchtlinge und Familien sowie alle Bewohner von 2003 geordnet nach ihren Wohnhäusern und Hausnummern. 

Auch dabei gibt es einige Dorfskizzen und Bilder des Ortes, bis zu einer Luftaufnahme des ganzen Dorfes.

Da hierin mit Namen und verschiedenen personenbezogene Daten bis 2003 gearbeitet wurde, ist es nur ein internes Buch und damit ein ergänzender Bestandteil meiner Familienchronik.

Bis Dezember 2003 hatte ich auch noch als Ergänzung zu meiner Familienchronik, ein ebenfalls internes Buch über meine Familie und einen Teil meiner Verwandtschaft in den Jahren 1947 und danach in Mecklenburg, geschrieben.

Der Buchtitel lautet: „Ein kleines Nest Buchenlanddeutscher in Mecklenburg“ - „Wrodow, zwischen Mölln und Penzlin, damals Kreis Malchin -“ Mit sehr vielen meinen damaligen persönlichen Erlebnissen und Lebenserfahrungen.

Es beinhaltet ganz konkret mit Namen und Personalien die Zuwanderung acht buchenlanddeutscher Familien mit 33 Personen sowie neun Pferde und Wagen mittels Güterwagen, im Jahre 1947/48 aus Sachsen und Sachsen-Anhalt nach Wrodow in Mecklenburg.

Alle diese Buchenlanddeutschen Umsiedler und Flüchtlinge waren irgendwie miteinander verwandt und verschwägert. 31 Personen stammten aus Althütte und nur meine Mutter sowie ich waren Czudyner, jedoch mit einigen diesen Althüttern sehr eng verwandt.

Hier in diesem ehemaligen Gutsdorf mit einem großen Schloss, fanden wir unsere damaligen Wohnunterkünfte in den Schlosszimmern, in den dortigen Ställen und Scheunen den Stellplatz für die Pferde und Abladeplätze sowie Abstellflächen für die Materialien unserer „Neubauern“.

So fanden wir Buchenlanddeutsche Umsiedler und Flüchtlinge hier in Mecklenburg 1947/48 - nach dem Zweiten Weltkrieg - erstmals eine neue Heimat, waren hier willkommen sowie gleichberechtigte Bewohner des Ortes und konnten danach unser weiteres Leben sicher gestalten.

In dieser Zeit 1947/48 hatte - nach unserer Zuwanderung - das kleine Dorf dann schon 168 Bewohner.

Davon waren 26 % Alteinwohner, 54 % Bessarabiendeutsche und 20 % Buchenlanddeutsche, die dort überwiegend eine „Neubauern-Siedlung“ übernommen und betrieben hatten.

Im ganzen Dorf gab es nur 32 Pferde um die Felder zu bearbeiten. Wer kein Pferd hatte der musste seine Kuh als Zugtier einspannen.

Von den damals insgesamt 31 Pferden im Dorf gehörten 17 Pferde den Bessarabiendeutschen, 9 Pferde den Buchenlanddeutschen und nur 6 Pferde gehörten den Alteinwohnern. Daran kann man ermessen, wer damals dort bei uns im Dorf die wirtschaftliche Kraft hatte.

Dieses kleine Mecklenburger Dorf „Wrodow“ und darin dieses „kleine Nest Buchenlanddeutscher in Mecklenburg“ ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebenslaufes und des Lebens meiner Familie sowie auch eines Teils meiner engeren Verwandtschaft. Diese Lebenserfahrungen werden wir - als die Erlebnisgeneration - nie vergessen und durch diese meine beiden Bücher sollen sie auch der Nachwelt unserer Familie erhalten bleiben.

So habe ich in den sechs Bänden meiner Familienchronik sowie den zwei Ortschroniken mit meiner Familie und Verwandtschaft, nicht nur die Vergangenheit meiner gesamten Familie aufgearbeitet, sondern z. T. auch die Gegenwart bis 2011 mit einbezogen.

Ich kann ja nicht davon ausgehen, dass meine Kinder oder Enkelkinder sich eines Tages diese aufwändige Arbeit 

machen und die Fortsetzung unserer Familienchronik schriftlich niederschreiben und weiter führen. Was ich bisher über uns geschrieben habe und heute schon sicher vorhanden ist, ist schriftlich niedergelegt, festgehalten und dadurch unvergänglich.

Nach diesen meinen Vorstellungen habe ich meine Familienchronik erarbeitet, aufgebaut und gegliedert, was aber nach Belieben, durch andere Familienforscher, auch nach ihren Vorstellungen und Möglichkeiten anders gestaltet werden kann.

So habe ich versucht mein Schicksal, von meiner Geburt bis heute, das Schicksal meine Ehefrau und unserer Kinder sowie auch unserer Vorfahren, soweit es mir möglich war, in Text und Bild auf Papier zu verewigen.

Es soll jedem meiner Kinder in diesen jeweils sechs Exemplaren und den beiden Zusatzbüchern überlassen werden, damit ihnen und auch ihren Nachkommen, es als ewiges Andenken an unsere gesamten Vorfahren und Familie dient.
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Meine Erfahrungen aus meiner Arbeit als Familienforscher in der Erarbeitung meiner Familienchronik

Solch eine Nachforschungsarbeit und die Erarbeitung einer Familienchronik ist keine Gemeinschaftsarbeit von verschiedenen Leuten, die womöglich gar nicht dieselbe Ahnenlinie haben. Sondern sie ist in der Regel eine individuelle fleißige sowie ausdauernde Arbeit eines Einzelnen oder noch besser eines Ehepaares bzw. auch Geschwistern die derselben Ahnenlinie angehören.

Denn die Suche und Nachforschung, ob in alten privaten Dokumenten, in Archiven oder auch in der dafür möglichen Literatur muss schon der Einzelne selber machen, es heraussuchen und miteinander vergleichen.

Auch bei meinen persönlichen Nachforschungsreisen in der Bukowina und an anderen Orten hatte ich ein bestimmtes Ziel und Arbeitsprogramm, welches nur ich alleine ungestört und ohne Stress realisieren konnte.

Selbst die schriftliche Suche von zuhause in Deutschland, Böhmen, Polen und der Bukowina sowie auch die sehr vielen Telefonate, waren auch alleine mein Anliegen und meine Aufgabe. Denn ich weiß doch am Besten was ich suche und was miteinander verglichen und verbunden werden kann. Dabei können mir doch keine Fremden und auch keine Gemeinschaft helfen.

Die Gemeinschaft der Familienforscher ist für den Erfahrungsaustausch wichtig, um dort Hinweise zu erhalten, über die Herangehensweise, die aussichtsreichen Suchstellen zu finden sowie die unbrauchbaren Suchstellen nicht in Anspruch zu nehmen, wo in dieser Angelegenheit nichts zu finden ist. Dadurch kann man sich die unnützlichen Mühen der leeren Sucharbeit gleich ersparen.

Man kann auch gemeinschaftlich auf Reisen gehen, vor der Sucharbeit sich über das wo und wie beraten und nach der Sucharbeit einen Erfahrungsaustausch gestalten, aber bei der Suche arbeitet jeder nach seinem Suchprogramm, seiner Ahnenlinie und seiner Zielstellung.

Auch bei der Erstellung seiner Familienchronik kann man sich in der Gemeinschaft, über den zweckmäßigsten Aufbau und Inhalt der Familienchronik verständigen, doch auch dabei hat am Ende jeder seine individuellen eigenen Vorstellungen, die er dann auch so verwirklicht.

Da ich hier in meiner Wohngegend niemanden hatte, der schon als Buchenlanddeutscher Familienforscher gearbeitet hatte und mir Hinweise sowie Ratschläge geben konnte, hatte ich - in diesen über zehn Jahren - alles als Individualist im Alleingang bewältigt und dabei auch sehr viel erreicht.

Daher kann der einzelne Familienforscher auch schon einmal als Individualist und Egoist angesehen werden, weil er ja oft nur alleine arbeitet und nur seine Familie sowie seine Ahnen erforscht und nicht die des anderen.

In der Tat ist ja eine konkrete Hilfe - mit Namen und Daten - für den anderen - der in dieser Ahnenlinie nicht enthalten ist - auch nicht möglich.

Daher wird manchmal unseren Familienforschern nachgesagt, oft auch von neuen und noch unerfahrenen gegenüber den schon länger tätigen und erfahrenen Familienforschern, dass sie Individualisten sind und alleine sowie jeder für sich arbeitet und egoistisch ihre Ziel verfolgen, um ihre persönliche Familienchronik zu erstellen.

Das wird so falsch gesehen und die Vorstellungen einiger solcher neuen Familienforscher entsprechend nicht der objektiven Realität.

Denn jeder Familienforscher hat doch in erster Linie sein Ziel, für sich und seiner Familie eine Familienchronik zu erstellen und nicht für irgend eine Gemeinschaft. Seine gesammelten Namen, Daten und Fakten passen ja in der Regel in die Ahnenlinie des anderen auch nicht hinein! Deswegen habe auch ich im Alleingang als Individualist meine Familienchronik erfolgreich erstellt. Trotzdem bin ich bereit, neuen unerfahrenen Familienforschern mit Hinweisen und Ratschlägen zu helfen, aber nicht mit den internen individuellen Namen, Daten und Ereignissen meiner Familie.

Denn ich gebe keine meiner konkreten Daten und Fakten aus meiner Familie an andere Familienforscher, die nicht in meiner Ahnenlinie vorhanden sind und mit denen ich nicht verwandt bin. Damit können sie für ihre Familienchronik ja nichts anfangen, diese Daten passen da nicht hinein weil sie fremd sind und das sind für diese Familienforscher unnötige Informationen.

Nur von anderen schon erfolgreichen Familienforschern sich einige Angaben geben lassen und zusammensuchen und daraus dann seine Familienchronik erstellen, daraus wird nichts. Dazu muss man schon selber auch etwas Nachforschungsarbeit betreiben.

So leicht darf man sich die Familienforschung auch nicht vorstellen, weil man dann enttäuscht wird und zu Fehlleinschätzungen über die Hilfsbereitschaft andere Familienforscher kommt, bzw. seine eigene Zielstellung aufgibt.

Bereits am 20. September 2002 hatte ich mich, in unserer Heimatzeitung „der Südostdeutscher“ Nr. 9 / 2008, auf Seite 7, unter der Überschrift „Hallo Familienforscher!“, angeboten, Buchenlanddeutschen Familienforschern zu helfen, was ich auch in mehreren Fällen getan hatte.

In einigen Fällen, wo unsere Ahnenlinien sich kreuzten, kamen einige Familienforscher - nach ihrer Anmeldung und gegenseitiger terminlicher Vereinbarung - persönlich sogar zu mir zu Besuch, übernachten hier im Hotel und so konnten wir fast zwei Tage miteinander in meinen Unterlagen suchen und uns informativ gegenseitig austauschen.

Im Einzelnen fanden wir dabei auch einige Ergebnisse.

In anderen solcher Fälle - wo sich ebenfalls unsere Ahnenlinien kreuzten - wurde ich auch telefonisch angerufen bzw. postalisch angeschrieben mit der Bitte, diesen Familienforschern aus meiner Chronik, einige Namen und Daten zu übermitteln. Auch in diesen Fällen hatte ich versucht zu helfen, was für mich - als 82-jähriger kranker Mann - durch die Such - und Vergleichs- sowie auch Schreibarbeit schon recht arbeitsaufwändig sowie belastend war. Trotzdem hatte ich es getan und wo es möglich war auch geholfen.

Doch manche dieser Familienforscher - denen ich Namen und Daten aus meiner Familienchronik postalisch zugeschickt hatte - waren danach so unfreundlich, dass sie sich bis heute nicht einmal telefonisch gemeldet hatten, ob sie meine Post erreicht hat und meine sehr aufwendige Hilfe für sie überhaupt nützlich war.

Von einem netten Dankeschön dafür, einem alten und hilfsbereiten Landsmann gegenüber, ist da schon gar nicht zu sprechen.

Solche unfreundliche Verhaltensweisen fördern nicht gerade meine Auskunfts- und Hilfsbereitschaft.

Kein Familienforscher - auch nicht die, wo unsere Ahnenlinien sich kreuzen - kann von mir erwarten, dass ich alle Namen und Daten besitze die er sucht und er dann von mir erhalten kann, die er für die Erstellung seiner Ahnentafel bzw. Familienchronik benötigt. Dann hätte er keine Nachforschungsarbeit mehr notwendig, sondern bräuchte nur meine Angaben zu ordnen, sie aufzubereiten und schon wäre seine Familienchronik fertig.

So leicht und einfach ist die Familien-Nachforschungsarbeit und die Erstellung einer Familienchronik doch nicht. Dazu muss man auch schon selber mehr tun und auch geduldig dabei sein, um sein Ziel zu erreichen.

Manche dieser Familienforscher waren oft auch - mit meiner Hilfe sowie Unterstützung - unzufrieden, weil ich ihnen zu wenige Namen und Daten liefern konnte, doch oft ist auch nicht mehr möglich. Da muss man für jeden nützlichen Hinweis dankbar sein, den man erhält und sich nicht unzufrieden zeigen.

Andere Familienforscher - deren Ahnenlinie sich mit meiner überhaupt nicht gekreuzt hatte - empfanden es von mir als nicht hilfsbereit, weil ich ihnen die Forschungsergebnisse über meine Ahnen und Familie nicht mitgeteilt hatte.

Doch das können solche fremde Familienforscher von mir nicht erwarten und diese meine Namen und Daten können sie für ihre persönliche Familienforschung auch gar nicht gebrauchen, weil diese bei ihnen da nicht reingehören.

Andere neue Familienforscher riefen bei mir an und wollten von mir gleich konkrete Auskünfte zu bestimmten Fragen erhalten, die ich ihnen telefonisch gleich geben sollte und zeigten dabei gar keine Geduld zu warten, bis ich mir die notwendigen Unterlagen hierzu herausgesucht hatte. So schnell bin ich in meinem Alter nicht mehr, nicht im Denken und auch nicht im Handeln.

Dafür benötige ich nach dem telefonischen Anruf schon einige Zeit und sie erhalten beim nächsten Anruf - nach Terminvereinbarung - auch ihre mögliche Frage problemlos beantwortet, aber nicht alles immer sofort.

Dabei spielt auch der Umgang unter uns schon eine bestimmte Rolle.

Solche unfreundliche Beispiele veranlassen auch mich als alten und stets hilfsbereiten Mann, zur offensichtlichen Zurückhaltung mit meiner Hilfe und Unterstützung gegenüber solchen Familienforschern.

Meine Familienchronik ist kein öffentliches Material sondern eine interne Dokumentation meiner Familie

und wenn ich jemandes daraus helfe und ihm dadurch in seiner Familienforschungsarbeit unterstütze,

dann ist das schon mehr als eine Hilfsbereitschaft. Mehr ist in solchen Fällen da nicht möglich.

In diesen Fällen braucht deswegen niemand am Telefon ungeduldig, unzufrieden oder gar unfreundlich werden.

Wenn manche unserer buchenlanddeutschen Landsleute unsere Familienforscher als Einzelgänger, Individualisten, zurückhaltend, nicht hilfsbereit bis egoistisch einstuft, dann haben manchmal auch solche ihrer eigenen Haltungen bzw. ihr Verhalten dazu geführt, dass es hier und da vielleicht auch so ist.

Wenn ich von jemand etwas erbitte oder möchte, dann ist es ja auch ratsam dort freundlich nachzufragen und da nicht gleich fordernd aufzutreten.

Ich selber hatte im Zuge meiner Forschungsarbeit so viele Dienststellen und auch einzelne mir ganz unbekannte Personen in Deutschland, Tschechien, Polen und auch in der Bukowina telefonisch angerufen oder auch postalisch angeschrieben, ganz freundlich um Auskunft oder Hilfe gebeten und wurde in keinem Falle abgewiesen.

So wie ich anderen Menschen gegenüber auftrete so stimuliere ich auch seine Hilfsbereitschaft mir gegenüber.

Ich verfüge über kein genealogisches Archiv oder massenweise Unterlagen über unsere Buchenlanddeutschen, um jeden bei der Erstellung seiner Familienchronik helfen zu können. Ich verfüge nur über Unterlagen die meine Vorfahren betreffen und wenn es dabei Berührungspunkte gibt, dann lohnt es sich auch danach zu suchen.

Über unsere Umsiedlung von 1940 in das damalige Deutsche Reich verfüge ich über sehr viele Unterlagen der gesamten Bukowina – Ablichtungen vieler Originaldokumente, jedoch - wegen des Datenschutzes - nicht die konkreten personenbezogene Namen und Daten die man für die Familienchronik benötigt.

So war ich schon immer bereit, nach meinen Möglichkeiten, einige meiner Erfahrungen aus meiner Familienforschungsarbeit, besonders neuen und noch unkundigen Buchenlanddeutschen Familienforschern zu vermittelt, was ich auch in vielen Fällen schon getan habe und dazu soll auch dieser Artikel beitragen.  zurück zum Seitenanfang 

Einige meiner Empfehlungen, besonders an neue Buchenlanddeutsche Familienforscher

Dieser Artikel über die Erfahrungen meiner Familienforschungsarbeit soll besonders den neuen Buchenlanddeutschen Familienforschern oder die es noch werden wollen, einige Hinweise für diese so wichtige Arbeit geben und ihnen auch Mut machen, rechtzeitig und so schnell als möglich, damit zu beginnen.

Nicht gleich Angst vor dieser so wichtigen historischen Arbeit bekommen, wenn Sie meine umfangreiche Arbeit von über zehn Jahren und meine sechs erarbeiteten Bücher meiner Familienchronik sehen. Es wird nicht bei jedem Familienforscher so umfangreich und kompliziert sein.

Als ich als vollkommen unerfahrener Anfänger damit begonnen hatte, da hatte ich auch nicht so viel vor. Doch wenn man erst in dieser so interessanten Arbeit darin steckt, dann ist sehr vieles möglich und auch erreichbar, manchmal mehr als man sich vorgenommen hatte.

Wenn es streckenweise so erfolgreich verläuft, dann besteht sogar die Gefahr, dass man zu stark in die Breite geht und sich dabei verzettelt. Deswegen dabei immer seinen Ahnen und seinem Arbeitsprogramm treu bleiben.

Keine Angst davor. Es ist alles machbar, nur das was? das wie? und das wo? muss klar sein.

Nicht jeder Familienforscher hat so eine weit verzweigte Herkunft seiner Vorfahren wie ich, das er deswegen halb Europa absuchen muss, vom Rhein bis hinter die Weichsel und von den Karpaten bis an die Ostssee.

Auch werden deren Familiennamen in ihrer Schreibweise nicht so vielfältig sein und auch ihre Vornamen werden bestimmt eindeutiger sein als bei meinen Vorfahren, was die Vergleichsarbeit und die Identifizierung der jeweiligen Person dann auch erleichtert.

Bei jüngeren und auch gesünderen Familienforschern (als ich es leider bin) wird die Nachforschungs- und Aufbereitungsarbeit schneller, leichter und vielleicht auch erfolgreicher verlaufen.

Wenn der Familienforscher nicht ganz alleine arbeitet sondern im „Doppelpack“ mit seinem Ehepartner oder einem seiner Geschwister daran arbeitet, dann ist das noch Günstiger und geht auch schneller voran.

Dieser Familienforscher wird nicht - wie ich - dafür über zehn Jahre benötigen sondern es in viel kürzerer Zeit geschafft haben, aber auch nicht in nur einigen Wochen.

Diese Arbeit erfordert einen westen Willen des Familienforschers, Entschlossenheit, Ehrgeiz und Ausdauer, die dabei notwendig ist und auch die Bereitschaft dabei Misserfolge unverzagt in Kauf zu nehmen.

Nicht jeder Familienforscher wird seine Zielstellung sowie sein Arbeitsprogramm so breit anlegen, wie ich es bewusst und gewollt getan hatte, in der beide Ahnenlinien gleichzeitig erforscht und erarbeitet werden, die des Ehemannes und auch die der Ehefrau.

Auch die Einbeziehung der eigenen Kinder sowie Enkelkinder in diese Familienchronik und darüber hinaus auch andere wichtige Ereignisse der Familie bis in den heutigen Tag, bleibt dem jeweiligen Familienforscher überlassen und ist auch eine Platzfrage im Buch.

Wie ich dabei auch noch die Geschichte der Bukowina und der Buchenlanddeutschen mit erforscht hatte, was  ebenfalls viel Zeit und Aufwand in Anspruch genommen, wird ja nicht bei jedem Familienforscher vorgesehen sein.

Die meisten Familien besitzen noch ihre familiären Unterlagen, wie den Ahnenpass von der Umsiedlung, Geburtsurkunden u. a., die Einbürgerungsunterlagen usw. woraus man dafür schon viele Daten entnehmen kann, die ja bei mir leider nicht vorhanden waren.

Nicht jeder Familienforscher muss eine Familienchronik von vier bzw. sogar sechs Bänden erstellen. Wenn er ein Buch darüber schreibt und dazu die aufbereitete Ahnentafel in fünf bis sechs Generationen fertig hat, dann ist das ja schon ein großer Erfolg.

Ob er sein erarbeitetes Manuskript in einer Buchdruckerei in einem bestimmten Buchformat und Größe herstellen lässt, oder seine im Computer geschriebenen DIN A 4 Seiten alleine ausdruckt und dann in einer Buchbinderei nur fachgerecht sowie fest und stabil einbinden lässt, hängt von seiner Vorstellung und seinen finanziellen Möglichkeiten ab.

Die Gliederung sowie die Benennung der Überschriften der jeweiligen Abschnitte, kann jeder so gestalten, wie es ihm gefällt bzw. er es sich vorstellt. Aber gut übersichtlich muss es schon werden. 

Den Mut und festen Willen dazu muss man haben, damit anzufangen seine eigene Familienforschungsarbeit zielstrebig sowie erfolgreich zu betreiben, dabei auch alle Schwierigkeiten in Kauf zu nehmen und ehrgeizig das Ziel erreichen.

Doch wenn alle „Quellen“ erschöpft sind und nichts mehr - zu erforschen - möglich ist, dann soll man auch den Mut aufbringen, nicht zu verzweifeln, sondern die Familienchronik mit diesen erreichten Ergebnissen und auch noch vorhandenen Lücken, auch erfolgreich abzuschließen und damit zufrieden sein.

Ich wünsche allen buchenlanddeutschen Familienforschern und auch denen, die es noch werden wollen, viel Freude und Erfolge an dieser so wichtigen Arbeit über unsere Vergangenheit und immer den Gedanken pflegen, es ist vieles und auch sehr vieles möglich, aber nicht immer alles.

                                                                                                            Willi Kosiul aus Neubrandenburg

Veröffentlicht im Auftrage  von Willi Kosiul am 14.03.2012    zurück zum Seitenanfang