Wappen - Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen (Bukowina) e.V.
     

bukowinafreunde.de

Verbindungsplattform für Buchenlanddeutsche, deren Nachkommen und 
      an der Bukowina Interessierte weltweit  

 
Portal für Bukowina-Familienforschung   

              
 

 

Bukowinafamilienforschung


Für Buchenländer ist Familienforschung eine interessante Aufgabe und zugleich eine große Herausforderung.  Bei der Suche nach ihren Vorfahren, bei denen es sich um mutige und fleißige Menschen handelte, die als Siedler ein Land urbar machten um es zu bewohnen, stoßen die Nachfahren auf die bewegende geschichtliche Entwicklung der Bukowina.(Siehe Chronologie) Bei der Arbeit auf diesem Gebiet wird man mit vielen neuen Erkenntnissen belohnt. Haben  sich doch die deutschen Bewohner aus verschieden Regionen in der Bukowina angesiedelt, um sich zusammen mit anderen Volksgruppen eine gemeinsame Heimat aufzubauen. Die genealogische Arbeit ist nicht ganz einfach. Die bekannten offiziellen Datenbanken führen in der Regel nur zu Teilergebnissen. So muss man sich nach ersten Erfolgen auf eine mühsame Spurensuche begeben, die häufig darin mündet, dass man sich die nötigen Informationen aus alten Kirchen-, Grund- und Gemeindebüchern oder ähnlichen Dokumenten zusammentragen muss.  

Deutsche Bukowina-Genealogen

In Deutschland hat die inzwischen aufgelöste Raimund-Friedrich-Kaindl-Gesellschaft genealogische Hefte für Familienforscher herausgegeben. Der Arbeitskreis "Bukowiner Familienforscher" ist wieder aktiv. In Unterelchingen beschloss ein Dutzend Genealogen und Ahnenforscher den Arbeitskreis wieder aufzunehmen. In der Ausgabe vom 20.7.2009  haben sich in "DER SÜDOSTDEUTSCHE" die Familienforscher z. T. mit Angabe der Bukowiner Herkunftsorte, an denen sie arbeiten, vorgestellt In  Amerika befasst sich die "Bukovina Society of the Americas" mit Familienforschung  Hier existiert eine genealogische Datenbank, in die ein Teil der deutschen Familienforscher ihre Ergebnisse ebenfalls einstellen. Mitgliedern der Bukovina Society werden diese Daten und weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Jahresbeitrag beträgt 15 $. Es kann auch eine Mitgliedschaft für ein Jahr eingegangen werden. Nach Bezahlung des Beitrages, die auch online erfolgen kann, erhält man durch Zuteilung eines Passwortes den Zugang zur Datenbank.
                           
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Hinweise zu Familienunterlagen im Bundesarchiv

Wichtige Dokumente zur Ge­schichte der Bukowiner Umsiedler - sowohl zu Familiengeschichte als auch zur damaligen Vermögenslage - besitzt das Bundesarchiv in 12174 Berlin, Postfach 450569. Die rele­vanten Unterlagen der damaligen Einwanderungszentrale EWZ wer­den für Betroffene oder Nachkom­men nur dann erteilt, wenn Zweck der Suche, Name und Geburtstag der Antragsteller sowie die Ver­wandtschaft zu den Umsiedlern angegeben sind (ev. Kopie des Per­sonalausweises, der Einbürgerungs­urkunde etc). Für den Suchauftrag und die Kopien sind die Kosten vom Antragsteller zu entrichten (laut Richtlinien der üblichen Archiv-Kostentabelle).    
    Laut damaligen Staatsverträgen wurde das Vermögen der Umsiedler (auch Schmuck, Devisen) dem rumänischen Staat bzw. der Sowjet­union überlassen, die den Gegen­wert an das Reich entrichten sollten bzw. überwiesen haben (Rumänien). Dieses sollte dann die Umsiedler entschädigen bzw. für den Ausgleich oder Gegenwert aufkommen, was infolge der Kriegsereignisse meist nicht geschehen ist. Der Lastenaus­gleich war in diesem Sinne keine Entschädigung für die Umsiedler. Die Dokumentation der Vermögensbestände der Umsiedler wurde von sogenannten Taxatoren vorgenom­men und in zwei Ausführungen fest­gehalten, jeweils ein Exemplar für die deutsche Seite. In Rumänien lie­gen die Zweitschriften im Archiv des Auswärtigen Amtes in Bukarest. 
(L. G.)
Der Südostdeutsche Nr. 10 vom 20.10.2009                 zurück zum Seitenanfang       

Liebe  Bukowinafreunde und Bukowina-Familienforscher,

nachstehend finden Sie eine Übersicht der privaten Deutschen Bukowina-Familienforscher mit ihren Forschungsgebieten. Ebenfalls haben wir unter der unten aufgeführten Adresse (bitte anklicken) ein Forum für Bukowinagenealogie für Sie eingerichtet, das regelmäßig von den Bukowina-Familienforschern besucht wird. Nutzen Sie dieses Forum für Ihre Fragen, aber auch für Ihre Informationen, mit denen Sie anderen Forumsteilnehmern behilflich sein können  h
ttp://bukowinagenealogie.siteboard.eu

   Wenn Sie erfolgreich nach der Herkunft Ihrer Familiennamen aus dem Buchenland (Bukowina) forschen wollen, sollten Sie versuchen Ihre Angaben zu konkretisieren. Bester Ausgangspunkt der Recherche sind gesicherte Lebensdaten, wie Namen und Geburtsnamen, Geburts- oder Sterbedaten, Herkunftsorte und Jahreszahlen sowie Religionszugehörigkeit oder Angaben zur Kirchengemeinde. Obwohl sich die Bukowiner Familienforscher bemühen werden, Ihnen direkt oder indirekt zu helfen, haben wir keinen Einfluss auf das Ergebnis.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Erfolg

Bukowina-Familienforscher

 

 

Name

Vorname

Erforschte Orte

Erforschte Namen

 Augustin

 Michael

Fürstenthal

 

 Baumgartner

 Alfred

Rosch, Manesteriska

 

 Blazy

 Sebastian

Fürstenthal

 

 Czarny

 Reinhold

Czernowitz, Radautz

 

 Fuchs

 Amalia

Althütte

 

 Gabriel

 Peter

Gurahumora, Solka, Eisenau, Radautz, Czern.
Dorna-Watra, Jakobeny, Illischestie, Kirlibaba,
Fürstenthal, Frataut, Manasteriska

GABRIEL-Ruzi(y)czka-Jurkiewicz,HENDEL-Rumpel-Terschanski(y)

 Grunikiewicz

 Peter

Radautz, Arbora, Solka

 

 Hack

 Helmut

Fürstenthal, Frataut, Manasteriska, Rosch,

 

 Harrand

 Kurt

 Glitt, Solka

 

 Heine

 Oliver

Althütte

 

 Holotiuk

 Olaf Dr.

Illischesti, Hliboko

 

 Jaschusch

 Helmut

Pojarita

 

Kappelar

Siegfried

 

 

 Klepsch

 Oskar

Czernowitz

 

 Kreutzinger

 Erna Dr.

Illieschti

 

 Kulczycki

 Angela

 

Kuffner, Aschenbrenner, Kulczycki, Fitz

 Kupferschmied

 Albert

 

Kupferschmied, Eyb/Eib, Krämer, Lazanowski, Theiss

 Lindner

 Philipp

Jakobeny

 Zaharanski, Sawetzki

 Ludwar

 Rüdiger


Czernowitz

 

 Lüth

 Holger

Bukowina

 

 Mirbauer

 Klaus-Dieter

Radautz

 

 Mock

 Edgar

Braschka, Suceava

 

  Müller

  Wilfred

Illischestie, Gurahumora und umliegend

Zachmann, Braun, Kerth, Mai, Scherli, Gaube,
Ast, Irion, Kipper, Ott, Klepsch, Wendling,
Armbrüster u. a.

 Ott

 Franz-Josef

Czernowitz

 

 Prelicz

 Franz

Gurahumora, Czernowitz

Prelicz, Eisenhauer, Uzieblo, Szlapak,

 Radmacher

 Waldemar

Fratautz

 

 Reckmann

 Doug

Schwarzthal, Deutschböhmen

 

 Rein

 Kurt Prof. Dr.

Bukowina

 

 Rügen

 Monika

Neuhütte

 

 Schaper

 Adolf

Pojana Mikuli, Dumbrava

Baumgartner, Beer, Beleka, Binder, Boborowski, Eigner, Flachs, Fuchs, Hable, Hackel, Hackl, Hartinger, Heiden, Herzer, Hoffman, Hones, Kindermann, Kisslinger, Kuffner, Landauer, Lang, Neuberger, Przybilla, Rankel, Rankl, Reitmaier, Reitmajer, Reitmayer, Schindelar, Schuster, Seidel, Seidl, Stöhr, Tischler

 Schwarz-Manasterski

 Gabi

Comarestie, Storojinetz

 

 Thielecke

 Hannelore

Eisenau, Kimpolung

 

 Tischler

 Jürgen

 

Tischler, Binder, Fleissner

 Wamsiedler

 Egon

Gurahumora, Radautz, Kaczyka, Jakobeny,
Solka, Glitt, Eisenau

Wamsiedler, Wansiedler, Wansidler, Wahnsiedler, Wamsiedel,   Mirbauer, Mirl, Erbert, Tanda

 Waller

 Karl

Kirlibaba

 

 Zachmann

 Kornelius

Illischesti, Hliboko

Zachmann

 

 Ortsliste der Bukowina (Datenbank)


Akna Schugatag,
auch: Altwerk — Ocna Sugatag
Alexanderdorf — Alexandreri
Alikirlibaba, siehe MarienseeAlt-Rodnau,
Alt-Rodcnau, siehe Rodenau
Alt-Sadowa — Sadova Vcchc
Am Grod – Pe Deal
Am Steinbruch — La Carierâ
Argel — Argel
Arschitzaberg  — Dealul Arşişta
Augustendorf — Mesteccni

Backau — Bacâu
Beierdorf — Crainimât
Banilla — Banila
Billa — Bila
Bistritz — Bistriţa
Bocksthal — Ţapu
Boderlau  — Bâdârlâu
Borscha — Borşa
Botesch — Botuş
Botoscheny — Botoşani
Braaß — Breaza
Brodina —Brodina
Broschteny — Broşteni
Buchaesk — Buhâescu
Buchcnhain — Poiana Micului
Buchenland — Bucovina
Bukarest — Bucureşti
Bukowina — Bucovina
Bukschoja — Bucşoaia
Burgau — Bistriţa Birgâului
Byrschawa — Birjaba

Czernowitz — Cemâuţi

Dadu - Dodu Deesch — Dej
Deja — Deia.
Deutsch-Altfratautz — Frâtâuţii Vechi
Deutsch-Altkimpolung, siehe Kimpolung
Deutsch-Budak — Budacul de Jos
Deutsch-Oberfrassin, siehe Oberfrassin
Deutsch-Putnathal, siehe Putnathal
Deutsch-Tereblestie — Terebleşti
Dorna, Dorna-Watra — Vatra Dornei
Dreihügeln — Trei Movile
Dünnenfluß — Piriul Mic
Dürrthal — Valca Seacâ

Eichenau — Stcjeriş
Eisenau — Prisaca Dornei

Fainen - Fâina
Falken, Falkeu — Falcheiu
Fluturika — Fluturica
Franzthal. FranztaI-Derelui — Dumbrava Roşio
Frauenstein — Pietrele Doamnei
Freudenthal — Valea Stinei
Frumosa — Frumoasa
Fundul, siehe Luisenthal

Glitt - Clit
Goldene Bistritz — Bistriţa Aurie
Große Schander — Şandorul Mare
Großhorn — Şomcuţa Mare
Großillau — liva Mare
Großwardein — Oradea
Gurahumora — Gura Humorului

Hammergraben - Valea Hamâr
Heidendorf — Viile Tecii
Hermannstadt — Sibiu
Hetzeldorf    Aţel
Hiebel — Dealul Hibâl
Himmelwiese — Poaina Raii
Hordau -— Hârdâu
Hurgisch (bei Wama) — Hurghiş-Vama
Hüttenthal (bei Mariensee) —Valea Stinei-Cirlibaba

Iizkany - Iţcani
Jaad — Livezeni
Jakobeny — lacobeni
Jassy — Iaşi
Jedt — Edu

Kandreny — Dorna Candreni
Kapnic — Cavnic
Katschika, Kaczyka — Cacica
Karlsberg — Gura Putnei
Karlsburg — Alba-lulia
Katharinendorf — Catrinieni
Kimpolung —Cimpulung Moldovenesc
Kirlibabatal — Valea CIrlibabei
Kleinberg — Dealul Mic
Kleinbistritz — Dorolea
Klitz - Cliţ
Kolibitz — Colibiţa
Krakauer Bach — Cracâul
Kreuzberg — Dealul Crucii
Kronstadt — Braşov
Kruhl - Cruhla
Kulak - Colac

Lalla - Lala
Lallathal (Ortschaft) — Valea Lalei
Langenau an der Theiß - Cimpulung la Tisa
Lesch — Leşu
Lichtenberg — Dealu Ederii
Ludwigsdorf — Cirlibaba Nouâ
Luisenthal — Fundu Moldovei
Lupeny — Lupen
Lutischina — Lucina
Maierhof — Maieru
Makerlau — Mâcârlâu
Manaillaberg — Decalul Mânâilei
Mardschina — Marginea
Mariensee, Mariasee — Cirlibaba Vcche
Meliesch - Melcş-CebeIâ
Millischoutz — Milişâuţi
Mogury-Graben — Valca Mogurii
Moldauisch-Kimpolung, siehe Kimpolung
Moldawafluß — Piriul Moldova
Moldawitzafluß — Riul  Moldoviţa
Moldawitza — Moldoviţa
Molid — Molid
Melodia, Jungheim — Molodia

 

Neudorf (bei Bistriz) - Satul Nou (Cetatc)
Neufratautz — Frâtâuţii Noi
Neustadt — Baia Mare
Nicolausdorf — Nicolaieni
Nösner Land — Ţinutul Nâsâudului

Oberfrassia — Frasin
Oberhorodnik — Horodnicul de Sus
Oberwikow — Vicovul de Sus
Oberwischau — Vişeul de Sus
Ochsenthal — Paltin
Orth — Ortoaia
Ostrau — Floceni-Ostra

Palamania — Pâlâmânia
Petermannsdorf, siehe Kimpolung        
Petersdorf (bei Bistritz) — Petriş
Petroschen — Petroşani
Pferffcrfeld — Baia Borşa
Pferdgrabcn (bei Luiscnthal) — Piriul Cailor
Piatra — Piatra Neamţ
Plesch — PIeşa
PIeschberg - Dealul PIeş
Pletta — Pleta
Poschoritta, Pozoritta — Pojorita
Praschkaberg — Dealul Praşca
Prißlop — Prislop
Puthnathal  — Valea Putnei

Quellcnthal — Izvoru

Radautz - Râdâuti
Rajbrirg - Dcalul Rai
Rarrau — Rarâu
Rodenau, Rodnau, Rodnn,
Alt-Rodna — Rodna Veche
Rodnaupaß — Pasul Rodnei
Rommelsdorf — Romuli
Rosch  — Roş
Roschia — Roşia
Russaja — Rusaia
Rotunda — Rodunda

Salwa — Salva
Sankt Onufry — Sf. lie
Sawoja — Sâvoia
Schaar — Şarul Dornei
Schantz — Şanţ
Scharpen, Scharpendorf — Sârâpia
Scbepenitz — Şipinţ
Schessu — Şesuri
Schiltal — Valea Jiului
Schokaneschty, Tschokaneschty — Ciocâneşti
Schulligulli, Groß Schulligulli — Şuligul Mare
Schwarzbach — Ncagra
Schwarzdorf — Gura Negrii
Schwarzthal - Vadul Negrilesei
Schwarzwald — Pädurea Neagrâ
Seletin — Seletin
Sereth am Sereth - Siret
Skojcny — Scoieni
Solka — Solca
Stara Obtschina — Stara Obcina
Strascha — Straja
Sulitza — Moldova-Suliţa
Sutschawa — Suceava

Tatarenberg —Tâtarca
Tauschberg — Tâuşa
Tcltsch — Telciu
Toplitz — Topliţa
Trestenberg. Trestenburg — Tâşnad
Tscheremouscher Waldland — Ţinutul Ceremuş

Unterhorodnik — Horodnicul de Jos

Wallendorf — Uniren
Wama — Varna
Wassertal — Valea Vasârului
Wassiliberg - Dealul Vasili
Watra Moldawitza — Vatra Moldoviţa
Weißenbrunn — Izvoru Alb
Weißer Tscheremousch - Ccremuş Alb
Wisnitz, Wiznitz — Vijniţa

Zibau — Ţibâu
Zibauthal — Valea Ţibâului
Ziblescher Berge – Munţii Ţibleşului




aus dem Fundus der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen  (Bukowina) e. V

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 Verzeichnis über Deutsche Kirchenbücher der Bukowina
(Quelle: DER SÜDOSTDEUTSCHE Nr: 4 – 15. 04. 1992
 
I Bei der Deutsche Zentralstelle für  Genealogie,    Georgi-Dimitroff-Platz 1, 0-7010 Leipzig, PDF 947, befinden sich mit davorstehen­den bzw. nachstehenden Abkür­zungen:

a) Taufen             L./m. L. Lücken
b) Trauungen      R./Reg. Register
c) Bestattungen   m. R. mit Register
d) Konfirmation dt. deutsche Gemeinde
e) Aufgebote          ev.=evangelisch
                             kath.=katholisch
f) Abendmahlsteilnehmer             FB Familienbuch
g) Kommunikanten 1. E. letzter Eintrag
S) sonstige Verzeichnisse           PK Protokollbuch
(
BsA nach einzelnen Zeitabschnitten ist nur eine Filmsignatur, die nicht mehr aufgelöst werden konnte.)

Die Kirchenbücher, auch Matriken genannt, aus folgenden Pfarreien:

1. Alt-Fratautz, Kr. Radautz, evang. d) 1921—1940               3597 S) 1869—1919 3596 FB, 1. E. 1919
1910—1939 3598 kirchliche Aus-und Übertritte

2. Althütte, Kr. Storozynetz (bis 1878 Krasna) mit Filialen Banilla, Budenitz, Cziresz, Czudyn, Dawideny, Idzestie, Krasna Ilskie, Korczestie, Kupka, Neuhütte, Opajec, Petroutz, Serecell, Komarestie, Panka, Storozynetz, Slobodzia kath.

a) 1818—1865 3599, 1820—1908 3600 Reg.
1849—1878  3601
b) 1818—1828, 3602 — 1829—1839, 3603 — 1829—1906, 3604 Reg. — 1829—1883, 3607/1— 1867—1877, 3606 Bruchstück —
c) 1820—1828, 3602 — 1829—1906, 3604 Reg. —1829—1883, 3605 — s) 1840—1842, 3607 FB, 1. E. 1843—

3. Arbora, Kreis Radautz, evang.
s) 1862, 3608 FB, 1. E.1905 — 

4. Ballaczana, Kreis Suczawa, Pfarrei Illischestie, evang.
s)1867, 3641 FB, 1. E.1924 — 

5. Czernowitz, Kreis Czernowitz mit Filialen Rosch, Klokutschka, Kalitschanka, Woloka, Molodia, Derelui, Mihaltsche, Kamenna, Kutschurmare, Horetscha, Franzthal, Grazkà, Ostrica, Tschahor, kath.

a) 1788—1793, 3812 — 1797—1817, 3825 ev. — 1825—1894, 3814 — 1825—1893, BsA 192 Kalitschanka — 1825—1893, BsA 193 Klokutschka m. L. — 1854—1870, 3826 ev. — 1863—1875, 3815 — 1865—1871, BsA 181 — 1870—1900, 3816 Reg. — 1873—1882, 3817 — 1879—1888, 3818 — 1880—1881, BsA 182 — 1882—1883, 3819 ev. — 1892—1897, 3819 ev. — 1887—1891, BsA 182 — 1895—1897, 3820 — 1897—1900, BsA 183 — 1901—1902, 3820 — 1903—1907, 3821 — 1904, BsA 184 —
 1907—1908, BsA 184 — 1908, BsA 185 — 1909—1911, 3821 — 1912—1913, BsA 185 — 1914—1919, 3822 — 1918—1921, 3823 — 1920, BsA 194 Klokutschka — 1922—1926, BsA 186 — 1922—1926, BsA 194 Klo­kutschka — 1927—1931, 3823 — 1931—1940, 3824 — 1933—1940, 3822 —
b) 1797—1817, 3825 ev. — 1825—1894, 3845 — 1844—1845, BsA 195 Klokutschka — 1844—1849, BsA 187 — 1849, BsA 195 Klokutsch­ka — 1853—1856, BsA 187 — 1853—1856, BsA 195 Klokutschka — 1865—1869, BsA 187 — 1870—1871, BsA 189 — 1880—1881, BsA 188 — 1887—1891, BsA 188 — 1897—1900, BsA 189 — 1901—1926, 3848 Reg. Bd. l. — 1901—1926,3849 Reg. Bd. II
— 1914—1917, 3850 —
c) 1778—1837, 3841 Reg. — 1797—1817, 3825 ev. — 1819—1873, 3843 ev7'— 1825—1893, 3844 — 1901—1923,   3841   Reg.   — 1914—1917, 3850 —
d) 1847, 3825 —
e) 1789—1801, 3827 — 1818—1819, 3828 -y 1826—1835, 3829 — 1844—1854, 3830 — 1857—1866, 3831 — 1879—1892, 3832 — 1893—1897, 3833 — 1898—1908, 3835 — 1902—1905, 3842 — 1909—1920, 3836 — 1921—1926, 3837 — 1927—1932, 3838 — 1933—1935, 3839 — 1935—1938, 3840 — 1938—1939, 3842 —
s) 1879—1921, 3846 kirchliche Aus und Übertritte ev. — 1920—1940, 3847 kirchliche Aus- und Übertritte ev. — 1929—1932, 3851 Fragmente der Kirchenstatistik

6. Fürstenthai, Kreis Radautz, kath.
a) 1809—1842, 3609 — 1843—1889, 3610—
b) 1823—1842, 3609 — 1843—1889,
3612 — 1900—1936, 3614 Reg. —
c) 1822—1842, 3609 — 1843—1889,
3613 — 1900—1936, 3614 Reg. —
e) 1887—1921, 3611 Aufgebote —
s)
1931—1937, 3617 Firmung — 1800, 3616 FB, 1. E. 1921 — 1900, 3615 FB, 1. E. 1931 —


7. Gurahumora, Kreis Kimpolung, kath.
a) 1777—1799, 3618 — 1799—1811, 3619 — 1811—1821, 3620 — 1821—1836, 3621 — 1847—1912, 3622 Reg. — 1858—1869, 3623 —
b) 1787—1821, 3624 — 1821—1843, 3625 — 1844—1883, 3626 —
c)
1786—1810, 3627 — 1811—1827, 3628 — 1827—1839, 3629 — 1839—1849, 3630 — 1850—1886, 3631 —

8.  Illischestie, Kreis Suczawa, evang.
a) 1840—1858, 3632 — 1858—1866, 3633—
b) 1858—1874, 3634 m. R. —
c) 1858—1873, 3635 m. R.
s) 1860, 3636 FB, 1. E. 1932 Bd. l — 1880, 3637 FB, 1. E. 1935 Bd. II — 1900, 3638 FB, 1. E. 1936 Bd. III — 1860—1900, 3639 Reg. zu den Bän­den l—III — 1880, 3640 FB, 1. E. 1925—1900,3641 FB, 1. E. 1929—

9. Jakobeny, Kreis Kimpolung mit Filiale Dornawatra kath.

a) 1818—1828, 3643 Bd. l — 1818—1939,   3658/1   Reg.   — 1826—1839, 3644 Bd. II m. Reg. — 1839—1848, 3645 Bd. III m. Reg. —
1840—1853, 3646 ev. Bd. l m. Reg. —
1849—1861, 3647 Bd. IV m. Reg. —
1853—1876, 3648 ev. Bd. II —
1861—1900, 3649 Bd. V m. Reg.
1861—1870, 3684 — 1876—1884, 3650 ev. Bd. III m. Reg. — 1884—1899, 3651 ev. Bd. IV m. Reg.— 1899—1914, 3652 ev. Bd. V m. Reg. — 1901—1940, 3653 Bd. VI — 1914—1940, 3654 ev. Bd.  VI m. Reg. — 1934—1940, 3655 Taufscheine —

b) 1818—1828, 3643 Bd. l — 1818—1938,   3658   Reg.   — 1828—1858, 3659 Bd. II m. Reg. —
1853—1912, 3662 ev.
Bd. l m. Reg. —
1859—1906, 3661 Bd. III m. Reg. —
1898—1928, 3664 Mischehen —
1906—1940,  3665 Bd. 
IV —
1913—1930, 3666 ev. Bd. II —
1931—1940, 3667 ev.
Bd. III —
1831—1840, 3668 Trauscheine —
1841—1850, 3669 Trauscheine —
1851—1860, 3670 Trauscheine —
1861—1870, 3684 Trauscheine —
1878—1911, 3671 Trauscheine —
1881—1885, 3672 Trauscheine —
1886—1890, 3673 Trauscheine —
1891—1895, 3674 Trauscheine —
1891—1899, 3675 Trauscheine —
1892—1916, 3676 Trauscheine —
1894,   3677   Trauscheine  
1896—1900, 3678 Trauscheine —
1899,   3679   Trauscheine  
1901—1905, 3680 Trauscheine —
1906—1910, 3681 Trauscheine —
1911—1925, 3682 Trauscheine —
1926—1934, 3683 Trauscheine —
c) 1818—1828, 3643 Bd. l — 1829—1866, 3687 Bd.
II m. Reg. — 1853—1898,3688 ev. Bd. l m. Reg. — 1899-1940, 3690 ev. Bd. II m. Reg. -
e) 1859—1891, 3660 — 1894—1914, 3663—
s) 1816—1826,
3696 Pfarrkorrespon­denzen —1835—1913
3691 Messen-Register — 1857—1898,
3656 Fir­mung — 1859—1914,
3692 Kranken­besuche — 1859,3685 FB, 1. E.1911 m. Reg. — 1869—1889,
3693 Kir­chengesuche — 1870—1899,
3695 Pfarrkorrespondenzen — 1890—1893,
3701 Kirchengesuche— 1894—1897,
3694 Kirchengesuche — 1898—1905,
3702 Kirchengesuche — 1902,
3684/1 Beichtzettel — 1904—1907,
3698 Pfarrkorrespondenzen — 1906,
3700 Übertritte — 1926, 3686 FB, 1. E. 1938 — 1934—1935 3697 Schülerverzeichnis — 1935—1940,
3699 Pfarrkorrespondenzen — 1936,
3655 Firmung —

10. Karlsberg, Kreis Radautz, kath.
a) 1802—1858, 3703 m. L. — 1892—1920, AS 2868 —
b) 1803—1940, 3705 Reg. — 1936—1939, 3706 Aufgebote —
c) 1803—1940, 3705 Reg. — 1803—1888, 3707 —

11. Korlata, Kreis Suczawa, Pfarrei Illischestie, evang.
s) 1860, 3642 FB, 1. E.1931 —

12. Louisenthal, Kreis Kimpolung, kath.
a)
1813—1827, 3713 — 1827—1844, 3714—
b) 1814—1827, 3713 — 1827—1849, 3715—
c) 1813—1827, 3713 — 1827—1896, 3716—
s) 1890, 3717 FB, 1. E. 1939 —
1931—1936, 3718 Firmung —

13. Milleschoutz, Kreis Radautz, mit Filialen Alt-Fratautz, Illischestie, Satulmare, Tereblestie, evang.
a)
1791—1808, 3719 m. Reg. — 1808—1819, 3720 — 1820—1826, 3721 — 1826—1834, 3722 — 1834—1840, 3723 m. Reg. — 1840—1845, 3724 — 1858—1865, 3725—
b) 1796—1848, 3726 Mischehen — 1828—1850, 3727 — 1851—1857, 3728—

c)
1791—1824, 3729 m. Reg. — 1825—1844, 3730 m.
Reg. — 1844—1857, 3731 —
d) 1792—1853, 3732— s) 1796—1829, 3733 Tauf-, Trau- und Totenscheine — 1830—1860, 3734 Tauf-, Trau- und Totenscheine —

14. Neu-ltzkany, Kreis Suczawa, evang.
s)1904, 3735 FB, 1. E. 1937 —

15. Pojana-Mikuli, Kreis Kimpolung (auch Buchenhain) kath.
s) 1926, 3737 FB, 1. E. 1927 — 1927, 3738, FB, 1. E. 1937—

16. Pozoritta, Kreis Kimpolung, evang.
d)
1926—1937, 3739 —
e) 1926—1940, 3740 (mit Kimpolung und Louisenthal) —
s) 1900, 3741 FB, 1. E. 1940, Bruch­stück —

17. Radautz, Kreis Radautz mit Filialen Satulmare, Alt-Fratautz, Milleschoutz, Buria, Badautz, Vadi VIadi-ka, Neu-Fratautz, Andrasfaiva, kath. und evang.
a)
1785—1817, 3742 — 1820—1850, 3760 — 1785—1940, 3743 Reg. (A— H)    1819—1838,  3744 — 1838—1850, 3745 — 1840—1890, 3761 ev. — 1850—1860, 3746 — 1891—1896, AS 2870 ev. —
b) 1786—1817, 3747 — 1802—1827, 3744/1 ev.
(für gesamte Bukowina) — 1817—1836, 3748 — 1817—1940, 3749 Reg. — 1820—1835, 3760 — 1835—1851, 3751 — 1841—1890, 3761 ev. — 1852—1883, 3753 m. Reg. — 1857—1858, 3753/1 —
c) 1790—1816, 3765 — 1817—1940,  , 3766 Reg. — 1820—1831, 3760 — 1841—1890, 3761 —
d) 1858—1890, 3755 —'1890—1939, 3758—
e) 1818—1849, 3750 — 1849—1867, 3752 - 1868-1879,3754 - 1880-1900, 3755 — 1925—1940, 3756 —
s) 1869, 3763 FB, 1. E. 1898 Bruch­stück — 1869, 3764 FB, 1. E. 1893 Bruchstück — 1869—1912,
3770 Kirchenaustritte ev, — 1896—1903,3767 Verkündigungsbuch ev. Bd. l —
1903—1911, 3768 Verkündigungs­buch ev. Bd. II — 1912—1931, 3769 Verkündigungsbuch ev. Bd. III — 1913—1935, 3771 Kirchenaustritte ev. — 1900, 3762 FB, 1. E. 1940 — 1935, 3772 FB, 1. E. 1937 — 1931—1936, 3759 Firmung —

18. Rosch, Kr. Czernowitz, kath. (mit Manasteriska)
e)
  1819—1869,  3773  ev.  — 1820—1824, 3774 — 1825—1871, BsA 190 — 1866—1872, 3774 — 1871—1894, BsA 191

19. Satulmare, Kreis Radautz, ev.
s) 1860, 3775 FB, 1. E. 1898 m. Reg. —

20. Sereth, Kreis Radautz mit Filialen Czerepkautz, Karupczony, Fundesti, Mihuczeni, Droguszanka, Sucea-weny, Hliboka, Tereblesti, St. Onufri, Klimoutz, Bainetz, Kaminka, Preworoki, Baucesti, Serlscheny, Wolczynez, Scherboutz, Synoutz, Pojeny, Balkautz, Stanestie, Negostina, Cancik,  Gura-Malinca, kath.
a)
177—1825, 3776 — 1823—1840, 3777 — 1837—1852, 3778 — 1845—1890,   3779   Reg.   — 1853—1871, 3780—
b) 1782—1823, 3781 — 1824—1849, 3783 — 1902—1940, AS 2869
c) 1777—1836, 3787 — 1837—1876, 3788—
e)
1819—1846, 3782 — 1905—1907, 3784—
s)
1850, 3789 FB, 1.
E. 1867. — 1857—1874, 3785 Eheprotokolle — 1885—1900, 3786 Eheprotokolle — 1890, 3790 FB, 1. E. 1912 — 1931—1937, 3791 Firmung —
21. Solka, Kreis Suczawa, kath.
a)
1856—1865, 3792 — 1856—1940, 3793 Reg. — 1872—1874, 3792 —
b)
1856—1887, 3794 — 1856—1908, 3795 — 1856—1940, 3796 Reg. —
c)
1860—1940, 3797 Reg. —
22. Storozynetz, Kreis Storozynetz, kath.
a)
1864—1897, 3798 —
s)
1931—1937, 3798 Firmung —
23. Stulpikani, Kreis Suczawa, kath.
b)
1896—1920, 3799 —
c)
1896—1940, 3801 — e) 1896—1920, 3800 —
24. Suczawa, Kreis Suczawa, kath.
a)
1776—1801, 3802 — 1802—1818, 3803 — 1819—1840, 3804 — 1840—1866, 3805 —
25. Tereblestie, Kreis Radautz, Pfarrei Sereth, kath
.
e)
1919—1924, 3811 — 1890—1892, 3810 — s) 1875, 3809 FB, 1. E. 1910 ev. —
26. Wama, Kreis Kimpolung mit Filialen Eisenau, Freudenthai, Watra- und russ. Moldawitza kath.
a)
1855—1890, 3852 —
b) 1855—1940, 3853 Reg.

  

II. Im »Bischöflichen Zentralarchiv«, St. Petersweg 13, DW-8400 Regensburg befinden sich aus den röm. kath. Pfarreien einige Kirchenbücher, für die folgende Abkürzungen gewählt wurden:
Fb = Familienbuch, SpB = Sponsalienbuch (= Aufgebotsbuch)StB = Sterbebuch, Tb = Taufbuch und TrB = Trauungsbuch. Diese Abkürzungen werden auch für Kirchenbücher verwendet,   die  sich  außerhalb Deutschlands befinden)

1. Czernowitz: Alphabetisches Register
zu den TB 1871—1883 und 1908—1915, Buchstabe A—P sowie zu den StB 1784—1929, wobei häufige Namen bis 1851, seltenere bis 1900 und ganz seltene bis 1928 reichen. 3 Bände. Fragmente für SpB 1809—1810, 1816, 1822—1824 und StB Ktokutschka 1893 für April bis Oktober.                   ,

2. Dornawatra: Fb mit dem Stand von 1940, 2 Bände.

3. Fürstenthal: Alphabetisches Register zu den TB 1900—1936, Fb die Seiten 1—10, 19—20, 129—130 und 135—136, Firmungsbuch mit den Firmungen 1896,1898,1902,1905 und 1922.

4. Gurahumora: Alphabetische Register zu den
Tb 1785—1928, Band l und 1873—1928 Band III

 5. Karlsberg:
Fb in Kleinformat, Stand 1940: SpB 1857—1858 und 1939—1940. 

6. Jakobeny:
Stb 1901—1940 und Alphabetisches Register zu den StB 1—4 (1818—1938)

7. Radautz: StB 1818—1853 und SpB vom 10. 10. 1920 bis
5. 1. 1923.

III. Im Archiv des Evang. Oberkirchenrates A. und HB, Severingasse, A-1186 Wien, befinden sich aus der evang. Pfarrei Jakobeny: Alle Pfarrmatrikeln ab 1853.

IV. Im Archiv der Erddiözese Posen/ Polen, Adresse: Archivum Archidien-cezjalne w Poznaniu, ul. Lubranskie-go 1, Pl-61-108 Poznan, befinden sich aus den röm: kath. Pfarreien der Nordbukowina:

1. Czernowitz:
 Index der Geborenen
1812—1818, 47 Blätter in Großformat,
1819—1849,   auf   66   Blättern,
1850—1869, 55 Blätter gebunden und 1893—1943, 46 Blätter, die aber mit dem Buchstaben D enden.
Index der Getrauten
1776—1824, 8 Blätter gebunden,
1825—1870, 27 Blätter, zum Teil geheftet und
1870—1900, 55 Blätter z. T. geheftet. Index der StB
1775—1829, 200 Blätter, aber nur 27, 43, 82, 128 beschrieben,
1830—1869, 65 Blätter ungeheftet,
1870—1889, 68 Blätter gebunden,
1890—1900,   67   Blätter   lose,
1901—1923,200 Blätter gebunden und 1924—1944, 176 Blätter gebunden.

2. Hliboka:
Tb 1913—1945, TrB 1913—1944 und StB 1913—1945

3. Kotzmann:
TB 1818 und 4 TB 1827—1945, TrB 1827—1945 und StB 1927—1944

4. Storozynetz:
SpB 1895—1918 und 1931—1946. 

5. Zastawna: TB
1819—1944 in 4 Bänden  und  Reg.  1819;  TrB 1818—1828,    1842—1905    und 1905—1942 sowie Reg. 1902; StB 1818—1944 in 3 Bänden und Reg. 1905—1942;   SpB   1849—1862, 1870—1901 und 1907—1942.

V. In Jugoslawien befinden sich im Archiv des Rim. kat. ured Zednik, Wojwodina, die Kirchenbücher der röm. kath. Pfarrei Andäsfaiva: TB 1802; TrB 1790—1941 und StB 1831—1941.

VI. In Ungarn befinden sich die Matrikeln der röm. kath. Pfarreien

1. Hadikfalva
in Rom. kath. Plebäniahivatal, H-7159 Kisdorog/ToIna m: TB und  StB  1790—1941   und  TrB 1827—1941.

2. Istensegits
in Rom. kath. Plebäniahivatal, H-7191 Högyesz/ToIna m.

3. Joseffaiva
in Rom. kath. Plebäniahivatal, H-7140 Bataszek, Toina m. TB, TrB und StB 1836—1941. 
 

VII. In Rumänien befinden sich:
1. Im Archiv Parohia röm. cat., RO-5116 Cacica, jud. Suczawa: Kaczyka: TB, TrB und StB 1794—1808 ge­meinsam in einem Band. TB 1805—1809, 1820—1831, 1844—1857 und 1860—1866, alle m. L., TrB 1805—1844 und 1851—1862, alle m. L., StB 1806—1822 und 1839—1867, alle m. L.(Lt. schriftlicher Mitteilung des Pfarramtes vom 8. 6. 1991)
2. Im Archiv Parohia röm. cat., str. Tudor VIadimirescu 14, RO-5800 Suczawa, von der röm.kath. Pfarrei.Suczawa: Einige TB, TrB und StB sowie das Fb Stand 1940, die weder der deutschen Umsiedlungskommission noch den rumänischen Behörden aus­gehändigt worden waren. (Mündl. Mitteilung v. Pfr. Schmegner Otto, verstorben 1978. 

VIII. Im Archiv der Stadt Czernowitz/Ukraine
befinden sich It. Mittei­lung von Msgr. Pfarrer Krajewski an Herrn Dr. K. Kausch (»Der Südostdeut­sche«, 1986/12.) »sämtliche Geburts-, Heirats- und Sterbematriken« der röm. kath. Pfarrei Czernowitz ab 1775 bis zu deren Beschlagnahme durch die sowjetischen Behörden nach 1946. Es sind die Originale, von denen nur Du­plikate der Deutschen Umsiedlungskommission im Oktober 1940 übergeben wurden. 

IX. Verschollen bzw. an unbekannten Orten sind:
a) ganz: Die Kirchenbücher der ev. Pfarreien Hliboka, Storozynetz und Tereblestie und der röm. kath. Pfarreien Augustendorf, Czudyn und Molodia, die  It. Aussagen von Zeugen nach Czernowitz zur Umsiedlung 1940 gebracht wurden, aber teilweise schon nicht in Berlin angekommen sind. Sodann die der kath. Pfarreien mit polnischen Gläubigen in der Nordbukowina: Bojan, Sadagura, Waschkoutz und Wiznitz.
b) teilweise: Die Kirchenbücher der röm. kath. Pfarrei Althütte und" Storozynetz in der Nordbukowina und die der röm. kath. Pfarreien der Südbukowina: Dornawatra, Fürstenthal, Gurahumora, Jakobeny, Luisenthai, Karlsberg, Kimpolung, Pojana Mikului, Radautz, Sereth, Solka, Stulpikany und Suczawa; die der ev. Pfarreien: Alt-Fratautz, Eisenau, Illischestie, Neu-Itzkany,    Pozoritta-Luisenthal    und Radautz. 

Mitunter sind es ganze Bände für Jahrzehnte, manchmal nur für einige Jahre, manchmal auch nur wenige Blätter, die fehlen. Die nach der großen politischen Wende in den mittel- und osteuropäischen Ländern vieles wieder zum Vorschein gekommen ist, was man für verloren hielt, dürfen wir auch die leise Hoffnung hegen, dass auch manche Kirchenbücher oder Teile davon irgendwo auftauchen.
 

Uns sind folgende Suchmöglichkeiten bekannt:

Freie Familienforschung Familie Search Seite der Kirche Jesus Christ (Mormonen)

Odessa Datenbank

Die Bukovina Society of the Americas bietet ihren Mitgliedern den Zutritt in eine gemeinsame Datenbank

Kirchenbücher Bukowina Öserreich

Orte in der Bukowina

Familiennamen

Namensuche (International)

Kirchenbücher Pilsen

Orte in der Tschechei

Kirchenbücher Tschechei

Umsiedlerlisten

Onlineportal für Kirchenbücher

Kirchenbücher nach Gemeinden

Czernowitz

Tschecheisuche

Familienforschung

Kirchenbücher

Download Software Vollversion  zur Erstellung eines Familienstammbaumes (Beachten Sie die Nutzungsbedingungen)


Werdegang eines Familienforschers


Buch über Familienforschung
                                                                   
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Einführung in die genealogische Arbeit mit alten Kirchenbüchern

Die in den Teilen 1 bis 5 des veröffentlichten Verzeichnisses enthaltenen Kirchenbücher aus dem Bestand der Leipziger Zentralstelle für Genealogie (Sächsisches Staatsarchiv /Staatsarchiv Leipzig /Deutsche Zentralstelle für Genealogie Schongauer Straße 1 / 04328 Leipzig / Tel. + 49 341/25 555 51 /Fax: + 49 341/25 555 55 – dort auch benutzbar) liegen in Form von Mikrofilmen im Bukowina-Institut in Augsburg vor und können nach Einweisung durch Mitarbeiter des Bukowina-Instituts über ein vorhandenes Lesegerät eingesehen werden. Für eine fachliche Betreuung, die deutlich über eine übliche Einweisung hinaus geht, sind laut Gebührentabelle 15 bzw. 20 Euro pro halbe Stunde zu zahlen. Eine Fotokopie, die über das Lesegerät aus dem Film erstellt werden kann, kostet 50 Cent.

Interessenten sollten mit dem Sekretariat des Instituts Tel. 0821/577067 Mo-Do. von 9-16 und Fr. 9-14 Uhr einen Termin absprechen, um sicherzugehen, dass während dieser Zeit das Lesegerät frei ist und um sich zu vergewissern, ob Frau Neidhart und Herr Geier anwesend sind.

Erfahrungsgemäß sollte man einige Stunden für die Suche einplanen.  Bei dieser Gelegenheit sei den Anfängern gesagt, dass hier ein Stück Arbeit auf sie zukommt, für die Geduld und etwas Geschick erforderlich sind. Man sollte nicht die Illusion haben, dass man ein Buch mit seinen Vorfahren vorfindet. Bester Ausgangspunkt der Recherche sind gesicherte Lebensdaten, der Ort und die Religionszugehörigkeit. Der Schlüssel für das Auffinden des entsprechenden Films ist die nach den Jahreszahlen folgende vierstellige 3000er Nummer im Verzeichnis. Mehrere dieser Nummern befinden sich zusammen auf einer Filmrolle, leider nicht immer in der numerischen Reihenfolge.


Beispiel:



Der Bestand ist aus historischen Gründen lückenhaft. Bei Ortschaften bzw. Zeiträumen, die im Register fehlen, muss man zudem prüfen, ob diese zeitweise anderen Pfarreien als Filiale zugeordnet waren. Bei den Kirchenbüchern selbst handelt es sich um Listen, in die vom Pfarrer in chronologischer Folge entweder Taufen, Firmungen, Konfirmationen, Eheschließungen oder Sterbefälle eingetragen wurden, teils in lateinischer Sprache. Alphabetische Register sind nur gelegentlich vorhanden. Eine Schwierigkeit für den ungeübten Betrachter stellt häufig die Handschrift der Eintragungen dar. In der Regel handelt es sich um eine mehr oder weniger leserlich geschriebene Kurrentschrift (der Sütterlin ähnlich) (hier gegebenenfalls Link auf Beispielseite).  Als weiteres Problem kommt hinzu, dass man es seinerzeit mit der Schreibweise der Namen nicht immer ganz genau genommen hat. So kann der gleiche Name durch verschiedene Sprachen, Übertragungsfehler,  oder Verständigungsschwierigkeiten in sehr unterschiedlichen Versionen vorkommen. Hier muss der Suchende Geschick und Spürsinn beweisen

Alternativ können Sie auf der verlinkten Seite Freie Familienforschung Familie Search - Seite der Kirche Jesus Christ (Mormonen) ebenfalls Filmmaterial anfordern. Wenn Sie auf der Seite Ihre Namen und Orte gefunden haben, können Sie nach Kontaktaufnahme und Bezahlung einer Gebühr sich die Mikrofilme an eine Kirchengemeinde der Mormonen in Ihrer Nähe schicken lassen. Sie erhalten per E Mail Nachricht, wenn die Filme dort eingegangen sind. Nach einer Terminvereinbarung können Sie dann ebenfalls wie zuvor beschrieben die Filme auslesen und Kopien fertigen. Familienforscher machen davon Gebrauch, wenn ihnen der Weg nach Augsburg zu weit ist oder wenn das gesuchte Material dort nicht vorliegt.

Neidhart/Wanza - 01.2010  zurück zum Seitenanfang


                                                                                                                                                                               

Erstellen von persönlichen Familienstammbäumen,
Schreiben von individuellen Familiengeschichten,
Genealogie der Bukowina

Liebe Bukowina-Familienforscher Interessierte,

in diesem Jahr fand das Bundestreffen der Buchenlanddeutschen in Sindelfingen statt. Wir, mein Ehemann, Adolf Schaper, und ich, Irmtraud Schaper, geb. Hartinger haben daran  teilgenommen. Die anwesenden Familienforscher wurden gebeten, über ihre Arbeit zu berichten. Ich stellte unsere Arbeit zur Familienforschung von Pojana Miluli in einem kurzen Bericht  vor. Zusätzlich bat ich die anwesenden Gäste eindringlich, ihre persönlichen Erinnerungen und Kenntnisse zur eigenen  Familiengeschichte an die Nachkommen weiterzugeben, möglichst in schriftlicher Form. Die positive Resonanz auf meine Anregungen hat mich veranlasst, den nachfolgenden Artikel für den SOD über das Sammeln von Informationen zur eigenen Vergangenheit zu schreiben. Wir sind der Überzeugung, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, die Weitergabe von Wissen um die persönliche Familiengeschichte und dem dazugehörigen historischen Umfeld für Alt und Jung ein wichtiges Thema ist.  Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel auch viele von Ihnen, liebe Leser erreichen, die in Sindelfingen nicht dabei waren.

Wir hören immer wieder zwei Stellungnahmen zum Thema der Auseinandersetzung mit der eigenen familiären Vergangenheit:

1.     Die „Alten“ sagen: Unsere Kinder interessiert das Thema nicht. Wozu sollen wir da etwas aufschreiben?

2.     Die „Jungen“ sagen: Unsere Eltern haben uns nichts erzählt, oder: sie haben nicht gern darüber gesprochen.

Was stimmt denn nun von den beiden Aussagen?

Den Alten kann man sagen, dass die eigenen Kinder sich häufig erst im fortgeschrittenen Alter die Zeit für eine intensive Rückschau nehmen. Irgendwann fangen auch die Enkel an, nach den Wurzeln von Oma und Opa zu fragen. Spätestens für diese Generation lohnt es sich und ist es wichtig, sie über die besondere und ungewöhnliche Geschichte ihrer Vorfahren aus der Bukowina zu informieren.

Den jungen Leuten kann man raten, die Alten, nicht nur die Eltern, rechtzeitig zu fragen und sich gezielt Zeit zum Zuhören zu nehmen und die Informationen aufzuschreiben. Eigentlich sind die Alten gern bereit über ihre Erlebnisse zu sprechen, aber eben nicht nur so nebenbei oder auf die Schnelle. Außerdem ist es günstig, sich in kleinen Runden zu treffen. Familienfeiern u. ä. eignen sich für solche Gespräche in den seltensten Fällen. In anderen Familien wurde zwar häufig über die Vergangenheit gesprochen, so dass die Geschichten „einem schon zum Halse heraus hingen“, aber im Laufe der Jahre verblasst die Erinnerung und man wundert sich, dass man sich später kaum noch an relevante Daten und Aussagen erinnern kann. Daher ist das Aufschreiben, das Protokollieren oder Aufnehmen auf Filmen oder Tonband, heute auch auf CD/DVD wichtig, um die Informationen zu fixieren.

Mit diesem Artikel möchte ich anhand  der nachfolgenden Erläuterungen einerseits interessierten Nachkommen, die neu mit der Familienforschung beginnen wollen, den Einstieg erleichtern. Andererseits  möchte ich auch die Schwierigkeiten, die bei Daten sammeln, verwalten und weitergeben entstehen können, darstellen. 

Wie wird man Familienforscher

Irgendwann beginnt jeder einmal, sich mit den Wurzeln seiner Herkunft zu beschäftigen. Häufig konfrontiert uns erst der Tod eines engen Familienmitgliedes bewusst mit der Tatsache des endgültigen Endes von persönlichen Beziehungen. Der/die Verstorbene nimmt viele Informationen mit ins Grab, welche für die lebenden Nachkommen erst im Nachhinein interessant und wichtig werden. Die Nachkommen werden sich dessen bewusst, dass sie nicht so viel über das Leben der Eltern und Großeltern wissen, wie sie zu wissen glaubten.

Auch wir haben uns seinerzeit nicht wirklich für die Vergangenheit unserer Familien interessiert. Viel wichtiger war es, die Gegenwart zu erleben. In jungen Jahren drehte sich alles um Schule und Berufsausbildung, danach um Beruf, Partnerschaft, Kinder und Familienleben, Pflege des Freundeskreises, Karriere, Kennenlernen der Welt usw. 1992 sind wir meinen Eltern zuliebe mit unseren drei Kindern und einigen Verwandten zum ersten Mal nach Rumänien gefahren, um uns die Geburtsorte und die ehemalige Heimat unserer Eltern und Großeltern anzuschauen. Es waren sehr interessante Tage mit zahlreichen neuen Erfahrungen. Aber mit wirklichem Interesse am Leben unserer Vorfahren hatte das noch nichts zu tun. Erst nach dem Tod des Schwiegervaters begannen wir im Jahre 2004 erste genealogische Informationen über unsere Familien zu sammeln. Kurz vor und mit Beginn des Rentenalters nahmen wir uns die Zeit, uns auf unsere familiären Wurzeln zu besinnen. Unsere Kinder waren erwachsen geworden und gingen ihre eigenen Wege.

So wie uns geht es sicher vielen Menschen, die sich auf Spurensuche in die Vergangenheit begeben. Man wird älter und spürt, dass das eigene Leben auch nicht endlos sein wird. Dann stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach dem, was wirklich wichtig war oder nach dem, was übrig bleibt.

Die meisten Vorfahren der Buchenlanddeutschen sind zwischen 1800 und 1840 aus dem Böhmerwald mit Verwandten, Nachbarn und Bekannten in die Bukowina ausgewandert und haben sich dort eine neue Heimat aufgebaut. Ende 1940 folgte die durch Hitler veranlasste Umsiedlung ins Deutsche Reich über verschiedene  Lager nach Polen. Der dortigen Zwangsansiedlung auf polnischen Bauernhöfen folgte 1945 die Flucht in den Westen, wo die Nachkommen heute in einer weiteren neu aufgebauten Heimat leben.

So kann man in wenigen Sätzen die Lebensgeschichte von mehreren Generationen unserer Vorfahren ganz knapp und nüchtern zusammenfassen. Sollte das wirklich alles sein, was am Ende übrig bleibt. Mit diesem Ergebnis wollten wir uns nicht zufrieden geben.

Für jeden von uns ist das eigene Leben besonders wichtig, in jeder Einzelheit. Wir wünschen uns, dass unsere Lebensleistung anerkannt wird, dass man sich gern an uns erinnert. Wir freuen uns, wenn unsere Kinder und Enkel, unsere Verwandten und Freunde unsere Persönlichkeit wertschätzen. Warum sollte das bei unseren Vorfahren anders gewesen sein? Also begannen wir uns ernsthaft mit unseren Vorfahren und ihrer Lebenswelt auseinanderzusetzen. Wir fingen an zu fragen, zuzuhören und aufzuschreiben. Das war der Beginn unserer Familienforschung. 

Erstellen von Stammbäumen

Zuerst interessierten uns vor allem die persönlichen Daten, wie Vornamen, Familiennamen, bei Frauen der Geburtsname (sehr wichtig beim Nachvollziehen der Vorfahren der Frauen), Geburts-, Hochzeits- und Sterbedaten und -orte, manchmal auch die Sterbeursache, manchmal auch der Beruf. Beim Erfassen der Daten hatten wir das Glück, dass es bereits Computerprogramme gab, die für das Erstellen von Familienstammbäumen erfunden worden sind. Die Programme gibt es für relativ wenig Geld zu kaufen oder im Internet zu bestellen. Mit ein wenig Geduld kann man ohne Probleme die persönlichen Daten eingeben und den eigenen Familienstammbaum zusammenstellen und in verschiedenen Varianten ausdrucken.

Die Daten unserer Familien fanden wir in unseren Stammbüchern, in den Ahnenpässen, die zur Hitlerzeit ausgestellt wurden und in anderen Urkunden. Viele Angaben fanden wir in  Familienbüchern, in Geburts-, Heirats- und Sterberegistern der zuständigen kirchlichen Archive. Andere Angaben stammen auch aus persönlichen Gesprächen und Erinnerungen. 

Es ist wichtig, dass man beim Eintragen oder Übernehmen von Daten die Quelle angibt. Je mehr Daten man sammelt, umso weniger kann man sich später  daran erinnern, woher die einzelnen Einträge tatsächlich stammen. Das ist jedoch wichtig für den Nachweis der Richtigkeit der Informationen. Beim Eintippen in den Computer ist große Sorgfalt notwendig. Es kann zu Zahlendrehern kommen, es gibt Fehlinterpretationen beim Lesen von handgeschriebenen Zahlen oder Buchstaben. In den älteren Kirchenbüchern wird häufig die lateinische Sprache benutzt. Viele phonetisch gleichklingende Namen haben verschiedene Schreibweisen, sogar in derselben Familie. Es gibt auch unterschiedliche Daten zur gleichen Person auf verschiedenen Urkunden, die meist durch Übertragungsfehler zustande kommen. In früheren Generationen wurden häufig Geburts- und Taufdatum verwechselt, da sie meist nur wenige Tage auseinander lagen. Daher erheben Familienstammbäume keinen Anspruch auf absolute Fehlerlosigkeit.

Der Vorteil der Stammbäume aus dem Computer besteht darin, dass erkannte Fehler schnell korrigiert werden können. Es gibt allerdings auch verschiedene künstlerisch gestaltete Familienstammbäume zu kaufen, in welche die Daten von Hand eingetragen werden müssen. Dort ist das Korrigieren schwieriger.

Persönliche Interviews

Die zweite Säule in der Familienforschung basiert auf dem Festhalten der persönlichen Erzählungen. Um die obigen Daten und persönlichen Erinnerungen zu erfragen besuchten wir viele Familien persönlich.  Dafür reisten wir durch ganz Deutschland. Wir hatten uns telefonisch angemeldet und sind fast immer auf wohlwollendes Entgegenkommen gestoßen. Mit anderen Personen führten wir interessante, manchmal stundenlange Telefonate.

Die Menschen, die 1940 aus der Bukowina ausgesiedelt wurden, bestanden also nicht nur aus Daten und Orten, sondern hatten eine eigene Geschichte erlebt mit persönlichen, selektiven Erinnerungen, die sie uns gern mitteilten. Die Erzählungen schrieben wir während des Gespräches inhaltlich mit und tippten sie später in den Computer als Gedächtnisprotokoll ein.

Ursprünglich wollten wir nur unsere persönlichen Stammbäume der Familien Hartinger / Lang und Reitmajer / Baumgartner erstellen. Doch je mehr Personen wir erfasst hatten, umso häufiger gab es Verflechtungen der Familien untereinander. Wir hatten das Glück, ab 2004  relativ rechtzeitig mit unseren Nachforschungen begonnen zu haben, so dass wir noch viele ältere Zeitzeugen befragen konnten. Die meisten Befragten meinten aber trotzdem, dass wir mindestens 10 Jahre zu spät gekommen seien, denn ihre Eltern hätten noch so viel gewusst, aber die seien nun leider schon gestorben. Wir haben jedoch festgestellt, dass es nie zu spät ist Fragen zu stellen. Es gelang uns, aus vielen Puzzleteilen von etwa 100 Interviews ein relativ klares und umfangreiches Bild der Lebenswelt unserer Vorfahren aus Pojana Mikuli und Dumbrava zusammenzustellen. Viel Fleißarbeit war erforderlich um die Dorfpläne der beiden Orte und deren Umsiedlerlisten mit dem Stand von 1940 zu erstellen.

Historische Recherche  

Die dritte Säule einer umfassenden Familienforschung besteht aus der historischen Recherche. Bis hierher hatten wir die individuellen Daten der Menschen und ihre persönlichen Geschichten erfasst. Die Einordnung unserer Ahnen in ihre Welt wurde von den historischen und politischen Rahmenbedingungen bestimmt. Diese hatten im Laufe der Jahrhunderte einen besonders wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Familiengeschichte unserer Vorfahren. Besonders deutlich wird das erst in der  Rückschau auf die Ereignisse. Für  uns begann eine intensive Zeit der Recherche in Büchern, in Bibliotheken und im Internet. Wir setzten uns mit der Geschichte des Böhmerwaldes und des Kaiserreiches Österreich-Ungarn auseinander. Die Geschehnisse um den ersten Weltkrieg mit den Ergebnissen der Friedensverträge von Versailles hatten einen großen Einfluss auf die Geschichte unserer Ahnen. Die Bukowina wurde Teil des Königreiches Rumänien. 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Die Umsetzung des Hitler–Stalin Paktes von 1939 beeinflusste wiederum die Familiengeschichte der Deutschen in der Bukowina. Wir beschäftigten uns zum ersten Mal intensiv mit dem Nationalsozialismus, Hitlers Ideologie  und den Organisationsformen im Dritten Reich. Konzentrationslager und Generalgouvernement lernten wir genauer kennen. Wir informierten uns über die Geschichte Polens. 1945 folgten die Flucht vor der russischen Front aus Polen und der sogenannte „Umsturz“. Die Bundesrepublik und die DDR entstanden. Seit 1989 gibt es ein wiedervereinigtes Deutschland. Die vorstehende Auflistung der Ereignisse erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll nur auf die vielfältigen Einflüsse hinweisen, denen unsere Vorfahren ausgesetzt waren. Uns hat die Auseinandersetzung mit diesen Rahmenbedingungen, welche die Lebenswelt unserer Ahnen bis in unsere Generation bestimmt haben, sehr beeindruckt.

Lektüre für die Nachkommen

Wir empfehlen jedem, der seinen Nachkommen die Familiengeschichte seiner Vorfahren hinterlassen möchte, eine Informationssammlung aus oben erwähnten Daten, persönlichen Aufzeichnungen und Erinnerungen an äußere Einflüsse  zu erstellen. Es muss kein gebundenes Buch sein. Wir haben uns beispielsweise sehr über handgeschriebene Blätter gefreut, wobei es praktisch ist, wenn die einzelnen Seiten fortlaufend nummeriert sind. Auch alte Fotos können sehr informativ sein, besonders, wenn sie auf der Rückseite entsprechend beschriftet sind. Man kann seine Kinder oder Enkel bitten, die Erzählungen aufzuschreiben oder Fotos zu beschriften. Umgekehrt können aber auch die interessierten Kinder und Enkel die Eltern oder Großeltern bitten, ihre Geschichte zu erzählen und sie während des Gespräches aufzuschreiben oder wenigstens elektronisch aufzuzeichnen. Daraus kann man später ohne Zeitdruck ein Buch machen mit den Inhalten, die man für wichtig hält, u. a. Texte, Fotos, Urkunden, Tabellen usw. Ein Buch muss nicht unbedingt von einem professionellen Verlag herausgegeben werden. Das kann mit hohen Vorlaufkosten verbunden sein, die sich für eine kleine Auflage nicht lohnen.  Man kann auch mit Copyshops zusammen arbeiten, die ebenfalls Bücher mit einem festen Einband herstellen können.

 Wir fanden durch das Sammeln von Daten und Geschichten eine sehr große Familie, nämlich die Bewohner von zwei Dörfern aus der Bukowina, Pojana Mikuli (Buchenhain) und Dumbrava. Während unserer Recherchen stellte sich schnell heraus, dass die Dorfbewohner über mehrere Generationen hinweg fast alle miteinander verwandt waren. Daher schrieben wir nicht nur ein Buch über unsere unmittelbare Familie, sondern nahmen den Nachkommen der Dorfbewohner die Arbeit teilweise ab und schrieben die allgemeine Geschichte ihrer Vorfahren auf. Das Buch heißt: „…, das war doch alles ganz normal!?“ Die Aussage (mit Rufzeichen) stammt von meiner Mutter, die so auf meine Bitte reagiert hat, ihre Lebensereignisse aufzuschreiben: Was soll ich denn aufschreiben, das war doch alles ganz normal! Die Aussage mit dem Fragezeichen stammt von uns, den Nachgeborenen, für die die vielen Lebensgeschichten, die wir aufgezeichnet hatten, durchaus nicht normal waren. Diese unnormalen Erlebnisse waren es wert, kompakt für die Nachkommen und alle anderen, die an der Geschichte der Bukowina interessiert sind aufgeschrieben zu werden. Im Laufe der Zeit bekamen wir immer mehr Informationen über die Umstände der Umsiedlung auch von Bewohnern anderer Dörfer. Man könnte noch viele Bücher über zahlreiche Einzelfälle schreiben. Aber das sollen Sie, liebe Leser dieses Artikels selber tun!

Genealogie als Forschungsfeld

Wenn Sie obige Anregungen umsetzen, gehören sie zum Kreis von Genealogen, wie man Familienforscher im Fachjargon nennt. Der Fachbegriff für Familienforschung heißt Genealogie. Bei ihr handelt es sich nicht um eine  selbständige Wissenschaft, sondern um die Einstufung als Hilfswissenschaft für die Geschichtswissenschaften und als privates Hobby. Je nach Art und Umfang der Forschungsinhalte können die Sozial- und Geisteswissenschaften in unserer Gesellschaft sehr wohl von den Ergebnissen der Genealogen profitieren.

Seit vielen Jahren gibt es zahlreiche Personen, die an der Erforschung ihrer Vorfahren aus der Bukowina interessiert sind und diesem Thema einen Großteil ihrer Freizeit widmen.

In der Regel suchen die „Hobbyforscher“ nach Personen der eigenen Familie, väterlicher und mütterlicherseits. In seltenen Fällen werden die Bewohner eines ganzen Dorfes oder eines Gebietes erfasst. Wir haben beispielsweise die Einwohner der Dörfer Pojana Mikuli (Buchenhain) und Dumbrava aus der Bukowina weitestgehend komplett erfasst. Ein anderer Forscher hat sich dem Dorf Schwarzthal gewidmet. Eine weitere Forscherin beschäftigt sich speziell mit den böhmischen Vorfahren der Familien, die in die Bukowina ausgewandert sind.

Was können Familienforscher leisten

Herr Luzian Geier hat sich im SOD, Ausgabe Oktober 2011, Seite 8 kritisch zu den derzeitigen Buchenlanddeutschen Familienforscher geäußert (Anm. der Red.: Nicht zu den Leistungen, sondern zur Öffentlichkeits- und Gemeinschaftsarbeit, die zu wenig geboten wird.). Es ist richtig, dass es bisher keinen Verein gibt. Das heißt aber nicht, dass die aktiven Forscher nicht willens seien, Anfänger oder andere an ihren Vorfahren interessierte Personen mit Rat und Tat zu unterstützen. Die Bukowinafamilienforscher forschen zwar individuell zu ihren Spezialgebieten,  pflegen jedoch untereinander Kontakt und tauschen sich aus.

Eine Zusammenfassung aller Forschungsergebnisse von den Deutschböhmen in der Bukowina in einer Datei ist aufgrund ihrer Komplexität nicht praktikabel. Sie könnte auf Dauer auch nicht zuverlässig gepflegt werden. Daher wird es bei individuellen Einzelprojekten von interessierten Forschern bleiben. Die Forscher können nur Daten weitergeben, die vorhanden sind. Wenn in bestimmten Gegenden oder nach bestimmten Namen niemand forscht, sind auch keine Daten erfasst.  

Allerdings soll sich jeder, der ein berechtigtes Interesse durch Angaben von eigenen Daten nachweisen kann, über eventuell vorhandene Daten zu seinen Vorfahren informieren können.

Für Informationen und Beantwortung von Fragen werden keine Gebühren oder Kosten in Rechnung gestellt. Mit den gesammelten Daten wird nicht gehandelt. Über eine Aufwandsentschädigung für Druck- und Portokosten, über  ein Dankeschön für die erbrachten Leistungen würden sich die Forscher aber sehr freuen.

Das Erstellen der Stammbäume über das individuelle Maß hinaus kostet sehr, sehr viel Zeit, Mühe und Engagement. Die Recherchearbeit besteht z. B. aus Telefonieren, aus vielen persönlichen Gesprächen, aus dem Sichten und Kopieren von häufig sehr schwer lesbaren Kirchenbüchern in Archiven, aus der Sichtung von Familienbüchern, Stammbüchern, zahlreichen Urkunden usw. Häufig sind damit Kosten für Reisen und Hotel verbunden. Weitere Kosten entstehen, abgesehen von der Anschaffung eines PC oder Laptop auch für Strom, Papier, Druckerpatronen, Porto, Telefon, Gebühren für die Arbeit in Archiven u. ä.

Auskünfte zu persönlichen Familienstammbäumen aus der Bukowina haben nichts zu tun mit den teuren Angeboten von Büchern über die Geschichte von Familiennamen, die im Handel angeboten werden!

Weitere Bukowinaforscher mit bekannten oder bisher noch nicht behandelten Sachgebieten (Namen oder Dörfern) sind herzlich willkommen. 

Genealogieanfänger und andere an ihren Vorfahren interessierten Nachkommen von

Buchenlanddeutschen können sich gern an die bereits etablierten Familienforscher über die Internetseite www.bukowinafreunde.de wenden. Dort gibt es weitere zahlreiche interessante Informationen rund um das Thema Bukowina. Eine weitere Anlaufstelle zum Thema Bukowina findet man unter www.bukovinasociety.org.  Darüber hinaus gibt es für angehende und fortgeschrittene Familienforscher eine Vielzahl von literarischen Ratgebern die im Internet oder im Buchhandel angeboten werden.

     

Irmtraud Schaper
 

 

 

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