Wappen - Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen (Bukowina) e.V.

     
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Bukowina aktiv - Bukowina-Quiz


                

 

   Bukowina aktiv - Literatur - Geschichte - Kultur

Einstiegs-Literatur zum Land der Bukowiner Vorfahren

Liebe Leserin, lieber Leser! Vielen Dank für Ihren Besuch auf dieser Seite.

Mit dem allgemein festzustellenden Interesse an der eigenen Familienforschung wächst auch die Beschäftigung mit Fragen nach den Umständen der Ansiedlung der Deutschen, sowie deren Lebensbedingungen und wirtschaftlichen wie auch kulturellen Errungenschaften auf dem Gebiet des seinerzeitigen österreichischen Kronlandes Bukowina.

Aufgrund des verlorenen Krieges war Österreich 1918 gezwungen, die Bukowina nach vollzogenem Einmarsch rumänischer Militärverbände und  späterem Beschluss der Siegermächte an das Königreich Rumänien abzutreten. Von den 1940 aus der Bukowina ins Gebiet des Deutschen Reiches umgesiedelten Deutschen, die noch aus erster Hand über ihre Heimat berichten könnten, sind nicht mehr allzu viele Personen vorhanden. Eine Reihe von Nachkommen dieser Bevölkerungsgruppe hat  von ihren Eltern und Großeltern - aus welchen Gründen auch immer - nur lückenhafte Informationen über die Bukowina erhalten. Diese Nachkommen möchten in zunehmendem Maße - spätestens nach Erreichen des eigenen Pensionsalters - gern mehr über die seinerzeitigen Lebensumstände ihrer Vorfahren erfahren.

Die Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen (Bukowina)  e. V., wie auch speziell die Redaktion des Zeitung der Buchenlanddeutschen -  „Der Südostdeutsche“ -  Mailadresse: geier@bukowina-institut.de, - Alter Postweg 97 a, 86159 Augsburg - ,

die Leitung der Bibliothek des an der Universität Augsburg angesiedelten Bukowina-Instituts, Mailadresse: neidhart@bukowina-institut.de

und das seit November 2009 etablierte Internetportal www.bukowinafreunde.de
bieten Bukowiner Nachkommen, die ein Interesse an der Thematik Bukowina haben, Hilfestellung sowie Möglichkeiten zu Kontaktaufnahmen.

Ein kostengünstiges Probeabonnement der monatlich erscheinenden Zeitung „Der Südostdeutsche“ eröffnet die Möglichkeit, Aktuelles und Vergangenes aus der Bukowina und der Gemeinde der Buchenlanddeutschen sowie Interessantes aus Südost- und Osteuropa zu erfahren. Der Zeitungsbezug, wie auch gegebenenfalls der Wunsch nach einer  Mitgliedschaft in der Landsmannschaft, setzen ein Zeichen der Solidarität mit der Gemeinschaft der Buchenlanddeutschen, die sich heute zu großen Teilen aus Nachkommen der seinerzeitigen Umsiedler zusammensetzt.

Über die Bukowina wurde in der Vergangenheit eine Unmenge von Büchern verfasst. Bereits eine kurze Recherche bringt Verweise auf mehrere hundert Titel.

Für Einsteiger ist es ein mühseliges Unterfangen, ideale Einstiegsliteratur  herauszufiltern. Vielfach setzen einzelne Verfasser bzw. Herausgeber thematische Schwerpunkte oder liefern nicht diejenigen Informationen, die sich manche Interessenten vorstellen. Auch kann es vorkommen, dass Leser aufgrund langatmiger oder sehr spezieller Ausführungen inhaltlich überfordert werden und ihr Interesse erlahmt. Es gilt daher schon aus praktischen Gründen eine erste Auswahl zu treffen.

Die nachfolgend angesprochenen  Bücher stellen eine persönliche Auswahl dar. Sie erscheinen mir dennoch für einen ersten Einstieg und gegebenenfalls eine  Vertiefung in die Thematik „Bukowina“ und „Czernowitz“ als geeignet.

Sollten die Bücher am freien Markt oder seitens der landsmannschaflichen Gliederungen  nicht mehr lieferbar sein, verweise ich auf die Bibliothek des Bukowina - Instituts, bei der unter bestimmten Voraussetzungen auch manche Bücher ausgeliehen werden können, oder Suchmöglichkeiten im Internet. Auch der Gedanke, in Einzelfällen eine kostenpflichtige kurze Suchanzeige in der Zeitung  „Der Südostdeutsche“ aufzugeben,  ist nicht abwegig.

Zum Einstieg für Nostalgiker empfehle ich den Reprint eines Klassikers

1)                      „Illustrierter Führer durch die Bukowina“

herausgegeben von  Hermann Mittelmann  (Czernowitz 1907/1908)

neu herausgegeben von Helmut Kusdat, Wien 2001

mit Unterstützung der Österreichischen Kulturvereinigung und des Österreichisch –

Ukrainischen Kooperationsbüros in Lemberg

Mandelbaum Verlag Wien, 148 Seiten – ISBN: 3-85476-48-5

Auszug aus dem Vorwort des Herausgebers:

„- - - - -   Ich habe mich bemüht, von allem, was im Lande den Fremden interessieren könnte, wenn auch nur in knappen Zügen, ein erschöpfendes Bild zu entwerfen. Weder die Geschichte des Landes, noch seine landschaftlichen Schönheiten, weder die Klöster und Kirchen, noch die Wallfahrtsanstalten sind vergessen worden. Es ist ein Wegweiser, der zwar mit lokalpatriotischer Begeisterung von Stadt zu Stadt, von Berg zu Berg den Gast wie den Einheimischen begleiten wird, - - - - - -„

                                                                                               Czernowitz, im Mai 1907

Ein schönes, gut fassbares Werk, das die Leser in die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts entführt. Doch ist es kein Reiseführer, der auf die heutigen Lebenswirklichkeiten in der zwischen der Ukraine und Rumänien geteilten Bukowina eingeht.

Das nächste Buch, das von einem exzellenten Kenner der  Materie verfasst wurde, trägt den Titel

2) a                        „Vom Moldauwappen zum Doppeladler“

Verfasser:  Rudolf Wagner 

herausgegeben von Paula Tiefenthaler und Adolf Armbruster im Auftrag der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen (Bukowina) e. V., (Augsburg 1991)

Hofmann – Verlag  Augsburg, 625 Seiten – ISBN: 3-922865-37-2

Teile des Inhalts u. a.:

Die Buchenlanddeutschen                                   ( 134 Seiten )

Die Bukowina und ihre Völkergruppen                 (  69  Seiten )

Die Landeshauptstadt Czernowitz                       (   52 Seiten )

Die Universität Czernowitz                                   (  72  Seiten )

Archivdokumente und Quellen

zur Geschichte der Bukowina                              ( 195 Seiten )

Ein Basiswerk für Buchenlanddeutsche und deren Nachkommen!

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Für Geschichtsbeflissene, die ihre Kenntnisse noch weiter vertiefen wollen und sich für übergeordnete Gesamtzusammenhänge interessieren, sei ergänzend auf folgendes Buch hingewiesen:

2) b    „Galizien   Bukowina   Moldau“   Deutsche Geschichte im Osten Europas

herausgegeben von Isabel Röskau-Rydel (Berlin 1999)

Siedler Verlag Berlin, 543 Seiten  -- ISBN: 3-88680-781-9

Aus der Einführung von Isabel Röskau-Rydel:

„- - - - - - -Das Buch ist den nördlich und östlich der Karpaten liegenden peripheren Kronländern der Habsburger Monarchie gewidmet, nämlich Galizien, der Bukowina und der an diese grenzenden Moldau, einem Land zwischen den Flüssen Pruth und Dnjestr. Galizien und die Bukowina haben in der letzten Zeit an allgemeinem Interesse gewonnen. Dies ist sowohl auf die umwälzenden Ereignisse der Jahre 1989 bis 1991 zurückzuführen, die einen Neuanfang in diesem Teil unseres Kontinents eingeleitet haben, als auch auf die anhaltende Attraktivität der Forschungen zur Geschichte,  Kultur und „Mythologie“ des Habsburgerreiches.

Die Anziehungskraft dieses Forschungsobjekts liegt vor allem darin, dass die Habsburgermonarchie  - gesehen aus einer ferneren zeitlichen Perspektive - als relativ erfolgreicher Versuch des Zusammenlebens verschiedener Völker mit verschiedenen Sprachen und Konfessionen betrachtet werden kann, und zwar vor allem auf dem Hintergrund jener Trümmer, die das zu Ende gehende Jahrhundert der totalitären Ideologien und des Nationalsozialismus in diesem Teil Europas hinterlassen hat. Galizien und die Bukowina spielen unter diesem Aspekt eine ganz besondere Rolle, weil in ihrer Geschichte die Vorteile und die Risiken der Habsburgermonarchie so deutlich zum Vorschein kommen. - - - - -„

Ebenfalls ergänzend möchte ich ein weiteres interessantes Buch nennen:

2) c    „Buchenland – Hundertfünfzig Jahre Deutschtum in der Bukowina –“

Band 16 „Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerks „ Reihe B,

Wissenschaftliche Arbeiten

Herausgegeben von Franz Lang  (München 1961)

Südostdeutsches Kulturwerk München, 527 Seiten

Sachliches Gesamtbild der deutschen Volksgruppe - ausgewogene Beiträge -

Das nächste Buch beleuchtet Czernowitz, die ehemalige Hauptstadt der Bukowina, nicht nur aus dem Blickwinkel der Deutschen, sondern aus der Sicht der fünf größten Ethnien des Landes. Der Titel lautet

3)           „Czernowitz“ – Die Geschichte einer ungewöhnlichen Stadt

herausgegeben von Harald Heppner  (Weimar, Wien, Köln 2000), gedruckt mit                                            

Förderung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung in Wien

Böhlau – Verlag  Weimar, Wien, Köln, 224 Seiten – ISBN: 3-412-04900-X

Das Werk gliedert sich wie folgt:

     Czernowitz im städtegeschichtlichen Vergleich

     sowie in der Vergangenheit und Gegenwart

     Czernowitz im Blickwinkel der Völker

     -Zu Wort kommen Hochschullehrer aus der Ukraine, Rumänien, Deutschland, 

      Israel und Polen-

     Erweiterte Blickwinkel

Ein interessantes Werk, das den großen Ethnien der Bukowina ein  gleichberechtigtes Forum gibt und zum besseren Verständnis der Verhältnisse beiträgt.

Ein sehr feines, auch farblich reich illustriertes Werk ist das Buch

4) a               „Czernowitz“ – Eine Stadt im Wandel der Zeit –

Herausgegeben von Irma Bornemann,  Paula Tiefenthaler und Rudolf Wagner

(München, Stuttgart, 1988)

Die Herausgabe dieses Buches wurde vom Bundesinnenministerium/Bonn gefördert.

Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen (Bukowina) e. V.

Verlag „Der Südostdeutsche“, München, 210 Seiten

Man sollte dieses Buch unbedingt besitzen.

Zusätzlich:

Wer gern alte Photographien und Bilder liebt, kann sich folgenden Bildband

besorgen:

4) b               „Czernowitz und die Bukowina  1890 – 1910“

Herausgegeben von Helfried Seemann und Christian Lunzer, (Wien 2001)

Verlag und erausHerausgeber danken Herrn Helmut Kusdat für viele Hinweise, Ratschläge und für Reproduktionsgenehmigung von Bildern seiner Sammlung

ALBUM, Verlag für Photographie Helfried Seemann und Christian Lunzer OEG, Wien

– 2 Seiten Text, 126 Photos  -  ISBN: 3-86164-107- 8

                                                                                    

Für Literatur-Liebhaber sei noch ein Schmankerl erwähnt:

5)                                  „Literaturstadt Czernowitz“

Gemeinsames Buchprojekt von Petro Rychlo und Oleg Ljubkiwskyj

(Czernowitz 2007)

Literarisches Konzept, Textauswahl, Vorwort, Dichterbiographien

von Petro Rychlo

Künstlerisches Konzept, Design des Buches, illustratives Material

von Oleg Ljubkiwskyj

Projektkoordination: Bernd Böttcher

Das Projekt des Bukowina – Zentrums „Literaturstadt Czernowitz“ mit Ausstellung und Textband wurde gefördert von den Deutschen Botschaft Kiew, der Robert Bosch Stiftung und  der Georg-Drozdowski-Gesellschaft in Klagenfurt/Kärnten

Bukowina – Zentrum Czernowitz, 231 Seiten

Zum Inhalt:

In ansprechender, lebendiger Form, ergänzt durch dezente, ausgewählte Illustrationen, werden 28 Literaten der Bukowina mit jeweiligem Portrait, Lebenslauf und Leseprobe vorgestellt. Ein Leckerbissen für Literaturliebhaber.

Um in Besitz dieses Werkes zu kommen, werden sich Interessenten wahrscheinlich mit dem Germanisten Professor Dr. phil. Petro Rychlo, Dozent am Lehrstuhl für  fremdsprachliche Literatur der Nationalen Jurij - Fedkowytsch - Universität in Czernowitz (Ukraine) in Verbindung setzen müssen.

Anschrift:   Herrn Professor Dr. phil. Petro Rychlo,  per adr. Jurij - Fedkowytsch - Universität Tscherniwzi, Philologische Fakultät, wul. Kotzjubynskoho  2,  UA  58012

Tscherniwzi, Ukraine - Mailadresse: rychlopeter@yahoo.com

Herrn Professor Dr. phil. Petro Rychlo wurde insbesondere für die Übersetzung und

Erforschung der deutschsprachigen Literatur und ihre Popularisierung in der Ukraine

im Jahr 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Abschließend sei noch auf die von Nachkommen der Buchenlanddeutschen 2009 ins Leben gerufene Plattform bukowinafreunde.de hingewiesen.

Die Internetplattform www.bukowinafreunde.de , bietet - insbesondere mit ihren Abschnitten „Geschichte der Bukowina“,  „Czernowitz - Heimat der Nationalitäten“ und „Toleranz in der Bukowina“, sowie vielen zusätzlichen interessanten Hinweisen, u. a. zur Familienforschung - eine Reihe von kompakten Informationen.

Viel Erfolg und Freude bei Ihren Bemühungen, die Bukowina aktiv kennen zu lernen !

Emilian Fedorowytsch  -  im Januar 2013 –

(Aktualisiert: Dezember 2013)                zurück zum Seitenanfang

Bukowina aktiv kennenlernen - Literatur - Geschichte - Kultur

Bukowina – Quiz  (
Testen Sie Ihr Wissen über die Bukowina)

Die nachfolgenden Fragen geben Ihnen die Gelegenheit, Ihr Wissen und Ihre Kenntnisse über die vorösterreichische, die österreichische und die rumänische       Periode der Bukowina zu prüfen. Inhaltlich ergeben sich die Antworten chronologisch aus dem geschichtlichen Teil des Internetportals www.bukowinafreunde.de. Wenn Sie das Gefühl haben, zu wenig über die Heimat der Buchenlanddeutschen zu wissen, dann nehmen Sie sich etwas Zeit zum Lesen. Es verleiht ein gutes Gefühl, zu wissen, wie und in welchem Umfeld  die Vorfahren der heutigen Nachfolgegenerationen der Buchenlanddeutschen lebten.

Viel Freude beim Einstieg in die Geschichte der Bukowina!

Die vorösterreichische Periode

Beschreiben Sie die geographische Lage der bis 1940 ungeteilten Bukowina.

Welche Bedeutung hat die dem Ostslawischen entlehnte Bezeichnung Bukowina?

                 

Haben Sie eine ungefähre Vorstellung von der flächenmäßigen Größe des seinerzeitigen Gebietes?

Zum Gefüge welchen Reiches gehörte das Bukowiner Gebiet bereits lange vor der mehr als  650 Jahre zurückliegenden Gründung des früheren Fürstentums Moldawien?         

In welchem Jahr wurde - ausgehend vom Bukowiner Boden -  das Fürstentum Moldawien gegründet und wer war der Gründer?   

Um sich gegen die Bedrohung durch die Türkei und Ungarn zu schützen stellte sich Moldawien für einen Zeitraum  von rund 100 Jahren unter den Schutz Polens. In welchem Jahr leistete Moldawien Polen gegenüber den Treueeid?

Welcher Metropolie war die Kirche des Fürstentums Moldawien bis Anfang

des 15. Jahrhunderts unterstellt?

Von welchem Jahr an bestand eine selbständige Metropolie Suceava?

Nennen Sie zwei der machtvollsten und berühmtesten Wojewoden (Herrscher) Moldawiens aus dem 15. Jahrhundert.

In einer in kirchenslawischer  Sprache verfassten Urkunde gewährt Moldawien Lemberger Kaufleuten Privilegien beim Warentransport durch moldawische Städte.  In diesem sich an die damalige ukrainischen Sprache anlehnenden Dokument wird die an einer Furt gelegene Stadt Cernivci erstmals urkundlich  mehrmals erwähnt. In welchem Jahr wurde die Urkunde ausgefertigt?  

Worauf sind die alten engen ukrainisch - moldawischen, d. h. ukrainisch - rumänischen Beziehungen jener Zeit insbesondere zurückzuführen?

Um sich gegen neue Ansprüche Ungarns abzusichern wandte sich Moldawiens Wojewode Bohdan III. an die Türkei um Hilfe und anerkannte deren Oberhoheit über die Bukowina. Von welchem Jahr an unterstand Moldawien und damit auch die Bukowina der Oberhoheit der Türkei?

Welche konkreten Folgen hatte dies für das Fürstentum Moldawien? Versuchen Sie mehrere Gründe zu nennen.

Nach Verlegung des moldawischen Regierungssitzes von Suceava nach der außerhalb der Bukowina liegenden Stadt Iasi wurde der Einfluss, den die damalige ukrainische Sprache und Kultur bei Hofe, in der Kirche, in den Schulen und allen Publikationen hatte, in immer stärkerem Maße von der rumänischen Sprache verdrängt. In welcher Hälfte welchen Jahrhunderts hatte die rumänische Sprache die ukrainische gänzlich abgelöst?

Worauf richtete das im 15. Jahrhundert an der unteren Donau gegründete ukrainische Kosakentum, das sich Mitte des 16. Jahrhunderts in eine organisierte Formation wandelte, sein anfängliches Augenmerk?

Worum bemühten sich diese Kosakenformationen später?

 

In der zweiten Hälfte  des 18. Jahrhunderts machte sich die schwindende

Stärke des Osmanischen Imperiums, wie auch die Schwächung Polens bemerkbar.     

Welche zwei Großmächte schoben sich stattdessen in den Vordergrund?

Welches Ziel verfolgte Zarin Katharina II. mit dem 1768 erneut begonnenen Krieg gegen  die Türkei?

Die österreichische Periode

In welchem Jahr annektierte Österreich, das zwischen den kämpfenden Parteien Russland und der Türkei vermittelte, die Bukowiner Gebiete?

Welches waren die Gründe dafür?

In welchem Jahr unterzeichneten die Türkei und Österreich die            Abgrenzungsurkunde von Balamutka, in der alle Grenzen des Österreich   zugefallenen Gebietes abgesteckt und anerkannt wurden und in der Österreich dem  Territorium die bereits im 14. Jahrhundert zu findende Bezeichnung „Bukowina“  nunmehr offiziell gab?

Nennen Sie fünf Ethnien, die bereits 1774 in der Bukowina ansässig waren.

Wie viele Bewohner wies die Bukowina 1774 in etwa auf?

Welcher Wirtschaftszweig der Bukowina dominierte bis zum Beginn der     österreichischen Ära?

Welcher gemeinsamen Kirche gehörte die überwiegende Mehrheit der Landesbewohner an, zu der neben den Rumänen auch die Ukrainer zählten?

Welche Stadt wurde nach Übernahme der Bukowina durch Österreich zur Hauptstadt des Landes ausgebaut ?

Wie viele Jahre währte die anfangs gebildete Militärregierung in der Bukowina unter den Generälen Gabriel Freiherr von Spleny und seinem Nachfolger Karl Freiherr von Enzenberg?

Nennen Sie mindestens drei organisatorische Leistungen, die seitens der Militärregierung vollbracht wurden.

Wie entstand der „Griechisch-Orientalische Religionsfonds“ (Anmerkung: seinerzeitige amtliche Bezeichnung für den griechisch-orthodoxen Religionsfonds) und welches waren seine Hauptaufgaben?

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Von wo stammten die deutschen Kolonisten, die im Verlauf der ersten Jahrzehnte der österreichischen Herrschaft in der Bukowina angesiedelt wurden?

Wer war der Begründer des modernen und sozialfürsorglichen Bergbaus in der   Bukowina?

Welches war in der österreichischen Periode sowohl die Amtssprache als auch die Umgangssprache zwischen den Minderheiten in der Bukowina?

Welche Wirkung hatte der Aufbau der im militärischen Auftrag betriebenen Pferdezucht  am Gestüt Radautz auf die Bevölkerung des Landes?

Welcher war der größte Wirtschaftsbetrieb in der Bukowina?

1786 wurde die Bukowina aufgrund kaiserlicher Verfügung und gegen den Mehrheitsbeschluss der Bevölkerung verwaltungsmäßig mit Galizien vereinigt ( Die Hauptstadt Galiziens war Lemberg, die Amtssprache des Landes war Polnisch ), allerdings als eigener Kreis. Dies wirkte sich sehr hemmend auf die weitere Gesamtentwicklung der Bukowina aus. In welchem Jahr errang die Bukowina den Status eines autonomen Kronlandes mit dem Titel eines Herzogtums?

Wer gab den Anstoß zu dem sich in der Bukowina schon sehr lange regenden Wunsch nach Abspaltung von Galizien und Gründung eines selbständigen Herzogtums?

In welchem Jahr konstituierte sich der 1. Bukowiner Landtag?

Nach dem 4. Prager Friedensschluss, der den für Österreich nicht erfolgreichen Krieg gegen Preußen abschloss, anerkannte Österreich die Auflösung des Deutschen Bundes und erklärte sich mit der Neuausrichtung Deutschlands ohne eigene Beteiligung einverstanden. Um welches Jahr geht es?

In welchem Jahr erhielten die Orthodoxen der Bukowina mit dem Erzbistum Czernowitz, dem alle Orthodoxen der im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder unterstellt waren, eine völlig unabhängige Institution?

In welchem Jahr wurde die östlichste deutschsprachige Universität in Czernowitz, die „Francisco - Josephina“  gegründet?

An welcher Fakultät wurden für den praktischen Teil die rumänische und die ukrainische Unterrichtssprache zugelassen?

Nennen Sie zwei wichtige Auswirkungen, die die an der Universität angesiedelte orthodoxe theologische Fakultät auf das benachbarte Ausland hatte.

Welches waren die Gründe für die verstärkte zusätzliche Einwanderung bereits im Lande befindlicher Ethnien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts?

Nach welchen Gesichtspunkten erfolgten die österreichischen Volkszählungen, nach der Umgangssprache der einzelnen Ethnien oder nach der Volkszugehörigkeit?

Ergänzende Fragen zum geschichtlichen Gesamtverständnis:

Wann schlossen sich die Fürstentümer Moldawien und die Walachei zum selbständigen Staat Rumänien zusammen?

In welchem Jahr erlangte Rumänien nach erfolgreich gewonnenem Krieg gegen die Türkei seine Unabhängigkeit?

In welchem Jahr wurde das Königreich Rumänien ausgerufen?

Wer war der erste König Rumäniens?

Bis zu welchem Jahre stellte das Haus Hohenzollern die rumänischen Könige?

Ab wann begann unter der Bevölkerung der Bukowina das Nationalbewusstsein der Ethnien deutlich zu wachsen?

Warum gründeten die Deutschen der Bukowina im Jahre 1897 den „Verein der Christlichen Deutschen“?

Was kann man dem vom Lehrer Moses Fuhrmann erstellten „Schematismus der Bukowiner Volksschulen und Lehrer pro 1904“, in dem 1.400 Lehrer namentlich aufgeführt sind, sehr schön entnehmen?

Welche Bedeutung hatte der am 26. Mai 1910 im Bukowiner Landtag in Kraft getretene sogenannte „Nationalitätenausgleich“ und zu was trug er bei?

Czernowitz entwickelte sich auch zu einer größeren Garnisonstadt. Nennen Sie das wohl bekannteste Militärregiment der Bukowina.

Welche war eine der Hauptaufgaben, die der Chef der Gendarmerie, Oberstleutnant Eduard Fischer, mit seinen Einheiten bei der Verteidigung der Bukowina im Ersten Weltkrieg zu bewältigen hatte?

Wem übergab Josef Graf Ezdorf, der damalige letzte Landespräsident, am 6. November 1918 - auf Druck - die Macht in der Bukowina?

Die rumänische Periode

Welche Truppen besetzten nach dem verlorenen Krieg Österreichs ab 7. November 1918 die Bukowina?  (Einmarsch in Czernowitz: 11. November 1918)

An dem „Generalkongress der Bukowina“, am 28. November 1918, auf dem die Entscheidung zur „bedingungslosen und dauerhaften Vereinigung der Bukowina mit dem Königreich Rumänien“ stattfand, nahmen zwei Ethnien, die zusammen alle anderen Nationalitäten des Landes zahlenmäßig  überwogen, nicht teil. Welche Ethnien waren das?

Auf welcher Friedenskonferenz verzichtete Österreich aufgrund des Artikels 59 auf seine Rechte in dem Gebiet des ehemaligen Herzogtums Bukowina?

Wer bestätigte am 10. August 1920 in Sevres (Frankreich) die endgültige Anerkennung der Zugehörigkeit der gesamten Bukowina zu Rumänien?

In dem von den Rumänen eingeführten Ausnahmezustand wurden die Kriegskommandanten zu Alleinentscheidenden mit unbegrenzten Rechten. In welchem Jahr trat der Ausnahmezustand in Kraft und wann wurde er beendet?

Berücksichtigt man, dass die ungarischen Teile der Donaumonarchie, Siebenbürgen und Banat, Rumänien zugeschlagen wurden und sich auf diese Weise die Möglichkeit ergab, sich mit den dort lebenden Deutschen eventuell zusammenzuschließen, im Osten dagegen Revolution das Geschehen bestimmte, so scheinen die Gründe für die Zustimmung der Buchenlanddeutschen zum Anschluss an Rumänien verständlich zu sein, zumal ihnen vor Vertragsunterzeichnung am 28. November 1918 die Erfüllung fast aller ihrer Wünsche und Forderungen zugesagt wurde. Hat Rumänien diese Verpflichtungen erfüllt?

Welche Politik verfolgte Rumänien im Verlauf seiner Herrschaft bis 1940 in Bezug auf die Ethnien der Bukowina?

Wodurch verlor die Czernowitzer Universität nach 1918 ihr freies und übernationales Gepräge?

Wem war es zu verdanken, dass an der Czernowitzer Universität die Studentenkorporationen der Deutschen, Ukrainer, Juden, Rumänen und Polen bis 1938, dem Beginn der Diktatur König Carols II., erhalten blieben?

Was war der Anlass für die im Gefolge des „Molotow/Ribbentrop – Abkommens“ ausgehandelte Umsiedlung der Buchenlanddeutschen in das Deutsche Reich?

Welche Instanzen waren bei der einvernehmlichen Durchführung der Umsiedlung aus der Nordbukowina eingesetzt?

Wie verlief die Durchführung der Umsiedlung aus der Südbukowina?

Haben Sie eine Vorstellung davon, wie viele Personen in den letzten Monaten des Jahres 1940 im Rahmen der Umsiedlung der Buchenlanddeutschen aus der Bukowina umgesiedelt wurden?

Aus welchem Grund schloss sich Rumänien 1941 dem Angriff der Achsenmächte gegen die Sowjets an?

In welchem Jahr musste Rumänien auf die Nordbukowina endgültig verzichten?

Anmerkung:

Die in Kursivschrift aufgeführten Fragen (grüne Schrift)  zählen zum Kreis der Fragen mit erhöhten Anforderungen.

Ergänzende spezielle Zusatzfragen

Versuchen Sie die folgenden zwei Fragen im Internet oder anhand anderer Quellen herauszufinden. Die Antwort finden Sie nicht im Geschichtsteil des Portals der „bukowinafreunde.de“.

Bereits 1838 erklärte der Bukowiner Erzbischof Eugen Hacman (Amtszeit 1835 –    1873) das Ruthenische (Ukrainische) zur weiteren Amtssprache innerhalb der Diözese. In welchem Jahr wurde diese Entscheidung nochmals, dieses Mal amtlich, bestätigt?

Noch bis weit in die  Zeit der österreichischen Periode hinein bedienten sich die Rumänen des kyrillischen Alphabets. Wann und von wem wurde die phonetische rumänische Schreibweise eingeführt?

Emilian Fedorowytsch  -  im Mai 2013  -

(aktualisiert: Dezember 2013)

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